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Neue Technologien in Medizin und Pflege

14.09.2011
- aktuelle Publikation zu Chancen und Risiken von AAL

Institut Arbeit und Technik: neben IKT und AAL die soziale Betreuung sicherstellen

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) kann nur eine unter vielen technischen und sozialen Komponenten sein, um die Lebensumwelt alter Menschen so zu gestalten, dass ein selbständiges Leben zuhause lange möglich bleibt. Mindestens genauso wichtig sind bauliche Maßnahmen, aber auch die ärztliche Versorgung muss sichergestellt sein.

„Außerdem ist die direkte soziale Betreuung – auch durch ehrenamtliche tätige Menschen – unverzichtbar“. Darauf weisen PD Dr. Josef Hilbert und Wolfgang Paulus vom Institut Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen) in ihrem aktuellen Beitrag für die im Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit erschienene Fachzeitschrift „Neue Technologien im Gesundheits- und Pflegebereich“ hin.

Die beiden Autoren vom IAT-Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität zeichnen in ihrem Artikel „Vom Hausnotruf zu AAL“ Geschichte, Stand und Perspektiven des Einsatzes von Techniken in Medizin und Pflege nach. Mit insgesamt elf Beiträgen renommierter Autoren aus Wissenschaft und sozialer Praxis zeigt das Heft auf 112 Seiten sehr deutlich die zu erwartenden Veränderungen auf, dich sich durch die Einführung von altersgerechten Assistenzsystemen ergeben. Den Vorteilen wie Erhalt der Selbständigkeit und mehr Sicherheit stehen mögliche Nachteile wie zunehmende Vereinsamung und Datenschutzprobleme gegenüber. Darüber hinaus gibt es neben Problemen der Finanzierung Akzeptanzprobleme im Hinblick auf Bedienbarkeit und Handhabbarkeit.

Ihre Ansprechpartner:
PD Dr. Josef Hilbert, Durchwahl: 0209/1707-120, E-Mail: hilbert@iat.eu; Wolfgang Paulus, Durchwahl: 0209/1707-131, E-Mail: paulus@iat.eu
Claudia Braczko
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik
Telefon: 0209/1707-176
E-Mail: braczko@iat.eu

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iat.eu

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