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Netzwerk für Jungenförderung wächst: NEUE WEGE FÜR JUNGS zieht positive Bilanz

20.09.2007
Jungen erhalten seit der Veröffentlichung der Pisa-Ergebnisse in Pädagogik, Politik und Wissenschaft aktuell eine beachtliche Aufmerksamkeit.

Konsens besteht in der Forderung, dass Jungen vor allem in der Schule einer besonderen Unterstützung bedürfen. In welche Richtung diese gehen soll, und wer diese Forderungen umsetzen soll, bleibt jedoch meist unklar.

Das in Europa einzigartige Projekt NEUE WEGE FÜR JUNGS startete vor zweieinhalb Jahren als Pilotprojekt, um lokale Initiativen zu vernetzen, den Fachaustausch zu fördern und als Service-Büro mit Beratung, pädagogischen Materialien und Hintergrunddaten die praktische Jungenförderung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen zu befördern.

NEUE WEGE FÜR JUNGS führte am 17./18. September 2007 das fünfte Netzwerktreffen in Kassel durch. Diskutiert wurden bisherige Ergebnisse und Perspektiven für eine geschlechtssensible Jungenförderung. Das Netzwerk engagierter Akteure, die tatkräftig vor Ort eine gezielte Angebote im Übergang Schule-Beruf auf- und ausbauen, besteht inzwischen bundesweit aus 75 Institutionen, Projekten und Initiativen und trägt innovative Projektideen und gute Beispiele geschlechtsbewusster Jungenarbeit zusammen. Auf der Website http://www.neue-wege-fuer-jungs.de finden Interessierte einen großen Pool praktischer Hilfen.

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"Das Netzwerk soll weiter wachsen," so Miguel Diaz, Projektreferent in seiner Bilanz. "Der Bedarf nach gezielter Jungenförderung ist groß und die Angebote wie beispielsweise Schnupperpraktika in Kitas oder Projekte wie der Haushaltsführerschein erzielen bei den Jungen und den beteiligten Erwachsenen große und sehr positive Resonanz - wie unsere wissenschaftliche Befragung zeigt."

Die Ergebnisse der Pilotphase und weitere Fachbeiträge sollen auf einer Fachtagung in der Evangelischen Akademie Loccum Ende November einem breiten Publikum vorgestellt werden.

Das Pilotprojekt NEUE WEGE FÜR JUNGS wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds.

Kontakt:
Dörte Jödicke | Service-Büro | Neue Wege für Jungs
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10 | 33602 Bielefeld
fon +49 521 106 73 59, fax +49 521 106 71 71,
joedicke@neue-wege-fuer-jungs.de

Christina Haaf | idw
Weitere Informationen:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de

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