Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hannover Messe 2008: Highlights aus Produkte und Innovationen

29.02.2008
Bei den nachfolgenden Highlights handelt es sich um eine kleine Auswahl aus „Produkte und Innovationen“ zur HANNOVER MESSE 2008:
INTERKAMA+
Präzise Oberflächenprofilmessung
Durch das innovative Design des um 360 Grad drehbaren Gehäuses misst das Ausrichtsystem Inclineo unabhängig vom Neigungswinkel die Ebenheit und Parallelität von Oberflächen. Hauptbestandteil des Instruments ist nach Angaben von Prüftechnik ein hochpräziser elektronischer Neigungsmesser mit einer Genauigkeit von 0,003 mm/m. Das System stellt Optionen für absolute und relative Messungen bereit. Die gesammelten Daten werden via Bluetooth zum PC übertragen und mit Hilfe der Software weiterverarbeitet. Das neue Ausrichtsystem misst die Neigungen an verschiedenen Stellen, um eine genaue Profilberechnung von maschinell bearbeiteten Oberflächen oder Flanschen zu erstellen. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es, die Geometrie von CNC-Maschinen zu überprüfen und die Wellen von Wasserturbinen auszuloten. Das System ist laut Hersteller passend für jede Anwendung, bei der hochpräzise Ebenheits-, Parallelitäts- oder Neigungsmessungen benötigt werden.

Weitere Informationen:

PRÜFTECHNIK Dieter Busch AG

Oskar-Messter-Straße 19-21, D-85737 Ismaning

Ansprechpartnerin: Martina Haberger

Tel. +49 (0) 89 99616-294, Fax +49 (0) 89 99616-100

E-Mail: martina.haberger@pruftechnik.com
Internet: www.pruftechnik.com
Halle 7, Stand C46
Factory Automation
Automatische hochgenaue Desktop-Waferinspektion
Viscom hat seine Produktpalette erweitert und bietet nun auch leistungsstarke Inspektionssysteme für die Halbleiter an. Wie es dazu heißt, prüft die MX-Produktfamilie Wafer hinsichtlich ihrer Ebenheit und der Reinheit der Oberfläche zerstörungsfrei. Darüber hinaus werden auch Fehler unterhalb der Oberfläche sicher detektiert, eine Vermessung des Dies und des Klebers sind ebenso möglich. Auf der HANNOVER MESSE wird das Desk-topsystem MX100IR als ideale Lösung für die Prüfung von Bare-Wafern, Chips, MEMS (Micro-Electro-Mechanical Systems), Wafer-Bonds, SOI und Flipchips bis hin zu Anwendungen im Photovoltaik-Bereich vorgestellt. Die Wafer können dabei aus verschiedenen Materialien wie Silizium, Galliumarsenid oder III-V-Verbindungshalbleitern bestehen. Die zu inspizierenden Wafer werden manuell zugeführt und entnommen. Das System soll sich besonders für die Inspektion kleiner Losgrößen eignen. Das Herzstück der patentierten Si-Thru-Technologie sind die Infrarot-Lichtquellen. Diese Lichtquellen erzeugen ein hoch effizientes Infrarot-Licht im Nahinfrarot-Bereich, heißt es. In diesem Wellenlängenbereich ist Silizium in nahezu jeder Dotierung transparent, sodass entsprechende Inspektionen auch innen liegender Fehler sehr einfach möglich seien.

Weitere Informationen:

Viscom AG

Carl-Buderus-Straße 9-15, D-30455 Hannover

Ansprechpartnerin: Martina Engelhardt

Tel: +49 (0) 511 949 966 16, Fax +49 (0) 511 949 969 00

E-Mail: me@viscom.de, Internet: www.viscom.de

Halle 17, Stand B31

Energy

Dynamischer Blindleistungsregler

Die dynamischen Blindleistungsregler BLR-CM-T werden in sechsstufiger sowie zwölfstündiger Ausführung angeboten. Durch seine extrem hohe Rechenleistung und seinen speziellen Algorithmus ermöglicht der Regler nach Angaben von Beluk die Ansteuerung aller benötigten Schaltausgänge in weniger als 0,2 Millisekunden nach Aufnahme der Messwerte einer Netzperiode. In Verbindung mit den Thyristorstellern des Unternehmens werden damit Kompensationsanlagen mit sehr hoher Performance zur Echtzeitkompensation schnell schwankender Lasten realisiert. Derartige Schwankungen können etwa durch Kräne, Schweißanlagen oder Pressen verursacht werden. Besonders hervorgehoben wird, dass die Regeleigenschaften durch die optional erhältlichen Schnittstellen oder Datenspeicher nicht beeinträchtigt werden. Dies wird durch die Verwendung eines Kommunikationsprozessors ermöglicht.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

BELUK GmbH

Taubenstraße 1, D-86956 Schongau

Ansprechpartner: Michael Reith

Tel: +49 (0) 8861 2332-46, Fax +49 (0) 8861 2332-51

E-Mail: m.reith@beluk.de, Internet: www.beluk.de

Halle 12, Stand E54

MicroTechnology

Piezoelektrischer Minimotor

Mit einem nur halb so großen piezoelektrischen Motor wie dem eingeführten Modell X15G will Elliptec Resonant Actuator der stetig steigenden Anforderung nach immer kleineren Antriebslösungen nachkommen. Wie der Hersteller erläutert, erlaubt die sehr flache Bau-form des Motors eine einfache Integration in verschiedene mechanische Konstruktionen, sei es für lineare, rotatorische oder xy-Bewegungen. Bei einer Größe von etwa 13 x12 x 2,5 mm und einer flachen Motoranordnung, einer Geschwindigkeit von über 500 mm/s sowie einer maximalen Kraft von 0,1N lassen sich sowohl einfache als auch hoch dynamische Stellbewegungen realisieren. Es werden Schrittauflösungen im Mikrometerbereich erreicht. Ein wesentlicher Vorteil des Minimotors ist die Möglichkeit, die maximale Geschwindigkeit ohne Getriebe per Software einzustellen. Somit entfallen störende Geräuschentwicklungen und Verschleißerscheinungen am Getriebe. Eine sehr einfache und kostengünstige Elektronik genügt zur Ansteuerung des neuen Minimotors. Entwickelt wurde er vorrangig für tragbare Produkte in der Medizintechnik aber auch für Konsumer-Anwendungen.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Elliptec Resonant Actuator AG

Meinhardstraße 3, D-44379 Dortmund

Ansprechpartnerin: Sigrun Selke

Tel: +49 (0) 231 292 702 93, Fax +49 (0) 231 292 702 52

E-Mail: selke@elliptec.com, Internet: www.elliptec.com

Halle 15, Stand D34

Research & Technology

Gentelligente Sinterbauteile

Am Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) der Leibniz Universität Hannover werden während des Herstellungsprozesses von Sinterbauteilen kodierte Informationsdaten in das Bauteil eingebracht. Dabei bedienen sich die Wissenschaftler der Hilfe definiert im Pulver eingelagerter Fremdpartikel. Anzahl und Anordnung der Fremdpartikel stellen eine binär kodierte Informationsmatrix dar. Die Informationsmatrix soll die abgelegten Daten im Inneren des Werkstückes wie etwa die Werkstückidentifikationsnummer wiedergeben. Die in das Bauteil gepressten Fremdpartikel werden durch das Sintern fest mit dem Grundwerkstoff verbunden. Da sich die Fremdpartikel in Bezug auf die Materialeigenschaften vom Grundwerkstoff unterscheiden, kann diese Matrix mit Hilfe von Röntgenstrahlen oder Ultraschalltechnik ausgelesen werden. Die im Bauteil abgelegten Informationen lassen sich nachträglich nicht mehr entfernen oder manipulieren und führen somit zur eindeutigen und sicheren Identifikation des Bauteils.

Weitere Informationen:

Leibniz Universität Hannover, Institut für Umformtechnik und

Umformmaschinen (IFUM)

An der Universität 2, D-30823 Garbsen

Ansprechpartner: Edin Gastan

Tel: +49 (0) 511 762-2428, Fax +49 (0) 511 762-3007

E-Mail: gastan@ifum.uni-hannover.de
Internet: www.ifum.uni-hannover.de
Halle 2, Stand C10
Research & Technology
Aerodynamische Zuführtechnik
Bei modernen Montagesystemen ist die Handhabung der ungeordneten Einzelteile eine besondere Herausforderung, heißt es am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover. Diese Werkstücke werden häufig als Schüttgut angeliefert und müssen daher zunächst vereinzelt und orientiert werden. Die dazu verwendeten konventionellen Zuführsysteme stoßen jedoch hinsichtlich der Geschwindigkeit, Flexibilität und Prozesssicherheit an ihre Grenzen. Mit der aerodynamischen Zuführtechnik lassen sich Werkstücke in bisher nicht erreichbarer Geschwindigkeit bei hoher Prozesssicherheit zuführen, heißt es. Dabei werden Luftströmungen eingesetzt, um die Werkstücke durch permanent anliegende Strömungsfelder in einzelnen, hintereinander geschalteten Prozessschritten in die gewünschte Orientierung zu bringen. Dies geschieht ohne zusätzliche Sensorik aktiv unter Ausnutzung ihrer charakteristischen Merkmale. Aerodynamische Zuführsysteme erreichen demnach technische Verfügbarkeiten von über 99 Prozent und Teileraten bis 1000 Teile/min bei hoher Flexibilität sowie geringen Umrüstkosten.

Weitere Informationen:

Leibniz Universität Hannover, Institut für Fabrikanlagen und Logistik IFA

An der Universität 2, D-30823 Garbsen

Ansprechpartner: Thomas Frädrich

Fon +49 (0) 511 762-181 80, Fax +49 (0) 511 762-3814

E-Mail: fraedrich@ifa.uni-hannover.de, Internet: www.ifa.uni-hannover.de

Halle 2, Stand C10

Tanja Gerhardt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Praxisnah: Rittal zeigt umfassende Lösungskompetenz für Industrie und IT
24.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Key Enabling Technologies auf der HANNOVER MESSE 2017
08.03.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise