Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EnBW auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2006

25.04.2006


Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht den Messe-Stand der EnBW

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat heute Morgen mit einem Besuch am Stand der EnBW Energie Baden-Württemberg AG ihren Rundgang über die Hannover Messe International begonnen. Begleitet wurde sie von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan, dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff und dem Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Dr. h.c. Herbert Schmalstieg. Der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Prof. Dr. Utz Claassen begrüßte die Bundeskanzlerin und ihre Delegation am EnBW-Stand und erklärte: "Was das Thema Innovation angeht, sind Sie bei der EnBW richtig. Das Wasserkraftwerk Rheinfelden - das derzeit größte regenerative Energieprojekt in Deutschland - das geplante Druckluftspeicher- und Meeresenergie-Kraftwerk in Niedersachsen und die Förderung der Geothermie sind hierfür nur einige Beispiele. Mit der EnBW EnyCity, der energieoptimierten Großstadt der Zukunft, bündeln wir vernetzte Kompetenzen in Deutschland, um sie in energiehungrigen Regionen der Zukunft - zum Beispiel China und Indien - exportieren zu können."

Bundeskanzlerin Merkel bedankte sich für die interessanten Aus- und Einblicke. "Wir haben unseren Messerundgang nicht umsonst mit dem Thema Energie begonnen. Ich wünsche der EnBW viel Kreativität und Mut zu neuen Wegen."

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG präsentiert seit Jahren innovative Energiekonzepte und Produkte auf der größten Industriemesse der Welt. Im Mittelpunkt ihrer diesjährigen Messepräsentation stehen maßgeschneiderte Produkte für Industriekunden, Contractingmodelle und innovative Energiekonzepte. Mit ihrer Präsentation will die EnBW Impulse für die Energieversorgung der Zukunft geben und zukunftsweisenden Entwicklungen anstoßen. Der EnBW-Messestand C10 befindet sich in Halle 13.

Energie effizient und umweltschonend nutzen

Der verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Energie spielt für die EnBW eine entscheidende Rolle. Mit dem jetzt anlaufenden Projekt "EnBW Netzwerk Energieeffizienz" unterstreicht die EnBW dabei ihre verantwortungsbewusste Rolle in der Energie- und Gesellschaftspolitik. Ein solches Netzwerk besteht aus jeweils 10 bis 15 mittelständischen Firmen einer Region, die unter Anleitung und Moderation von EnBW-Experten Optimierungspotenziale bei der Energienutzung ausfindig machen. Die so erreichten Einsparungen kommen sowohl den Unternehmen selbst als auch der Umwelt zugute. Das Konzept ist eines der "Leuchtturmprojekte" des von der EnBW geleiteten Impulskreises Energie der Initiative "Partner für Innovation" der Bundesregierung.

Als konsequente Fortsetzung dieses Gedankens bietet die EnBW großen Unternehmen ein auf sie zugeschnittenes "EnBW Forum Energieeffizienz" an. Hier unterstützt die EnBW ein betriebsinternes Projektteam durch energietechnisches Know-how, Methodenkompetenz sowie Analyse- und Messverfahren. Wie beim Netzwerk Energieeffizienz geht es auch hier darum, die Energienutzung zu optimieren - und damit letztlich Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.

Stromprodukte maßgeschneidert für spezifische Bedürfnisse

Für mittelständische Betriebe, die Strombezugsverträge mit Börsenorientierung wünschen, ohne jedoch über die entsprechendes Kompetenz in der Marktbeobachtung und -steuerung zu verfügen, hat die EnBW ihr neues Produkt "EnBW Index Active continuous" entwickelt. Dabei wird der Strombezug in mehrere Tranchen aufgeteilt, deren Preis im Vorfeld des Lieferzeitraums zu festgelegten Zeitpunkten auf Basis eines EEX-Handelsprodukts fixiert wird. Durch die vorab vereinbarten Fixierungszeitpunkte verringert sich der Aufwand für das Unternehmen auf ein Minimum. So bietet der Index Active continuous eine hervorragende Möglichkeit zur Risikostreuung bei einfacher und transparenter Preisfindung.

Größere Unternehmen mit hohem Energiebedarf finden mit dem "EnBW Expert Active" ein Angebot, das sich noch stärker an der Börse orientiert und den eigenen Aufwand dennoch begrenzt. Die vom Kunden erstellte Bedarfsprognose wird in drei Schritten umgesetzt: zunächst durch eine individuelle Fahrplanlieferung oder geeignete Standard-Handelsprodukte, im zweiten Schritt durch die konkrete Lastprognose für den Folgetag (day ahead), für die Mehr- oder Mindermengen über den Spotmarkt erworben oder verkauft werden und schließlich - wenn die Differenz zum tatsächlichen Lastgang feststeht - über notwendig gewordene (oder überschüssige) Ausgleichsenergie. Obwohl im "Expert Active" Komfortelemente wie Trading und Bilanzkreismanagement enthalten sind, profitiert das Unternehmen preislich von der Übernahme der Prognoseverantwortung.

EnBW Energy Solutions GmbH - Partner für die Energie der Industrie Contracting-Partnerschaften und damit ein optimiertes Energieversorgungskonzept sowie langfristige Planbarkeit der Energiekosten bietet die EnBW Energy Solutions GmbH (ESG). Sie ist von der ersten Bedarfsanalyse und Konzeption bis zum späteren Betrieb der Erzeugungsanlagen für den Kunden da. Dabei übernimmt die ESG die erforderliche Investition und entwickelt gemeinsam mit dem Kunden ein optimales Betreibermodell.

Auf der Hannover Messe stellt die ESG verschiedene realisierte Contractingprojekten vor, wie die komplette Strom- und Dampfversorgung eines großen Papierherstellers; die Kälte- und Dampfversorgung eines globalen medizintechnischen Unternehmens der Dialysetechnik; Übernahme der kompletten Energie- und Medienerzeugung und - verteilung eines international führenden Healthcare-Unternehmens.

Das EnBW Energie-Erlebnis

Weitere verschiedene spannende und anschauliche Präsentationen runden die innovative Produktpräsentation ab. So können Messebesucher beispielsweise mit einem virtuellen Flug über ein Satellitenbild von Baden-Württemberg erleben, welche Innovationsstandorte der EnBW es gibt und wo das Unternehmen die Energiezukunft weiterentwickelt - zum Beispiel bei der Erweiterung des Laufwasserkraftwerks Rheinfelden am Oberrhein. In der begehbaren Impulslinie, dem horizontorange-farbenen Bildelement des EnBW-Logos, präsentiert sich die Markenwelt der EnBW: Naturenergie aus Rheinfelden mit dem zertifizierten Öko-Stromprodukt, Yello Strom, wo der Strom immer noch "gelb, gut und günstig" ist oder die Watt GmbH, der Spezialist für den Mittelstand.

Mit der EnBW zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM Auch fußballbegeisterte Messebesucher kommen auf dem EnBW-Messestand auf ihre Kosten. Als nationaler Förderer der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM verlost die EnBW im Rahmen eines virtuellen Fußball-Geschicklichkeitsspiel zwei Eintrittskarten für das Endspiel in Berlin der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft[TM] Deutschland 2006.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hohe Akzeptanz vor Markteinführung - Die Entwicklung des Großschranksystems VX25 von Rittal
24.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Rittal digitalisiert Fertigung - Produktion weltweit nach Industrie 4.0
25.04.2018 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics