Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nächste Generation der Brennstoffzellenanlage "HotModule" vorgestellt

24.04.2008
Mehr Leistung: HM 320 mit 363 kW elektrischer und 250 kW thermischer Leistung / Anlagen bis zur Megawattklasse geplant / Neues Design: aus rund wird eckig

Die Tognum-Tochtergesellschaft CFC Solutions GmbH stellt auf der Hannover Messe eine neue Baureihe von Karbonat-Brennstoffzellenanlagen vor. Die Anlagen des Typs HotMo-dule HM 320 warten mit mehr Leistung und einem neuen Design auf. CFC steigert bei diesem Modell die maximale elektrische Leistung des Zellblocks um 45 Prozent auf 363 kW (Gleichstrom).

Die elektrische Netzleistung (Wechselstrom) der neuen Anlage liegt bei 345 kW. Auch bei der Wärmeerzeugung legt das HotModule zu: Die neue Brennstoffzelle erreicht eine thermische Leistung von 250 kW - ein Plus von 38 Prozent. Verantwortlich für die Leistungssteigerung ist vor allem die neue, größer dimensionierte Bauweise: CFC überarbeitete den Brennstoffzellenstapel und verabschiedete sich zugunsten eines quaderförmigen Designs von der Zylinderform der vorigen Generation. Das erste Modell der neuen Baureihe ist bereits in der Produktion. Mit der neuen Generation sinkt zugleich der Preis pro installierte Kilowattstunde.

"Neben dem HM 320 planen wir, in den kommenden Jahren auch Anlagen in der 400- und 500-kW-Klasse sowie im Megawattbereich zu fertigen", erläutert Michael Bode, technischer Geschäftsführer von CFC Solutions.

Effiziente Energieumwandlung und lange Lebensdauer

An der effizienten elektrochemischen Energieumwandlung ändert sich in der neuen Generation nichts. Zellwirkungsgrade von 55 Prozent elektrisch und 33 Prozent thermisch machen das neue HotModule zu einem effizienten Strom- und Wärmelieferanten. Neben der Leistung verbesserten die Entwickler auch die Wartungsfreundlichkeit der neuen Anlagen: Wichtige Komponenten sind in der neuen Generation leichter zugänglich.

Wartungsarme und leise Energietechnik

Die Karbonat-Brennstoffzellen aus Ottobrunn arbeiten im Temperaturbereich über 600 °Celsius und liefern Nutzwärme auf einem hohen Temperaturniveau, die sich unter anderem zum Betrieb von Klimatisierung oder industriellen Anwendungen nutzen lässt. Die Anlagen sind geräuscharm und müssen selten gewartet werden, da die Brennstoffzelle selbst keine beweglichen Teile besitzt. Mit ihren Anlagen bedient CFC Solutions Anwendungen, die einen durchgängigen Strom- und Wärmebedarf haben. Allein oder in Kombination mit klassischen Energieanlagen für Bedarfsspitzen stellt das HotModule eine energieeffiziente und saubere Lösung dar, die beim Betrieb mit Bio- oder Klärgas Strom und Wärme sogar CO2-neutral bereitstellt. Auch bezüglich anderer Emissionen arbeitet das HotModule sehr sauber: Werte von weniger als 0,01 ppm Schwefeldioxid, 2 ppm Stickstoff und 9 ppm Kohlenmonoxid sind im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken und BHKWs verschwindend gering.

Anwendungen nutzen hocheffiziente Energiebereitstellung

CFC Solutions installierte in den vergangenen Jahren Anlagen in verschiedensten Branchen. HotModules versorgen Rechenzentren und Industrieanlagen, die die gleichzeitige Bereitstellung von Strom und Wärme oder Kälte schätzen. In Klärwerken oder der Bioabfall-Verwertung sorgen Brennstoffzellen von CFC für ein hocheffizientes Verstromen des anfallenden Faulgases. In Krankenhäusern dienen die Energiewandler der zuverlässigen Versorgung mit Strom und Dampf als Heizenergie oder zum Sterilisieren z.B. der Betten bzw. Matratzen. Im Nahwärmenetz haben sie sich als leise Wärmelieferanten bewährt.

Pressefotos zum Download finden Sie auf den CFC-Webseiten unter www.cfc-solutions.com.

CFC Solutions GmbH

Die Tognum-Tochtergesellschaft CFC Solutions GmbH entwickelt, fertigt und vermarktet Hochtemperatur-Brennstoffzellen zur Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung (KWK). Als Systemlieferant bietet das Unternehmen auf Basis einer modularen Baugruppenarchitektur kundenspezifische Lösungen im Leistungsbereich von 250 kW bis 2 Megawatt elektrischer Leistung. CFC Solutions ist Teil des Tognum-Geschäftsbereichs Onsite Energy Systems & Components.

Mit ihren Unternehmensfeldern MTU Engines sowie Tognum Onsite Energy Systems & Components ist die Tognum-Gruppe einer der weltweit führenden Anbieter von schnelllaufenden Dieselmotoren und kompletten Antriebssystemen für Schiffe, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, von Industrieantrieben sowie dezentralen Energieanlagen. Das Produktprogramm mit Dieselmotoren von 20 bis 9.100 kW Leistung, Gasmotorensystemen, Gasturbinen und Brennstoffzellen ist eines der modernsten und umfassendsten der Branche. Für die Steuerung und Überwachung der Motoren und Antriebsanlagen entwickelt und produziert das Unternehmen maßgeschneiderte Elektroniksysteme.

Die Tognum-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von über 2,8 Mrd. Euro und beschäftigte Ende 2007 rund 8.200 Mitarbeiter. Mit 22 Tochtergesellschaften, über 130 Vertriebspartnern und 1.100 autorisierten Händlern ist Tognum mit seiner Vertriebs- und Servicestruktur global ausgerichtet.

Kontakt:
Stefanie Eickele
Telefon: +49 89 203042-654
stefanie.eickele@cfc-solutions.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik