Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

College reduces odds for marriage among disadvantaged

31.01.2012
For those with few social advantages, college is a prime pathway to financial stability, but it also unexpectedly lowers their odds of ever marrying, according to a study by Cornell University sociologist Kelly Musick being published in the February issue of the Journal of Marriage and Family (available online: http://bit.ly/yt9uwJ).

Anzeige

The findings suggest that social and cultural factors, not just income, are central to marriage decisions. Men and women from the least advantaged backgrounds who attend college appear to be caught between social worlds -- reluctant to "marry down" to partners with less education and unable to "marry up" to those from more privileged upbringings. Lower marriage chances appear to stem from men's and women's mismatched social origins and educational attainment -- a phenomenon Musick and co-authors refer to as "marriage market mismatch."


"College students are becoming more diverse in their social backgrounds, but they nonetheless remain a socio-economically select group," said Musick, associate professor of policy analysis and management in the College of Human Ecology. "It may be difficult for students from less privileged backgrounds to navigate social relationships on campus, and these difficulties may affect what students ultimately gain from the college experience."

Musick hoped the findings could raise awareness of potential social barriers faced by first-generation college students – barriers that could be keeping students from participating fully in the academic and social opportunities colleges have to offer.

For the study, Musick and sociologists at the University of California-Los Angeles estimated the propensity of men's and women's college attendance based on family income, parental education and other indicators of social background and early academic achievement. They then grouped their subjects into social strata based on these propensity scores and compared marriage chances of college- and non-college-goers within each stratum. Estimates were based on a sample of about 3,200 Americans from the 1979 National Longitudinal Survey of Youth, followed from adolescence into adulthood.

They found that college attendance negatively affected marriage chances for the least advantaged individuals -- lessening men's and women's odds by 38 percent and 22 percent, respectively. By comparison, among those in the highest social stratum, men who attend college increase their marrying chances by 31 percent and women by 8 percent.

Musick said that past studies have shown "college is the great equalizer" in the labor market, dampening social class differences. But the same can't be said for the marriage market.

"This research demonstrates the importance of differentiating between social background and educational achievement," she said. "Educational achievement may go far in reducing income differences between men and women from different social backgrounds, but social and cultural distinctions may persist in social and family relationships."

Contact Syl Kacapyr for information about Cornell's TV and radio studios.

Syl Kacapyr | Quelle: EurekAlert!
Weitere Informationen: www.cornell.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht «Sozialer Kitt» der Schweizer Gesellschaft wird untersucht
24.05.2012 | Universität Bern

nachricht „Die Jugend von heute“: Jugendliche in marginalisierten Stadtvierteln in Klagenfurt
14.05.2012 | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Alle Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Im Focus: Widerspenstiges Quasiteilchen erzeugt


Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.

Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...

Im Focus: Licht lässt Partikel wachsen - Forscher entdecken neuen Mechanismus in der Atmosphäre


Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.

Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.

Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...

Im Focus: Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft


Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen

Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...

Im Focus: Erbgutkopie reist im Protein-Koffer


Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.

Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.

Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Energieversorger vor dem Umbruch

24.05.2012 | Studien Analysen

Stem-cell-growing surface enables bone repair

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Wissenschaft und Öffentlichkeit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp