Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HANNOVER MESSE 2008: Themenservice aktuell - Folge 9

22.04.2008
HANNOVER MESSE 2008, 21. bis 25. April

Weltpremiere für den EcoCarrier HY3

Seinen ersten Auftritt in der Öffentlichkeit absolviert der EcoCarrier HY3 auf der HANNOVER MESSE 2008. Das leichte Nutzfahrzeug ist vor allem für Kommunen und Unternehmen mit regionalem Einsatzgebiet gedacht. Mit seinem Brennstoffzellenhybridsystem soll er ihnen beim Energiesparen helfen.

Der EcoCarrier HY3 benötigt nur etwa 50 Prozent der Energie konven­tioneller Verbrennungsmotoren. Weitere Vorteile des dreiachsigen Nutz­fahrzeugs: Im Vergleich zu Batteriefahrzeugen entfallen lange Ladezeiten oder aufwändige Wechsel von Batterien. Der Tank des Brennstoffzellen­systems ist in einer Minute mit Wasserstoff aufgefüllt. Eine Traktions­batterie dagegen benötigt eine Ladezeit von acht Stunden. Dank der Kombination von Brennstoffzelle, Nickel-Metall-Hydrid-Batterie und Hochleistungskondensatoren verfügt der EcoCarrier über eine Reichweite von mehr als 250 Kilometern und ist gegenüber einem Elektrofahrzeug mit Bleibatterie über 200 Kilogramm leichter. Damit wird auch die Lade­fähigkeit wesentlich verbessert.

PROTON MOTOR Fuel Cell GmbH
Benzstr. 7
D-82178 Puchheim
Tel.: +49 89 1276265-20
Fax: +49 89 1276265-99
www.proton-motor.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Dr. Joachim Kroemer
Halle 13, Stand G68/ 2 (Hydrogen + Fuel Cells)
Stand-Tel.: +49-511/89-668081
E-Mail: j.kroemer@proton-motor.de
Pole-Position für die Datenverarbeitung in Echtzeit
In der Formel 1 rasen nicht nur die Piloten. Wenn Heidfeld, Räikkönen, Hamilton und Co. unterwegs sind, flitzen auch die Renndaten ihrer Boliden hin und her. Microsoft kommt mitsamt aktuellem Formel-1-Geschoss zur HANNOVER MESSE 2008, um eine elektronische Kontroll­einheit (ECU) vorzustellen, die alle Vorgänge am Antriebsstrang eines Fahrzeugs erfasst und analysiert.

Das Spektakuläre daran ist die Geschwindigkeit, mit der das geschieht: Die Daten werden in Echtzeit verarbeitet. Microsoft entwickelte die ECU gemeinsam mit McLaren Electronic Systems (MES). Ab dieser Saison wird das System zunächst bis 2010 von allen Formel-1-Rennställen eingesetzt.

Die Technik beeindruckt: Von der Rennstrecke schickt jeder Formel-1-Wagen über eine High-Speed-Verbindung tausende Daten in die Boxen­gasse, die von mehr als 100 Sensoren kontinuierlich erfasst werden. Obwohl pro Wagen und Rennen schnell Datenmengen von bis zu 1 GB zusammen kommen, werten die Renningenieure der Boxencrew umge­hend die Bits und Bytes mit Microsoft-Software in Echtzeit aus.

Microsoft Deutschland GmbH
Konrad-Zuse-Str. 1
D-85716 Unterschleißheim
Tel.: +49(0)1805/2511-95
Fax: +49(0)1805/2295-54
www.microsoft.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Heiko Elmsheuser
Halle 17, Stand A48
Mobil: +49(0)172/4311190
E-Mail: prserv@microsoft.com
Neue Displays sparen Strom
Neuartige mikrofluidische Displays feiern ihre Premiere im Licht der Öffentlichkeit auf der HANNOVER MESSE 2008. Ihr spezieller Clou: Sie verbrauchen nur dann Strom, wenn sich ihre Anzeige verändert.

Kernstück der neuen Displays ist ein regulierbares elektrisches Feld, das die Oberflächenspannung von Flüssigkeitstropfen verändert. Durch Anschalten einer Spannung an einzelnen Elektroden kann ein zuvor zusammengezogener Wassertropfen auf einem Substrat zum Zerfließen gebracht werden. Wird die Elektrode neben einem Tropfen geschaltet, so wechselt dieser Tropfen seine Position - und behält sie auch nach Abschalten der Spannung bei. Nur für den kurzen Moment der Bild­veränderung, in dem die Tropfen zwischen versteckten Reservoirs und sichtbaren Bereichen wandern, benötigt das Display Energie.

Bartels Mikrotechnik GmbH
Emil-Figge-Str. 76a
D-44227 Dortmund
Tel: +49 231 9742-500
Fax: +49 231 9742-501
www.bartels-mikrotechnik.de
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Dr. Ulrike Michelsen
Halle 6, Stand F16 (IVAM-Produktmarkt Mikro, Nano, Materialien)
Stand-FAX: +49-511/89597296
E-Mail: presse@bartels-mikrotechnik.de
"Houston, wir haben kein Problem!": Signal live aus dem Weltall
Ob diese Uhr sie direkt ins Weltall katapultiert? Wer weiß? Der Schweizer Uhrenhersteller Fortis ist seit 1992 offizieller Ausstatter der Raumfahrt. Ob bei einer Mission zur russischen Raumstation Mir oder auf die inter­nationale Weltraumstation ISS - Fortis fliegt immer mit!

Auf der HANNOVER MESSE 2008 will das Unternehmen wieder abheben - mit einem Experiment - live von der ISS. Per GTS (Global Transmission Services), einem technologisch neuartigem Funksignal, soll ein Uhren-Prototyp live synchronisiert werden.

Die Uhr wird dann per Funksignal aus dem All auf die ortsgültige Lokal­zeit eingestellt. Und nicht nur das: Auch das ein Datentransfer von der ISS zur Erde kein Problem ist, soll per Kurzmitteilung aus dem All unter Beweis gestellt werden. Das Funksignal wird verschlüsselt und kodiert von der ISS gesandt, damit es nur von autorisierten Empfängern auf­genommen werden kann.

FORTIS Uhren AG
Lindenstr. 45
CH-2540 Grenchen
Tel.: +41(0)32/653 33 61
Fax: +41(0)32/652 59 42
www.fortis-watch.com
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Liese-Lotte Peter
Halle 2, Stand E22 oder Halle 18, Stand D14
Tel.: +49(0)5066/9021815
E-Mail: l.peter@fortis-watch.com
Innovative Systeme tauchen ab
Eingebettete und Echtzeit-Systeme geben rein optisch nicht besonders viel her. Das wissen natürlich auch die Informatiker der Uni Ulm. Darum haben sie ihre Neuentwicklungen in ein U-Boot eingebaut, das sie auf der HANNOVER MESSE 2008 auf Tauchgang schicken.

Abtauchen lassen die Wissenschaftler ein Regel- und Navigationssystem, ein Sonarsystem und ein Bildverarbeitungssystem. Damit operiert das mit einer Kamera im Bug bestückte und ausschließlich von sechs Propel­lern gesteuerte U-Boot unter Wasser absolut autonom. Bei Fahrten über Wasser kann es jedoch mit neuen Missionen per Funk programmiert werden. Besonders eindrucksvoll wird das kleine Tauchgerät durch sein Echtzeitsystem der Steuerung: Damit kann der Roboter ähnlich einer Fledermaus auf seine jeweilige Umgebung unverzüglich reagieren.

Universität Ulm
Forschung, Entwicklung, Wirtschaftskontakte
Helmholtzstr. 16
D-89081 Ulm
Tel: +49 731 50-24180
Fax: +49 731 50-24182
www.uni-ulm.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr.-Ing. Frank Slomka
Halle 2, Stand C21 (Baden-Württemberg Gemeinschaftsstand)
Stand-Tel.: +49-511/89-597150
E-Mail: frank.slomka@uni-ulm.de
Europa sucht den Superstar - unter den Materialien
Überall werden die Besten gesucht und Rankings erstellt, da bilden europäische Forscher keine Ausnahme. Im "Integrierten Projekt" (IP) ExtreMat der Europäischen Union verfolgen sie das Ziel, Materialien zu finden, die extremsten Belastungen widerstehen. Und ganz ähnlich wie bei den Castingshows wird aus dem Suchen ein Finden, indem durch tat­kräftige Entwicklungsarbeit nachgeholfen wird. Das Projekt ExtreMat unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) stellt seine Forschungsergebnisse auf der HANNOVER MESSE 2008 vor.

Besonders interessant wird die Präsentation der Arbeiten in ExtreMat vor allem deshalb, weil sie gerade in die wichtige Projektphase der Industrialisierung eingetreten sind. So wollen die Forscher die hervor­ragende Gelegenheit nutzen, auf der HANNOVER MESSE Kontakte zu interessierten Industriepartnern zu knüpfen, die innovative Materialien zur Verwirklichung ihrer Produktideen benötigen.

Die Umsetzung der neuen Materialkonzepte und Verbindungstechno­logien zu Komponenten ist das Etappenziel des Projekts ExtremMat in der aktuellen Industrialisierungsphase - am Ende des Projekts soll deren industrielle Realisierung erreicht werden. Wenn sich auf der HANNOVER MESSE 2008 die richtigen Partner gefunden haben, wird es spannend sein zu erfahren, welche neuartigen Produkte uns künftig ins Haus stehen.

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Boltzmannstraße 2
D-85748 Garching
Tel. +49(0)89/3299-01
www.ipp.mpg.de
Ansprechpartner auf der HANNNOVER MESSE 2008:
Elmar Neitzert
Halle 2, Stand C08
Mobil: +49(0)160/7606009
E-Mail: elmar.neitzert@ipp.mpg.de
Hightech für die dicksten Kartoffeln
Wenn ein Trecker auf der HANNOVER MESSE 2008 steht, dann muss er
schon etwas Besonderes haben. Und genauso dies ist auch der Fall bei dem Ackergerät, das sich auf dem Stand des Deutschen Forschungs­zentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) befindet. Es handelt es sich dabei nämlich nicht um ein simples landwirtschaftliches Gerät, sondern um ein Element einer neuen Methode, die den Energiepflanzenbau opti­miert.

Dabei werden für eine Ertragsprognose wichtige Daten wie die geologi­sche Zusammensetzung des Bodens, Niederschlagsmengen oder Sonnenstunden von den Forschern verknüpft. Die so erzeugte Wissens­basis erlaubt es dem System, individuelle Fragen automatisch unter Berücksichtigung des ebenfalls eingespeisten Fachwissens zu beantwor­ten.

Für die Überprüfung der Ertragsprognosen werden GPS-gestützte Sensordaten von Erntemaschinen, wie dem Trecker auf der HANNOVER MESSE, in diesen Informationskreislauf eingebunden. Mit der Vorstellung der neuen Methode für den Ackerbau, wollen die Forscher zeigen, dass digitalisierte, aufbereitete Geoinformationen und aktuelle sensor­gestützte Datenerhebungen in der landwirtschaftlichen Produktion eine Erfolg versprechende Grundlage für vielfältige Prognose- und Steuerungsdienste sind. In Form individueller und zeitnaher Online-Beratung können solche Dienste die Erzeugung von Nahrung und Energie ertragreicher und umweltverträglicher machen.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH DFKI
Trippstadter Str. 122
D-67663 Kaiserslautern
Tel: +49 631 20575127
www.dfki.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Christopher Tuot
Halle 2, Stand C48 (Rheinland-Pfalz Gemeinschaftsstand)
Stand-Tel.: +49-511/89-497006
E-Mail: Christopher.Tuot@dfki.de
Der Sonne entgegen - Gipfeltreffen der deutsch-japanischen Industrie-Elite
Das Kraftwerk Sonne erfreut sich größter Beliebtheit, denn auf immer mehr deutschen Dächern funkeln großflächige Photovoltaik-Anlagen, die Licht in Strom umwandeln. Aber auch in Japan wird konventionelle Energie durch Sonnenkraft seit Jahren erfolgreich ersetzt, Japan ist daher Weltmeister in der Solarzellenproduktion.

Auf der HANNOVER MESSE 2008 treffen sich am 24. April Experten der beiden Solargroßmächte zum ersten Photovoltaik-Symposium. In Halle 27 geht es dann um künftige bilaterale Kooperationen - die Erschließung neuer Märkte, neue Impulse, Möglichkeiten und Perspektiven in der Forschung und Entwicklung auf dem Photovoltaik-Sektor. Hochkarätige Redner aus Forschung und Wirtschaft tauschen sich hier aus. Auch Sharp, einer der größten japanischen Aussteller in Hannover, beteiligt sich an der Diskussion. Organisator der Veranstaltung ist die japanische Außen­handelsförderorganisation "Japan External Trade Organization" (JETRO) und das japanische "National Institute of Advanced Industrial Science and Technology" (AIST).

JETRO
Königsallee 58
D-40212 Düsseldorf
Tel.: +49(0)0211/13602-0
Fax: +49(0)0211/326411
www.jetro.de
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Petra Rehling
Halle 27, Stand J37
Mobil: +49(0)160/98901705
E-Mail: rehling@d.jetro.de
Schwebende Hingucker
Den Magic Floater, das Highlight von Peros electronics auf der PROMOTION WORLD 2008, sticht sicher jedem Besucher sofort ins Auge. Wir durch Magie lässt er Produkte über seiner Basis oder in einem Metall­rahmen schweben.

Hinter dem Schwebeeffekt steckt jedoch keine Zauberei, sondern CCL-Technologie (Computer Controlled Levitation). Ein System aus Elektro­magnet, Magnetfeldsensor, Permanentmagnet und Mikroprozessor­steuerung hält Objekte mit Hilfe von rund 16 000 Steuerimpulsen pro Sekunde in der Schwebe. Dabei erkennt der Magnetfeldsensor durch permanente Messung des Magnetfeldes die Lage des Schwebeobjekts und gibt diese Informationen an die Steuerelektronik weiter, die für die richtige Position des Objekts sorgt. Auf diese Weise macht der Magic Floater fast jedes Produkt - egal ob Handy, Parfümflakon oder Cola-Dose - zum schwebenden Hingucker.

Peros electronics GmbH
Prenzlauer Allee 180
D-10405 Berlin
Tel.: +49(0)30/4471210
Fax: +49(0)30/44712115
www.peros-gmbh.de
Ansprechpartner auf der PROMOTION WORLD 2008:
Jürgen Schuster
Halle: 18, Stand D42
E-Mail: js@peros-gmbh.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie