Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe Industrie 2008: MiniMill - Hochpräzise Kompaktfräsmaschine für den Werkzeug- und Formenbau

18.03.2008
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT stellt vom 21. bis 25. April 2008 auf der Hannover Messe 2008 am Gemeinschaftsstand des IVAM e.V. (Fachverband für Mikrotechnik) ein aktuelles Highlight seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus.

In Halle 6, Stand F16, führt das Fraunhofer IPT eine kompakte, hochdynamische und ultrapräzise Fräsmaschine vor, die bei einer Aufstellfläche von nur einem Quadratmeter über lineare Direktantriebe in allen Maschinenachsen verfügt. Die Grundlage für die hohe Präzision der MiniMill ist eine optimierte Konstruktion aus Standardkomponenten. Mit der neuen Maschine lassen Werkstück mit Genauigkeiten im einstelligen Mikrometerbereich bearbeiten.

MiniMill - High-Speed-Cutting im Kompaktformat

Die Miniaturisierung von Produkten nimmt in der Konsumgüterindustrie, der Produktionstechnik, der Medizin und vielen weiteren Märkten stetig zu. Charakteristisch für diese Produkte sind oft filigrane Strukturen auf komplexen Oberflächen mit hoher Präzision der geometrischen Elemente. Unverhältnismäßig groß sind jedoch die Abmessungen der eingesetzten Hochpräzisionsmaschinen gegenüber den geplanten Bauteilen. Meist fehlt die erforderliche Achsdynamik, um auch beim Einsatz filigranster Fräswerkzeuge mit 300 µm Durchmesser und weniger die benötigte Bahngeschwindigkeit bei der mehrachsigen Fräsbearbeitung aufrecht zu erhalten.

Das Fraunhofer IPT entwickelte eine kompakte Maschine für Ultrapräzisionsdrehbearbeitung sowie das Schleifen und Fräsen. Mit der Fräsmaschine MiniMill lassen sich Bauteile von 100 x 100 x 50 mm³ bei einer Positioniergenauigkeit des Fräsers unter 3 µm herstellen. Die hohe Präzision wird durch die Verwendung von Hochpräzisionswalzführungen in Kombination mit entkoppelten linearen Direktantrieben und hochauflösenden Endcodern erzielt.

Durch die Entkopplung der Antriebseinflüsse der Maschine kann im Vergleich zu konventionellen Direktantrieben ein bis zu fünfmal höherer Achsruck und damit eine extrem hohe Achsdynamik erzielt werden. Hier wird das Sekundarteil der Linearmotoren nicht starr mit der Maschinenstruktur verbunden, sondern auf einem zusätzlichen Schlitten gelagert. Dieser wird über ein speziell abgestimmtes Dämpfungssystem an das Maschinenbett angekoppelt.

Das Maschinenbett besteht aus Granit und erzielt in Kombination mit wassergekühlten Antrieben eine hohe thermische Stabilität der MiniMill-Maschine. Zusätzlich zu seinem sehr geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von 6,5 µm/K besitzt es auch besonders gute Dämpfungseigenschaften.

Das Forschungsprojekt (Förderkennzeichen: 13868N) wurde im Programm zur Förderung der "Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die AiF finanziert.

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Rainer Klar
Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnologie IPT
Steinbachstr. 17
52074 Aachen
Telefon: +49 (0) 2 41/89 04 -2 82
Fax: +49 (0) 2 41/89 04 -62 82
rainer.klar@ipt.fraunhofer.de

Susanne Krause | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de
http://www.ipt.fraunhofer.de/press/HannoverMesseIndustrie2008.jsp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie