Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HANNOVER MESSE 2008 in Bestform gestartet!

22.04.2008
- Prima Klima: Aufschwung bei den Ausstellern
- deutlicher Besucherzuwachs
- Partnerland Japan setzt Akzente für Innovationen

Die HANNOVER MESSE präsentiert sich in Hochform. Bereits nach zwei Tagen melden die Messemacher volle Hallen, einen deutlichen Besucherzuwachs und eine blendende Stimmung bei den Ausstellern.

"In den Hallen brummt der Wirtschaftsaufschwung und spiegelt die ungebremste Wachstumsstimmung in der deutschen Industrie eindrucksvoll wider", freut sich Sepp D. Heckmann, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe.

Mit den zentralen Themen der Industrieautomation, Energietechnologien, Zulieferung und Zukunftstechnologien sowie der Nachwuchsförderung hat die HANNOVER MESSE 2008 offensichtlich auch inhaltlich ins Schwarze getroffen. Bis Freitag, 21. April, präsentieren 5 100 Aussteller auf einer Rekordfläche von 170 000 Quadratmetern täglich von 9 bis 18 Uhr neueste Innovationen und Trends auf dem Messegelände in Hannover. "Die HANNOVER MESSE ist und bleibt das weltweit wichtigste Technologieereignis und bildet zugleich eine einmalige Plattform für die Treiber neuer Entwicklungen", unterstreicht Sepp D. Heckmann die international führende Rolle der HANNOVER MESSE.

Viele Unternehmen sind in Aufbruchstimmung und können volle Auftragsbücher vorweisen. Rund 150 japanische Aussteller präsentieren Hichtech aus dem Land der aufgehenden Sonne. Als Weltmeister bei der Produktion von Solarzellen und in der Brennstoffzellentechnik zeigt Japan Spitzentechnologien wie humanoide, Mikro- oder auch große Industrieroboter. Unter dem Motto "Cooperation through Innovation" setzt Japan in Hannover weltweite Trends für die Zukunft.

Gleichzeitig profitierten insbesondere die japanischen Aussteller des Mittelstands von neuen Kontakten, nicht nur in der Europäischen Union, sondern weltweit und sogar aus dem eigenen Land. Yuko Sakaguchi, Deputy Manager, International Affairs Office Organization for Small & Medium Enterprises and Regional Innovation, Japan (SMRJ), bestätigt: "Die HANNOVER MESSE ist ein qualitativ hochwertiges Business-Treffen, und sie hat sich bisher für japanische Mittelstandsbetriebe als effektives Instrument erwiesen, um Übersee-Aktivitäten anzukurbeln und zu entwickeln. Wir unterstützen Firmen, die sich auf Hochtechnologien spezialisiert haben, bei ihrer Teilnahme an der HANNOVER MESSE."

Mit den Leitmessen Energy, Pipeline Technology und dem Newcomer Power Plant Technology für Kraftwerksplanung trifft die HANNOVER MESSE 2008 in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz genau die Themen, die zurzeit nicht nur die deutsche, sondern die Weltwirtschaft bewegen. Dabei geht es neben Umweltschutz und Einsparung von CO2-Emissionen vor allem auch um Kostenreduzierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Produktion.

Wie ein Leitfaden ziehen sich die Energiethemen durch sämtliche Hallen und überzeugen damit auch viele neue Aussteller. Wie zum Beispiel die Schmack Biogas AG. Vorstand Ulrich Schmack: "Schmack Biogas präsentiert sich erstmalig auf der HANNOVER MESSE. Ausschlaggebend für unsere Teilnahme ist die Ausrichtung der Leitmesse Energy auf die Nachhaltigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren Energien. Biogas und insbesondere unsere Technologie zur Gaseinspeisung sind vor allem für die Energieversorgungsunternehmen interessant. Die Messe bietet uns die Chance, mit den führenden Vertretern der Energiebranche in Kontakt zu treten."

Wie viel Energie und Kosten bei industriellen Prozessen tatsächlich noch eingespart werden kann, zeigt in diesem Jahr besonders anschaulich der EnergieEffizienztunnel in Halle 6, Stand H 36, am Beispiel einer Schokokeks-Produktion der Firma Bahlsen. Aber natürlich geht es in Sachen Energieeffizienz auf der HANNOVER MESSE 2008 nicht nur um Schokolade. Energieexperten des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) bieten am Ende des Tunnels gemeinsam mit mehr als 35 Firmenständen weitere Informationen über Energieeinsparpotenziale in der Industrie.

Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI): "Der EnergieEffizienztunnel anlässlich der HANNOVER MESSE 2008 ist eine hervorragende Chance, sich von der Leistungsfähigkeit der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie im Rahmen einer Sonderschau zu überzeugen. Er dokumentiert eindrücklich die bereits heute verfügbaren, intelligenten technologischen Möglichkeiten, um den Stromverbrauch in Deutschland mit bestehenden Technologien um 40 Milliarden Kilowattstunden zu reduzieren. Die deutsche Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ist Problemlöser und verbindet Wirtschaftlichkeit mit Umweltschutz."

Manfred Wittenstein, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ergänzt: "Mit zukunftsweisenden Technologien leistet die Branche schon heute einen entscheidenden Beitrag zur Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Und die Potenziale sind riesig: Nach einer Fraunhofer-Studie benötigt die in Europa installierte Ventilatorenleistung für vielfältige Lufttechnik-Anwendungen allein eine jährliche Energiemenge von ungeheuren 86 Terawattstunden. Mit dem Einsatz energieeffizienter Ventilatoren ließe sich nicht nur mindestens ein Drittel der Energiekosten einsparen, sondern es könnte auch ein Äquivalent von vier großen Kohlekraftwerken abgestellt werden, um jährlich mehr als 16 Millionen Tonnen CO2 einzusparen."

Die Industrie präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE als Jobmotor und rechnet mit dreimal so viel neuen Arbeitsplätzen wie bisher. Die Branche will bis Ende 2008 rund 965 000 Menschen sowie mehr als 50 000 Leiharbeiter in den Betrieben beschäftigen. Optimistisch blickt auch die deutsche Elektro- und Elektronikindustrie in die Zukunft, die das fünfte Wachstumsjahr in Folge vermelden kann und noch in diesem Jahr ein Umsatzwachstum von vier Prozent erwartet.

Erfolgreich ist in diesem Jahr auch wieder die Sonderschau TectoYou auf der HANNOVER MESSE gestartet. Denn fehlender Nachwuchs ist zunehmend ein Problem: Ingenieur- und Fachkräftemangel bedeuten für die deutsche Volkswirtschaft einen jährlichen Verlust von rund 20 Milliarden Euro. Eine Erhebung des Instituts der Deutschen Wirtschaft ergab, dass derzeit rund 73 000 Ingenieure und Naturwissenschaftler sowie mehr als 63 000 Techniker fehlen. Um bei Schülern, Studenten und Jugendlichen das Interesse an Technik zu wecken, präsentiert die HANNOVER MESSE 2008 auf der Sonderschau TectoYou Highlights von 30 namhaften Unternehmen, die ihre Partnerschulen einluden.

Zugesagt haben 20 000 Schüler aus ganz Deutschland. Die ersten Jugendlichen machten sich bereits ein genaues Bild von der Faszination der Zukunftstechnologien. 50 TectoYou-Guides führen die Jugendlichen gezielt durch den Messe-Dschungel und zu faszinierenden technischen Innovationen auf den Ständen. Sepp D. Heckmann: "Viele Unternehmen, Verbände und auch Vertreter der Politik unterstützen unser Konzept für die Jugendlichen. Mit dem 'Girls Day' am Donnerstag widmen wir uns gezielt dem weiblichen Nachwuchs, denn junge Frauen mit Lust auf Technik sind gefragter denn je." Erwartet werden 1 500 Mädchen, um auf der HANNOVER MESSE 2008 technische Ausbildungsberufe oder Studiengänge kennenzulernen und direkt auf den Ständen ihre Fähigkeiten in diesem Bereich erproben zu können.

Marco Siebert | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de/presseservice

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Die GFOS stellt auf der HMI aus: Mit gfos.MES in Richtung Industrie 4.0
20.02.2018 | GFOS mbH

nachricht Hannover Messe 2018: Wasserschwert statt Laserschwert
01.02.2018 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics