Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die "exzellente" Kieler Graduiertenschule nimmt ihre Arbeit auf Leute, Landschaften und Lebenslinien im Fokus

11.04.2008
24 junge Doktoranden aus aller Welt erforschen ab diesem Sommersemester an der Kieler Universität die Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften.

Die gleichnamige Graduiertenschule, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über fünf Jahre mit insgesamt rund 5 Mio. Euro im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative fördert, wird am kommenden Wochenende (12.-13.04.) mit einem Auftaktworkshop feierlich eröffnet.

Die jungen Archäologen und Geowissenschaftler, Historiker und Mediziner, Altphilologen und Biologen, Ökologen und Geographen werden hier fächerübergreifend auf ihre Promotion vorbereitet. Neue Juniorprofessoren und weitere hoch qualifizierte Wissenschaftler nehmen ebenfalls ihre Arbeit in der Graduiertenschule auf.

"Die Umgebung, in der Menschen leben, prägt ihr Denken, Handeln und Zusammenleben. Die wechselseitigen Einflüsse von Mensch und Umwelt über die Jahrtausende hinweg aufzudecken – das ist unser gemeinsames Ziel", erklärt Professor Johannes Müller, der Sprecher der Graduiertenschule der Christian-Albrechts-Universität (CAU).

... mehr zu:
»CAU »Graduiertenschule

Thematisch enthält die Graduiertenschule drei Schwerpunkte: "Sozialer Raum und Landschaft", "Gesellschaft und Reflexion" und "Mobilität, Innovation und Veränderung". Regional konzentrieren sich die Studien schwerpunktmäßig auf den Ostseeraum, reichen aber auch über Mitteleuropa bis nach Afrika. Die Doktoranden repräsentieren 20 Disziplinen an 15 Instituten der CAU und zwei nicht-universitären Forschungseinrichtungen (Archäologisches Landesmuseum Schloss Gottorf und Deutsches Archäologisches Institut). Drei Juniorprofessuren werden speziell für die Schule besetzt, insgesamt 30 Doktorandenstipendien vergeben. Zehn weitere Doktoranden an der CAU sind der Graduiertenschule derzeit thematisch verbunden.

"Die CAU legt großen Wert auf eigenständige Doktoranden, die selbstständig forschen und gut vernetzt sind. Die Graduiertenschule ist daher keine 'Schule' im klassischen Sinne, sondern eine Plattform, auf der hochkarätiger Nachwuchs genau zugeschnittene ergänzende Angebote wahrnehmen kann, um seine Forschungsprojekte voranzutreiben", betont der Prorektor der CAU, Professor Siegfried Wolffram. Die Angebote sind vergleichbar mit einer Art "Büfett": Ein Kolloquium im zweiwöchentlichen Rhythmus gehört zum Pflichtprogramm für den ständigen Austausch. Zusätzlich gibt es montags und dienstags thematische Veranstaltungen, aus denen sich jeder Doktorand das Passende heraussucht.

Die Liste der Doktoranden und ihrer Projekte (pdf):
http://www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-029-liste-stipendiaten.pdf
Kontakt:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Graduiertenschule "Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften“ Professor Johannes Müller, Tel: 0431/880-3391, Fax: 0431/880-7300

e-mail: johannes.mueller@ufg.uni-kiel.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse und Kommunikation, Leiterin: Susanne Schuck, Text: Sandra Ogriseck
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
e-mail: presse@uv.uni-kiel.de

Sandra Ogriseck | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-kiel.de/landscapes/
http://www.uni-kiel.de

Weitere Berichte zu: CAU Graduiertenschule

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Gesellschaftswissenschaften:

nachricht Mathematische Algorithmen berechnen soziales Verhalten
14.11.2016 | Technische Universität München

nachricht Schrumpfende Gesellschaften: Welcher Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels?
18.10.2016 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Gesellschaftswissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE