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Ob Restfeuchte oder Nanolack - Infrarot-Strahler trocknen schneller

07.02.2007
  • Infrarot-Strahler übertragen hohe Energiemengen in kurzer Zeit
  • Durch Infrarot-Strahler wird Lack auf Steinplatten schneller getrocknet
  • Heraeus Noblelight ist mit Anwendungsspezialisten auf der Hannover Messe, Halle 6, Stand C30

Infrarot-Wärme trocknet und härtet Lacke zuverlässig, weil sie genau auf das Lacksystem und das Produkt abgestimmt werden kann.


Steinplatten werden mit Nano-Lack beschichtet, damit sie schmutzabweisend sind und Nano-Beschichtungen erfordern zum Teil sehr hohe Temperaturen. Infrarot-Strahlung härtet diese Beschichtungen zuverlässig und schnell, ohne dass dabei ihre speziellen Eigenschaften zerstört werden. Copyright Heraeus Noblelight 2007

Produkte mit großer Masse, wie Steinplatten, die sehr viel Energie benötigen, werden mit Infrarot-Wärme schneller getrocknet. Nano-Beschichtungen erfordern zum Teil sehr hohe Temperaturen. Infrarot-Strahlung härtet diese Beschichtungen, ohne dass dabei deren spezielle Eigenschaften zerstört werden. Durch eine Nachrüstung mit Infrarot-Systemen kann die Kapazität einer Anlage erhöht und wertvoller Produktionsraum gespart werden.

Heraeus Noblelight stellt auf der Hannover Messe im April im Rahmen des „Praxispark Oberflächentechnik“ die Vorteile der Infrarot-Wärmetechnologie vor und bietet die Möglichkeit, Anwendungsspezialisten vor Ort zu befragen.

Restfeuchte wird aus Estrich entfernt, Dachziegel werden mit Kunststoff beschichtet und Steinplatten werden durch eine Beschichtung mit Nanolack schmutzabweisend. All diese Prozesse benötigen eine effiziente Wärmequelle, denn es ist sehr viel Energie erforderlich, um die großen Massen der Stein- oder Betonplatten zu erwärmen.

Eine Anforderung, bei der Heißlufttrockner schnell an ihre Grenzen stoßen, denn Heißluft besitzt nur eine relative geringe Wärmeübertragungskapazität. Wenn also ein Hersteller von Baumaterialien eine Kapazitätserhöhung plant, müsste er seine Heißluftanlage stark verlängern, damit er die Steinplatten schneller durchfahren kann. Das benötigt jedoch Produktionsplatz, der nicht immer vorhanden ist oder viel Geld kostet.

Eine Lösung des Problems ist der Umstieg auf Infrarot-Wärme oder die Erweiterung der vorhandenen Anlage mit einem zusätzlichen Infrarot-Modul. Infrarot-Strahler übertragen Wärme schnell und mit hoher Leistung. Die Wärmeübertragungskapazität von Infrarot-Strahlung liegt bei bis zu 1 Megawatt / m2.

Viele Beschichtungsschritte stellen Anforderungen, die nicht mit Standardwärmequellen lösbar sind. Das Lacksystem gibt dabei die Rahmendaten vor.

Die Sonderschau „Praxispark Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik“ auf der Hannover Messe in Halle 6, Stand C 30, konzentriert sich ganz auf konkrete Anwendungsfragen rund um das Thema Oberflächenbehandlung.

Heraeus Noblelight stellt im Rahmen dieses Praxisparks die Infrarot-Wärmetechnologie vor und bietet die Möglichkeit, direkt vor Ort mit einem Anwendungsspezialisten die unterschiedlichen Strahlereigenschaften und ihre Anwendungen bei verschiedenen Lacksystemen zu diskutieren.

„Uns ist es wichtig, direkt mit dem Kunden zu sprechen“, so Markus Betz, Techniker im Anwendungszentrum bei Heraeus Noblelight, „denn wir stimmen unsere Infrarot-Strahler genau auf Produkt und Prozess ab, nicht umgekehrt!“ Eine sorgfältige Abstimmung der Infrarot-Strahler in Wellenlänge, Form und Leistung auf die Eigenschaften des zu erwärmenden Produktes ist wichtig für das Ergebnis. Strahlung, die genau zu den Absorptionseigenschaften des Lackes passt, wird dort rasch in Wärme umgesetzt, Wasser oder andere Lösungsmittel verdunsten, während Material und Umgebung kühler bleiben und geschont werden. Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR und besitzt das Know-how, im hauseigenen Anwendungszentrum oder vor Ort zu testen, welche Infrarot-Strahler möglichst schnell und trotzdem mit maximaler Schonung des Materials Lacke trocknen und aushärten.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2005 einen Jahresumsatz von 79 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 644 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz von über 9 Milliarden Euro und weltweit mehr als 10.600 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit mehr als 150 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist. Das hohe Innovations- und Entwicklungspotential im Unternehmen wird intensiv und gezielt gefördert. Durch kundennahe Produktentwicklungen und gezielte Akquisitionen baut Heraeus seine führende Position in verschiedenen Industriebereichen aus.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller: Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com
Redaktion: Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

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