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Studierende der Universität Potsdam erforschen Partizipation und Wertebildung

17.06.2008
In den kommenden Wochen betätigen sich 15 Studierende der Universität Potsdam als Feldforscher. Sie gehen in verschiedene Landkreise von Brandenburg, um Partizipationsmöglichkeiten und Ansätze der Wertebildung bei Jugendlicher zu erkunden.

Dazu führen sie Interviews sowohl mit Jugendlichen als auch mit Jugendexperten durch. Sie wollen herausfinden, warum sich Jugendliche auf dem Land engagieren, welche Angebote bei ihnen ankommen und wie sie mit ihrer Situation umgehen.

Die dreiwöchige Feldphase ist Teil eines Forschungsprojekts der Universität Potsdam zum Thema "Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs", das durch die Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" gefördert wird. Das Projekt ist ein Beitrag der Universität Potsdam zur Wertedebatte im Rahmen des landesweiten Runden Tisches zur "Werteerziehung".

Das Besondere des von den Erziehungswissenschaftlern und Jugendforschern Prof. Dr. Wilfried Schubarth und Dr. Karsten Speck geleiteten Projekts ist zum einen die enge Verknüpfung von Werte-Erforschung im Land Brandenburg und eigener Werte-Bildung seitens der Studierenden. Durch Beobachtung und Begleitung von best practice-Modellen sollen die Studierenden zu eigener Werte-Reflexion angeregt werden.

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Damit fungieren die Studierenden als Forscher in eigener Sache zum Wertethema. Als angehende Erziehungswissenschaftler und Lehrer erwerben sie in der konkreten Auseinandersetzung zudem für die Teilhabe und Wertebildung relevante Kompetenzen für ihre spätere pädagogische Tätigkeit. Zum anderen sollen mit der Fokussierung auf ländliche Regionen die Besonderheiten der Wertebildung im Flächenland Brandenburg berücksichtigt und die dortigen Spezifika, Potenziale und Herausforderungen nicht zuletzt angesichts des demographischen Wandels untersucht werden. Hierzu werden nach einer landesweiten Bestandsaufnahme vertiefende Analysen in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen vorgenommen und Empfehlungen für Jugendhilfe, Schulen sowie Landes- und Kommunalpolitik abgeleitet.

Für Auskünfte stehen folgende Studierende nach der Feldphase ab 7. Juli 2008 zur Verfügung:
Sandy Neugebauer, Tel.: 0178/562 85 11 und
Nadine Paffhausen, Tel.: 0331/567 67 77 beziehungsweise 0177/298 16 90

Andrea Benthien | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm141_08.htm

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