Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Verbundprojekt " 'Social Capital' - im Umbruch europäischer Gesellschaften" geht an den Start

25.10.2007
'Social Capital' - im Umbruch europäischer Gesellschaften - Communities, Familien, Generationen"

Start eines vom Bund finanzierten geisteswissenschaftlichen Projektverbunds mit dem Maxim Gorki Theater Berlin

Das Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien, das Hamburger Institut für Sozialforschung, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität Kassel und das Thünen-Institut Bollewick in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater Berlin erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1,5 Millionen Euro zur Erforschung des Umbruchs europäischer Gesellschaften.

Der Projektverbund hat das Geld im Rahmen der Ausschreibung "Geisteswissenschaften im öffentlichen Dialog" bewilligt bekommen. Das Ziel des Projektverbundes ist es, eine gesellschaftliche Diskussion über die Veränderungen in Europa anzustoßen.

... mehr zu:
»Projektverbund »Umbruch
In den verschiedenen Projekten wird seit September 2007 der Frage nachgegangen, wie die Menschen die Umwälzungen in Europa erfahren und wie sie ihr Leben den veränderten Bedingungen anpassen. Bleiben Familienverbände erhalten, deren Mitglieder in ganz Europa auf Arbeitssuche gehen? Wie wird Gemeinschaft begründet? Was schafft Vertrauen? Wie bewältigen Menschen den Alltag, wenn die Ressourcen knapper werden und der Staat sich aus ihrem Lebensumfeld zurückzieht? Gibt es Überlebenskapital, das notwendig ist, um Exklusion,
Deindustrialisierung und Schrumpfung zu überstehen? Braucht es charismatische
Persönlichkeiten, um Entwicklungen anzustoßen?
36 Monate lang werden die Sozial- und Kulturwissenschaftler der fünf Teilprojekte ein gemeinsames Büro in Wittenberge/Brandenburg beziehen. Sie erhoffen sich, dort exemplarische Antworten auf die Fragen des Umbruchs zu finden. Darüber hinaus gehen alle Projekte zu den europäischen Nachbarn und stellen Ländervergleiche an.

Ab Herbst 2008 wird am Maxim Gorki Theater Berlin eine Autorenwerkstatt ins Leben gerufen, in der der Versuch unternommen wird, wissenschaftliche Ergebnisse und künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten miteinander zu verbinden. Der Verbund hat den Theaterautor Fritz Kater gewonnen, um die Themen seines kürzlich uraufgeführten Stücks "Heaven (nach Tristan)" in Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschung weiterzuentwickeln.

Die Institutionen, Wissenschaftler und Künstler werden ihre Erkenntnisse und Ergebnisse als einen Dialog zwischen Geisteswissenschaft und Theater präsentieren. In zwei Foren - 2008 und 2010 - werden dann die Arbeitsergebnisse von Wissenschaftlern und Theatermachern der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für den Projektverbund

Prof. Heinz Bude (Hamburg, Kassel) und Andreas Willisch (Verbundkoordinator und
Ansprechpartner, Thünen-Institut) über das Projektbüro Wittenberge, Tel. 03877-600 006 6, ueberleben@thuenen-institut.de (Presse: Dorothea Walther 0170-9393304)

Die beteiligten Institutionen

Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien (BISS e.V.)
Dr. Michael Thomas
Pettenkofer Str. 16-18
10247 Berlin
Tel. 030-445 207 4
E-Mail: mail@biss-online.de
http://www.biss-online.de
Hamburger Institut für Sozialforschung
Dr. Berthold Vogel
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. 040-414097 0
E-Mail: His@his-online.de
http://www.his-online.de
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Europäische Ethnologie
Prof. Dr. Wolfgand Kaschuba, Dr. Ina Dietzsch, Dominik Scholl
Mohrenstr. 41
10117 Berlin
Tel. 030-2093-3700
E-Mail:wolfgang.kaschuba@staff.hu-berlin.de,
ina.dietzsch@durham.ac.uk,dominik.scholl@staff.hu-berlin.de
http://www.hu-berlin.de
Maxim Gorki Theater Berlin
Andrea Koschwitz (Chefdramaturgin) bzw. Claudia Nola (Presse),
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Tel. 030 20221-0
E-Mail: presse@gorki.de
http://www.gorki.de
Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.
Andreas Willisch
Dudel 1
17207 Bollewick
Tel. 039931-547 26
E-Mail: vorstand@thuenen-institut.de
http://www.thuenen-institut.de
Universität Kassel
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften / Fachgruppe Soziologie
Prof. Dr. Heinz Bude und Dr. Jörg Dürrschmidt
Nora-Platiel-Str.1
34109 Kassel
Kontakt: Jens Brömer
Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit für den Fachbereich
Tel. 0561-804-2255
E-Mail: jbroemer@uni-kassel.de
http://cms.uni-kassel.de

Andreas Willisch | idw
Weitere Informationen:
http://www.thuenen-institut.de

Weitere Berichte zu: Projektverbund Umbruch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht 3, 2, 1, meins: Kaufentscheidungen im Labor erforscht
28.08.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um
26.05.2017 | Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen

21.09.2017 | Informationstechnologie

Bald bessere Akkus?

21.09.2017 | Energie und Elektrotechnik

Evolution der schnellsten Fallen im Pflanzenreich

21.09.2017 | Biowissenschaften Chemie