Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Version der Sozialwissenschaftliche Zeitschriftenliste online

14.04.2010
Das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften hat die Liste der sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Jahresbeginn grundlegend überarbeitet und um Informationen zu Review-Verfahren erweitert.

Die Zeitschriftenliste ist ein Service von GESIS und bietet einen umfassenden Überblick über alle relevanten sozialwissenschaftlichen Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Enthalten sind Angaben zum Grad der Auswertung für die SOLIS-Datenbank und zu Konditionen des Zugangs zu den Artikeln im Internet. Durch die Verlinkung der Titel der Fachzeitschriften mit dem Fachportal sowiport können alle dort abrufbaren Aufsatztitel eingesehen werden.

Die aktualisierte Version enthält nun zusätzlich Informationen zu den Review-Verfahren der gelisteten Fachzeitschriften. Sie wurde um neue Zeitschriften erweitert, wie z.B. "Gender: Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft", die seit 2009 auf dem Markt ist. Einige Zeitschriften wurden herausgenommen, da sie das inhaltliche Spektrum der Sozialwissenschaften weniger repräsentieren.

Aktuell sind 274 Zeitschriftentitel gelistet, die nach verschiedenen Kriterien dargestellt sind. Neben der üblichen alphabetischen Sortierung, werden die Zeitschriften danach kategorisiert, inwieweit ihre Artikel in SOLIS nachgewiesen sind (alle Aufsätze, mehr als 50 Prozent der Aufsätze, weniger als 50 Prozent der Aufsätze). Die dritte Darstellung zeigt die referierten Zeitschriften mit Angaben zum Referee-Verfahren. Der Anteil der referierten Zeitschriften in der Zeitschriftenliste beträgt über 40 Prozent, wovon sich etwa ein Viertel auch in der internationalen Datenbank "Social Sciences Citation Index" wiederfinden lassen. Die Informationen in der neuen Liste zum jeweiligen Referee-Verfahren sind entweder den Printversionen der Zeitschriften oder den zugehörigen Redaktions- oder Verlags-Webseiten entnommen.

Die Zeitschriftenliste wird in Kooperation mit fachlich spezialisierten Fachinformationseinrichtungen regelmäßig für die Datenbank SOLIS gesichtet und ausgewertet und ist zugänglich über www.gesis.org/dienstleistungen/tools-standards.

Kontakt:
Monika Zimmer
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Fachinformation für die Sozialwissenschaften
Datenbankaufbau und -entwicklung
Lennéstr. 30, D-53113 Bonn
Tel. (0228) 2281-134
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und unterstützt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten). Ein weiterer Service sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zugänglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und u.a. an wichtigen europäischen Projekten wie den European Social Survey, dem europäischen Archivverbund CESSDA und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt.

Kerstin Hollerbach | idw
Weitere Informationen:
http://www.gesis.org/dienstleistungen/tools-standards

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit