Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

200 Mehrgenerationenhäuser im Aktionsprogramm

05.02.2007
200mal starke Leistung - überall in Deutschland
"Vier Monate nach dem Start des Aktionsprogramms gibt es schon 200 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland, in denen das Miteinander der Generationen neu gestaltet wird. Das sind alles lebendige Treffpunkte, die starke Leistung für jedes Alter bieten", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen anlässlich der Aufnahme von 200 Mehrgenerationenhäusern in das gleichnamige Aktionsprogramm der Bundesregierung.

Auf dem Land und in der Stadt - Mehrgenerationenhäuser gibt es bereits überall. Mit den jetzt 200 Häusern ist das Aktionsprogramm seinem Ziel ein gutes Stück näher gekommen, 439 Häuser - eines in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt Deutschlands. Die noch fehlenden Mehrgenerationenhäuser werden in einer zweiten Ausschreibungsphase ermittelt. Sie startet am 16. April 2007. Einrichtungen und Initiativen aus Kreisen und kreisfreien Städten, in denen noch kein Mehrgenerationenhaus gefördert wird, sind aufgerufen, sich zu bewerben.

"Allein diese 200 Häuser haben 1.900 neue und zum Teil neue Angebote auf die Beine gestellt. Hier lernen alte und junge Menschen voneinander, sie unterstützen sich gegenseitig und können so gemeinsam etwas bewegen. Die Häuser sind alle angetreten, um die generationenübergreifenden Angebote in der Region zu stärken. Gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern bauen sie an attraktiven Dienstleistungen für alle Lebensalter", erklärt von der Leyen. Die 200 Häuser sind ein starkes Fundament für das Aktionsprogramm. Mit ihnen steht für das Miteinander der Generationen eine Fläche von mehr als 115.000 Quadratmetern zur Verfügung - das sind ungefähr 20 Fußballfelder. Mehrgenerationenhäuser schaffen so deutschlandweit eine Struktur offener Tagestreffpunkte für alle Generationen. Sie festigen den Zusammenhalt der Generationen auch unabhängig von Familienverbünden. Denn das selbstverständliche Miteinander von Jung und Alt sorgt dafür, dass Alltagskompetenzen und Erfahrungswissen weitergegeben werden - das Prinzip der Großfamilie steht hier Pate. Mehrgenerationenhäuser bauen vor Ort lebendige soziale Netzwerke auf, die das Geben und Nehmen zwischen Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen, jungen Alten und Hochbetagten wieder in Schwung bringen.

Gleichzeitig ist es Ziel des Programms, Mehrgenerationenhäuser als Drehscheiben für Dienstleistungen zu etablieren, die Menschen aller Generationen wirklich brauchen: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking über Vorlesedienste und Kinderbetreuung bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe. Denkbar ist hier vieles, je nach Schwerpunkt eines Mehrgenerationenhauses. In dieses Netzwerk binden sie lokale Firmen, Vereine und Verbände ein.

Die Bundesregierung stellt für das Aktionsprogramm insgesamt 98 Millionen Euro bereit. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhalten die 439 ausgewählten Häuser jährlich 40.000 Euro. Sie werden zudem durch eine Serviceagentur beraten und in ihren Wirkungen wissenschaftlich begleitet.

Einen Überblick über alle 200 in einer ersten Ausschreibungsphase geförderten Projekte finden Sie unter www.bmfsfj.de/mgh und www.mehrgenerationenhaeuser.de .

| BMFSFJ
Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de
http://www.mehrgenerationenhaeuser.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten