Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modulare Verkabelungslösungen für die moderne Fabrik

06.04.2006


Auf der Hannover Messe: Kat. 6-Stecker für raue Umgebungen, Datentechnik mit einem Handgriff auf die Hutschiene bringen, POF einfach und schnell installieren, Schweizer Qualität für sichere Industrieverkabelung

Modulare Verkabelungslösungen für die moderne Fabrik präsentiert Reichle & De-Massari (R&M, www.rdm.com) vom 24. bis 28. April auf der Hannover Messe (Halle 11, Stand E66). Der Schweizer Verkabelungsspezialist unterstützt die Einführung von Industrial Ethernet in der Automation mit qualitativ führenden und leicht installierbaren Netzwerkkomponenten, die sich auch für besonders raue Umgebungen eignen. Zu den Neuheiten zählt der RJ45 IP67 - ein Stecker für die Kat. 6-Kupferverkabelung, den man gefahrlos untertauchen, Vibrationen und anderen Belastungen aussetzen kann.

R&M ergänzt das Industrie-Sortiment mit dem universell einsetzbaren Adapter DRM45 für die Integration der Datentechnik auf 35 mm Standard-Hutschienen.



Weiterhin stellt R&M die POF-Verkabelung als leistungsfähige und für die Industrie optimal geeignete Alternative zu Kupfer- und Glasfaser-Verkabelung vor. Die Plastic Optical Fiber (POF = Lichtwellenleiter aus Kunststoff) bietet zusammen mit dem R&M-Stecker SC-POF auf kurzen Verkabelungsdistanzen mehr Flexibilität und ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis. Am R&M Stand können Messebesucher selbst ausprobieren, wie man den Stecker mit wenigen Handgriffen konfektioniert.

Planern und Systemintegratoren eröffnet R&M mit den modularen Konzepten einen effizienten Weg, um einheitliche Netzwerke vom Büro bis zur Maschine zu realisieren und dabei auf bestehenden Plattformen aufzubauen. Offene Standards, weltweit gleiche Technologie, Leistungsfähigkeit, Transparenz, Bandbreite und Zukunftsoptionen machen das Netzwerkprotokoll Ethernet und die entsprechende passive Verkabelungsinfrastruktur für die Industrie unersetzlich.

Allerdings müssen die Komponenten, besonders die Stecker, mehr als die bekannten Übertragungseigenschaften bieten. In der Industrieumgebung sind absolute Sicherheit, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit gefordert - ganz im Sinne des Schweizer Qualitätsdenkens, für das R&M steht.

RJ45 IP67: Jetzt mit Kat. 6 in die raue Wirklichkeit der Industrie

Leistungsreserven für Gigabit Ethernet und mehr Bandbreite in rauer Industrieumgebung gewinnen Anwender mit dem IP67-geschützten Kat. 6 Stecker von R&M. Der RJ45 IP67 hat Goldkontakte, verzinnte Schneidklemmen für gasdichte, vibrations- und korrosionsgeschützte Beschaltung und einige industrietaugliche Features mehr. Eine Rundtülle schützt die Verbindung auch bei zeitweiligem Untertauchen und hält den industrietypischen chemischen wie mechanischen Belastungen stand. Gegen elektromagnetische Belastungen schützt eine Rundumschirmung.

Die Anwenderorganisation IAONA hat den Stecker für den Einsatz in Heavy Duty Environments akzeptiert. Der werkzeugfrei anschliessbare RJ45 IP67 unterstützt das Ziel, eine einheitliche LAN-Technologie vom Büro über die strukturierte Gebäudeverkabelung bis zur Maschine zu realisieren. Er ist rückwärtskompatibel zu Kat. 5 und Kat. 5e.

DRM 45: Bringt Datentechnik auf die Hutschiene

R&M ergänzt das Installationssortiment für die Industrieverkabelung mit dem universell einsetzbaren Adapter DRM45 für Trägerschienen. Der Adapter wurde gezielt für die komfortable Integration der Datentechnik auf 35 mm Standard-Hutschienen entwickelt. Mit einem einzigen Handgriff lässt er sich in die Schiene einrasten. Der DRM45 nimmt je ein Modul für Netzwerkanschlüsse auf: die Kat. 5 und Kat. 6 Module von R&M für Kupferverkabelung sowie bei Fiber Optic-Verkabelung die Module der SC-RJ-Familie. Aufgrund der Schnellmontagetechnik lassen sie sich in jeder Lage ohne Werkzeug ein- und ausbauen. Die Anschlüsse liegen leicht zugänglich unter einer Haube, die mit einem Griff geöffnet bzw. geschlossen wird.

Die Anschlussbuchsen bieten Schirmung gegen elektromagnetische Belastungen und enthalten zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Sicherheitskomponenten. So können zum Beispiel farbige Schutzklappen eingesetzt werden, um Verwechslungen der Anschlüsse zu vermeiden.

SC POF: Mit Plastikfaser schneller zum Industrial Ethernet

Mit Polymer Optical Fiber (POF) und dem SC-POF Stecker von R&M lassen sich kostengünstige und leistungsfähige Verkabelungen für Industrial Ethernet schnell und einfach realisieren. Mit dem SC-POF stellt man Anschlüsse im Minutentakt her. Am R&M Stand können Messebesucher selbst ausprobieren, wie leicht der SC-POF Stecker zu konfektionieren ist. Die kompakte Bauweise passt zum RJ45-Format. Das ermöglicht hohe Packungsdichte und die Kombination mit Kupferverkabelung auf einer Plattform. Als SC-POF IP67 eignet er sich für raue Umgebungen (Schutzklasse IP67).

Die Polymerfaser ist der Industrieumgebung in jeder Hinsicht gewachsen. POF, der robuste Lichtwellenleiter aus Kunststoff, ist leicht zu handhaben und unempfindlich gegen Temperaturschwankungen, Vibrationen und chemische Belastungen. Obendrein ist die Datenübertragung mittels Licht immun gegen elektromagnetische Einflüsse. Eine gute Performance entfaltet z.B. die Standard SI-POF (Stufenindexfaser) bei Verkabelungsstrecken bis 50 Meter. In diesem Bereich kann Fast Ethernet über POF heute zuverlässig realisiert werden.

Kontakt Presse
René Eichenberger
Head of Communications
Reichle & De-Massari AG
Binzstrasse 31
CH-8622 Wetzikon
Schweiz
FON +41 44 9338285
FAX +41 44 9338266
MAIL rene.eichenberger@rdm.ch

René Eichenberger | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.rdm.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Autonomes Fahren – und dann?

22.11.2017 | Verkehr Logistik

Material mit vielversprechenden Eigenschaften

22.11.2017 | Materialwissenschaften

Forscherteam am IST Austria definiert Funktion eines rätselhaften Synapsen-Proteins

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie