Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Funktechnologie in der Prozessautomation

15.04.2008
Die neue Technologie wird die Möglichkeiten der Feldkommunikation erweitern und neue Applikationen im Bereich Asset Management, Preventive Maintenance, Qualitätssicherung und Anlagenmonitoring ermöglichen. Damit werden neue Wege eröffnet, Anlagen wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu betreiben.
WirelessHART ist ein herstellerübergreifender Standard, womit die Interoperalität verschiedener Feldgeräte garantiert ist. WirelessHART ist aus dem bekannten HART Protokoll abgeleitet und mit diesem auch kompatibel, womit Systembrüche vermieden werden.

Seit September 2007 sind mit der Freigabe des WirelessHART-Standards alle Elemente vorhanden, um Serienprodukte zu entwickeln. Pepperl+Fuchs wird Anfang 2009 mit einem WirelessHART Gateway als zentrale Komponente zur Anbindung des WirelessHART Netzwerkes an Leitsysteme sowie einem WirelessHART Adapter zur Aufrüstung von Standard Feldgeräten an den Markt gehen.

DART eröffnet Explosionsschutz auf völlig neue Art

Eigensicherheit heißt auch begrenzte Leistung. Zumindest ist das der aktuelle Stand der Technik. Mit Dynamic Arc Recognition and Termination (DART) soll das jedoch bald anders sein. Diese neue Technologie verfolgt einen völlig neuen Ansatz beim Explosionsschutz und soll eigensichere Lösungen mit bis zu 50 Watt nutzbarer Leistung ermöglichen. Das System nutzt dafür den bei Bildung eines Funkens typischen Verlauf von Spannung und Stromfluss und löst innerhalb von etwas mehr als einer Mikrosekunde die Unterbrechung des Stromkreises aus. Die beiden Varianten, DART High-Power und DART für den Feldbus bieten die Voraussetzungen, um neue und eine Vielzahl existierender Anwendungen in der Prozessautomation mit Eigensicherheit auszustatten. Die Technologie befindet sich derzeit in der Endphase ihrer Entwicklung. Pepperl+Fuchs war führend an der Entwicklung von DART beteiligt und sucht derzeit den Dialog mit Anwendern und Herstellern. Das Unternehmen geht davon aus, dass bereits 2009 erste Anwendungen zur Verfügung stehen werden.

Neue Technologien machen den Feldbus transparent

Der Feldbus ist die Technologie, die der Prozesssteuerung völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Er ermöglicht nicht nur die Integration der gesamten Instrumentierung, Regelkreise und E/A-Geräte. Durch neue Technologien, wie Advanced Diagnostics wird jetzt auch der uneingeschränkte Blick auf die physikalische Feldbus-Ebene möglich. Dazu kommt der Fernzugriff auf jedes Detail aller angeschlossenen Feldgeräte. Die damit erreichten Vorteile sind eindeutig: Das gesamte Steuerungssystem wird transparent und kann bis auf jedes einzelne Feldgerät im Kontrollraum visualisiert werden. Anlagenverwaltung und vorbeugende Wartung sind endlich Realität. Ausfallzeiten werden auf ein absolutes Minimum begrenzt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass selbst konservative Betreiber von Prozessanlagen zunehmend daran denken, zu einer digitalen Feldbus-Infrastruktur zu wechseln, um die Betriebskosten zu reduzieren und die völlig neuen Möglichkeiten zu nutzen, die mit konventioneller 4...20 mA-Technologie absolut undenkbar wären.

FF Modular I/O bringt binäre und analoge Signale zum Foundation Fieldbus
Während bisher einige Signale noch nicht für den Foundation Fieldbus erfassbar waren, bietet Pepperl+Fuchs heute ein Gesamtkonzept, das neben den Baugruppen mit festen Funktionen wie Ventilboxen oder Temperature Multiple Inputs jetzt ein modulares FF Modular I/O besitzt, das alle Funktionalitäten in der für den Prozess optimalen Kombination enthält.
Durch Hinzufügen eines FF-Buskopplers zum betriebsbewährten Remote I/O wurde die bekannt zuverlässige Hardware verwendet um die Standards der FF Multi Function Blocks zu nutzen und erstmals modulare E/A Baugruppen für Foundation Fieldbus anbieten zu können. Damit wird die Übertragungsgeschwindigkeit von 31,25 kBd besser genutzt und die Kosten weiter gesenkt.

FF Modular I/O stellt das Bindeglied zwischen konventionellen binären und analogen Signalen und der modernen Foundation Fieldbus Technik her und trägt damit zur Vervollständigung der Signalpalette beim Foundation Fieldbus bei.

Transmitterspeisegerät und HART-Monitor geschickt kombiniert

Der HART Loop Converter (HLC) ist ein Transmitterspeisegerät und HART-Monitor in einem. Über das HART-Protokoll kommuniziert der HLC mit dem angeschlossenen Transmitter und wandelt die empfangenen Messwertvariablen in analoge Stromsignale um. Mit drei Stromausgängen können bis zu drei HART-Variablen als Analogwert ausgegeben werden. Optional stehen bis zu vier Grenzwertrelais zur Verfügung. Ein passiver Eingang kann an bestehende 4...20 mA-Feldstromkreise zur Nachrüstung bzw. Erweiterung angeschlossen werden, ohne Beeinflussung der Ex-Parameter. Jede HART-Variable kann auf mehreren Analogausgängen ausgegeben werden (Signalsplitting). Die Parametrierung des HLC erfolgt komfortabel über Tasten und Grafikdisplay.

CorrTran™ MV - Innovationen in der Korrosionsüberwachung

CorrTran™ MV von Pepperl+Fuchs ist der erste, 2-Draht- bzw. 4...20 mA Transmitter mit integriertem HART Protokoll, der gleichzeitig die allgemeine und die örtliche Korrosion (Lochkorrosion) in demselben Industrietransmittergehäuse auswertet. Die Korrosionsanalyse wird aus dem Labor in die tägliche Prozesssteuerung verlagert und ist somit ein revolutionärer Ansatz zur Korrosionsüberwachung. Diese innovative Technologie erlaubt dem Kunden, das Korrosionsverhalten in Echtzeit zu überwachen und darauf zu reagieren, bevor großer Schaden entsteht.

Überdruckkapselung: Die neue Serie 6000

Die Zündschutzart Überdruckkapselung ermöglicht es, nicht ex-fähige Standardgeräte in explosionsgefährdeten Bereichen zu betreiben. Die Serie 6000 kann sowohl in Applikationen, die nach ATEX als auch nach UL klassifiziert sind, eingesetzt werden. Die Zulassung umfasst Anwendung für Staub und Gas sowie deren Kombination. Die Einstellung der gewünschten Parameter wird über ein menügesteuertes user interface durchgeführt.

Pepperl+Fuchs GmbH - Königsberger Allee 87 - 68307 Mannheim

Tel.: +49 621 776-2222
Fax: +49 621 776-27-2222
pa-info@de.pepperl-fuchs.com
Ansprechpartner für Redaktionen:
Tel.: -1420, Fax: -1108
cblas@de.pepperl-fuchs.com

Christa Blas | Pepperl+Fuchs GmbH
Weitere Informationen:
http://www.pepperl-fuchs.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie