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Zwischen Döner-Bude und Hightech-Unternehmen: Ausländische Arbeitgeber im Inland

01.07.2008
Neues Recherche Spezial zum Thema "Zwischen Döner-Bude und Hightech-Unternehmen: Ausländische Arbeitgeber im Inland" erschienen

Die Juni-Ausgabe der Recherche Spezial bietet einen umfassenden und kommentierten Überblick über die neuesten Literatur- und Forschungsnachweise zum Thema "ethnische Ökonomien" und beschäftigt sich mit Aspekten der Wirtschaftstätigkeit von Migranten in Deutschland. Unsere Recherche fokussiert die wesentlichen Faktoren, die die berufliche Selbständigkeit von Ausländern in Deutschland beeinflussen.

Seit den 1960er Jahren wurden Millionen von Migranten, damals noch Gastarbeiter genannt, nach Deutschland geholt, um den Bedarf an Arbeitskräften in den deutschen Großkonzernen zu decken. Mit der zunehmenden Technisierung der Arbeit wurde der Bedarf an Arbeitskräften immer geringer. Es kam zu einer Sättigung des Arbeitsmarktes, die vor allem zu einer hohen Arbeitslosenquote unter den ausländischen Mitbürgern führte.

Diese wirtschaftliche Notsituation brachte es mit sich, dass sich Migranten in Deutschland häufig selbstständig machten. Und als Selbstständige wurden sie auch zu Arbeitgebern. Waren Migranten zunächst vorrangig im Bereich der Nahrungsmittelproduktion im großstädtischen Milieu tätig, wurden sie im Zuge steigender Bildungsmöglichkeiten (insbesondere in der zweiten und dritten Generation) auch in vielen anderen Wirtschaftsfeldern zu Arbeitgebern. Diese Entwicklung hat Migranten als Arbeitgeber zu einem eigenständigen Faktor im deutschen Wirtschaftsraum werden lassen.

Die Nachweise unserer Recherche entstammen den GESIS-Datenbanken SOLIS und SOFIS sowie den sechs englischsprachigen sozialwissenschaftlichen Datenbanken des Herstellers Cambridge Scientific Abstracts (CSA).

Die Recherche Spezial kann als kostenfreies PDF von sowiport heruntergeladen werden:

http://www.sowiport.de/fileadmin/user_upload/PDF_Recherche_
Spezial/Auslaendische_Arbeitgeber.pdf
Weitere Ausführungen zum Thema finden Sie in dem soFid "Migration und ethnische Minder-heiten". Zusätzliche Informationen bietet außerdem die von WZB und GESIS in gemeinsamer Arbeit erstellte Dokumentation "Migration- Ausgewählte Themenbereiche", die sich den beiden Aspekten "Migration und Illegalität" und "Sozialisation junger MigrantInnen" widmet. Sie ist unter der Rubrik Themenschwerpunkte in http://www.sowiport.de zugänglich.

Die GESIS - Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen ist Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Ihre zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der sozialwissenschaftlichen Forschung. Zu den GESIS-Dienstleistungen gehören der Aufbau und das Angebot von Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten sowie die Archivierung und Bereitstellung von Umfragedaten aus der Sozialfor-schung. Wichtige Funktionen sind auch die Beratung in Methodenfragen, die Entwicklung komplexer Methoden der empirischen Sozialforschung sowie die eigenständige Dauerbeobachtung der gesellschaftlichen Entwicklungen mit Hilfe dieser Instrumente. GESIS ist an den Standorten Bonn, Köln und Mannheim vertreten. Sie unterhält zudem das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) und die GESIS Servicestelle Osteuropa in Berlin.

Ansprechpartner:

GESIS

Gisela Ross-Strajhar
GESIS-IZ, Produkte & Marketing
Dreizehnmorgenweg 42
53175 Bonn
Tel: +49-228-2281 555
Fax: +49-228-2281 4555
gisela.ross-strajhar@gesis.org
Sophie Zervos
Öffentlichkeitsarbeit
Dreizehnmorgenweg 42
53175 Bonn
Tel: +49-228-2281 541
Fax: +49-228-2281 4541
sophie.zervos@gesis.org

Sophie Zervos | idw
Weitere Informationen:
http://www.sowiport.de
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