Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nicht nur beim Arzt: Computertomographie verbessert industrielle Fertigung

25.04.2006


Hannover Messe Halle 17, Stand B76 3D-Check von Elektronikkomponenten - Mehr Sicherheit, seltener Rückrufaktionen, weniger Ausschuss - Viscom sieht millionenschweres Marktpotenzial.



Was beim Arztbesuch heute schon bekannt ist, erobert jetzt auch mit Riesenschritten die industrielle Fertigung: die Computertomographie (CT). Nutzen für Hersteller und Verbraucher: Produkte wie Autos, Flugzeuge oder Computer werden noch sicherer, es kommt seltener zu teuren Rückrufaktionen und es werden weniger "Montagsgeräte" produziert. Derzeit steckt die auch von Viscom vorangetriebene Technologie noch in den Anfängen und wird intensiv erforscht und erprobt. "In wenigen Jahren aber ist die Computertomographie aus der industriellen Fertigung nicht mehr wegzudenken. Hier entsteht gerade ein millionenschwerer Markt", erklärte der Vertriebs-Vorstand Volker Pape zu Beginn der diesjährigen Hannover-Messe.

Das Prinzip funktioniert bei einem industriellen Produkt, etwa dem Sensor eines Autoairbags, genauso wie bei Gehirn oder Bandscheibe eines Patienten: Bei einer CT wird ein beliebiges Objekt per Röntgenstrahlung aus vielen verschiedenen Richtungen aufgenommen. Ein Hochleistungscomputer berechnet aus diesen Röntgenaufnahmen ein dreidimensionales Bild. Auf diese Weise kann das abgebildete Objekt Schicht für Schicht betrachtet werden - ein unschätzbares Reservoir an Informationen für Entwickler, Techniker und Qualitätsverantwortliche.


Ein Beispiel aus der Praxis: Sensoren für Reifendruck werden in Kunststoff vergossen und anschließend wird stichprobenartig mit Hilfe der CT überprüft, ob innerhalb der Vergussmasse Drähte abgerissen oder andere Schäden entstanden sind. Diese Schäden werden räumlich genau lokalisiert, wie es die medizinische CT z.B. mit dem Gallenstein kann. Ein Mensch entscheidet anhand der 3D-Bilder, ob der Sensor defekt ist.

Viscom sieht in der industriellen CT einen aussichtsreichen Zukunftsmarkt - vor allem in der Weiterentwicklung zur automatischen Computertomographie (ACT). Dann beurteilt kein Mensch mehr einzelne CT-Aufnahmen, sondern ein Computer wertet automatisch die 3D-Bilder aus. "In wenigen Jahren wird es bei den Herstellern von Qualitätsprodukten ganz normal sein, ACT in ihren Produktionslinien einzusetzen - um fehlerhafte Ware aus dem weiteren Herstellungsverfahren auszusortieren", prognostiziert Technik-Vorstand Martin Heuser. Viscom ist weltweit führend in der Entwicklung von ACT und will als einer der Ersten marktfähige Lösungen anbieten. "ACT hat das Zeug zum Paradebeispiel, wie deutsche Ingenieurskunst zu einem weltweiten Erfolg wird. Nur mit solchen innovativen Technologien bleibt Deutschland international wettbewerbsfähig, und nur für solche High-Tech-Produkte lohnt sich langfristig die Fertigung am Standort Deutschland", so Heuser.

Börsengang für Mai geplant

Die Viscom AG plant im Mai den Börsengang. Das Listing soll im Prime Standard erfolgen, dem Marktsegment mit den höchsten Publizitäts- und Transparenzregeln. Das geplante Emissionsvolumen beträgt 40 bis 60 Mio. Euro, davon stammen nur 20 Prozent aus Altbesitz, der Rest fließt über eine Kapitalerhöhung dem Unternehmen zu und soll unter anderem in innovative und geschäftsträchtige Entwicklungen wie ACT investiert werden. Als Lead Manager und Sole Book Runner wurde die Frankfurter Investmentbank equinet Securities AG beauftragt. Dem Konsortium gehören außerdem als Co-Lead Manager die NORD/LB Norddeutsche Landesbank Girozentrale und als Selling Agent die comdirect Bank AG an.

Über Viscom:

Viscom ist ein global agierender Hersteller von automatischen Inspektionssystemen für die Elektronikindustrie, der auf eine mehr als 20-jährige erfolgreiche Unternehmensentwicklung mit einem stetigen Wachstum zurückblickt. Produziert wird ausschließlich am Standort Hannover. Vertriebs- und Servicestützpunkte gibt es derzeit in Nordamerika und Asien. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer für automatische Inspektionssysteme für die Elektronikproduktion. Auch weltweit ist Viscom in der Spitzengruppe der Anbieter von Inspektionssystemen. Viscom fertigt automatische optische und röntgentechnische Prüfsysteme, sowohl in Serienfertigung als auch in Sonderausführungen für einzelne Kunden.

Medienkontakt:
equinet Communications AG
Volker Siegert/Dr. Nicolette Strauss
Tel.: 069 58997-305 oder -307
E-Mail: volker.siegert@equinet-ag.de, susanne.strauss@equinet-ag.de

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar. Ein öffentliches Angebot von Wertpapiere der Viscom AG außerhalb Deutschlands findet nicht statt und ist auch nicht vorgesehen. Ein mögliches Angebot in Deutschland würde ausschließlich auf der Grundlage eines noch zu veröffentlichenden und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu hinterlegenden Wertpapierprospekts erfolgen. Ein solcher Wertpapierprospekt würde zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt bei der Viscom AG, der Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse und dem Bankenkonsortium zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Diese Veröffentlichung und die darin enthaltenen Informationen sind nicht zur direkten oder indirekten Weitergabe in bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika ("USA"), Kanada, Australien oder Japan bestimmt. Diese Veröffentlichung stellt kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den USA dar. Wertpapiere, einschließlich der Aktien der Viscom AG im Rahmen eines möglichen Angebots, dürfen in den USA oder an oder auf Rechnung bzw. zugunsten von US-Personen (wie in Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 in der derzeit gültigen Fassung (der "Securities Act") definiert) nur nach vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des Securities Act oder aufgrund einer Ausnahmeregelung von der Registrierungspflicht verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Weder die Viscom AG noch eventuell veräußernde Aktionäre beabsichtigen, ein mögliches Angebot oder einen Teil davon in den USA zu registrieren oder ein öffentliches Angebot von Wertpapieren in den USA durchzuführen.

Sie finden Viscom auf der Hannover Messe 2006 in Halle 17 auf Stand B76.

Martina Engelhardt
Leiterin Marketing/Marketing Manager
Viscom AG - Carl-Buderus-Str. 9-15 - D-30455 Hannover
Phone: +49/511/94996-531 - Fax: +49/511/94996-900
email: me@viscom.de

Martina Engelhardt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.viscom.de
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Praxisnah: Rittal zeigt umfassende Lösungskompetenz für Industrie und IT
24.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Key Enabling Technologies auf der HANNOVER MESSE 2017
08.03.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise