Anzeige
Vor einem breiten Publikum aus Wissenschaft und Politik wurde von Prof. Dr. York Sure, Präsident von GESIS, der erste Forschungsdatensatz live bei der Registrierungsagentur für sozialwissenschaftliche Daten da|ra registriert.
Als Koordinator des European Values Study-Teams konnte Prof. Ruud Luijkx von der University Tilburg (NL) die Registrierung des integrierten Datensatz der European Values Study 2008 (EVS IDS 2008) mit verfolgen und bekam von Prof. Sure die erste DOI-Nummer symbolisch überreicht. Damit ist der EVS IDS 2008 nun dauerhaft über den persistenten Identifier doi:10.4232/1.10059 identifizierbar, erreichbar und zitierbar.
Was für Publikationen bereits Standard ist, ist bei Forschungsdaten längst überfällig: Über eine eindeutige Identifikation und kompakte Zitierung mittels „Persistent Identifiers“ wie DOI®-Namen (Digital Object Identifier) können nun sozialwissenschaftliche Daten registriert und damit leichter für Sekundäranalysen zugänglich gemacht werden. In den letzten Jahren ist eine steigende Zahl der produzierten Forschungsdaten und gleichzeitig eine zunehmende dezentrale Datenhaltung mit unzureichender Dokumentation zu beobachten. Um die Verfügbarkeit und die Zitierfähigkeit von Forschungsdaten maßgeblich zu verbessern, haben sich in der DataCite-Initiative Forschungsbibliotheken und Informationszentren aus Europa und den USA zur Förderung des dauerhaften Zugangs zu Forschungsdaten über das Internet, die Datenlangzeitarchivierung und das Daten- Sharing zusammengeschlossen. Als Mitglied von DataCite hat GESIS 2010 den Aufbau eines Registrierungsservices für sozialwissenschaftliche Daten begonnen.
Der Registrierungsservice da|ra befindet sich nun in der Pilotphase in der die Registrierung erster Datenbestände in Zusammenarbeit mit Partnern durchgeführt wird. Mit der Eröffnung von da|ra wurden die Bestände des GESIS Datenarchivs mit einer Versionshistorie und dazugehörigen DOIs versehen.Geplant ist in 2011 in die Etablierungsphase einzutreten. Dann steht der Registrierungsservice weiteren Forschungsdatenzentren und Datenproduzenten zur Verfügung.
Bei Fragen und Interesse an einer Registrierung eigener Forschungsdaten besuchen Sie bitte die da|ra-Homepage oder kontaktieren Sie uns!
Ansprechpartner:
Brigitte Hausstein, brigitte.hausstein(at)gesis(dot)org
GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und unterstützt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten). Ein weiterer Service sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zugänglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und u.a. an wichtigen europäischen Projekten wie den European Social Survey, dem europäischen Archivverbund CESSDA und dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) beteiligt.
Kerstin Hollerbach | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.gesis.org/dara/
Weitere Berichte zu: Bereitstellung > Datensatz > EVS > Forschungsdaten > Forschungsdatensatz > GESIS > GESIS-Institutstag > IDS > Registrierung > Registrierungsagentur > Registrierungsservice > Sozialwissenschaft
«Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht
24.05.2012 | Universität Bern
„Die Jugend von heute“: Jugendliche in marginalisierten Stadtvierteln in Klagenfurt
14.05.2012 | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten