Anzeige
Das Forschungsschiff Tara startete im September 2009 vom französischen Lorient. Derzeit befindet es sich im Nordpazifik. Auf ihrer Reise wird diese wissenschaftliche Expedition, die vom CNRS unterstützt wird, 115.000 km rund um den Globus zurücklegen und dabei an über 130 Stellen Proben entnehmen.
Organisatoren der Expedition sind Etienne Bourgois, Präsident von Fonds Tara (der Tara Stiftung) und Eric Karsenti vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg. Unterstützt wird Tara Oceans unter anderem vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Tara Oceans soll die Grundlage für eine umfassende Analyse der marinen Ökosysteme liefern.
Es geht einerseits darum, die Lebensvielfalt in den Ozeanen zu erforschen, um die immer noch weitgehend ungeklärten Wechselwirkungen besser zu verstehen und andererseits um die Reaktion der marinen Ökosysteme auf den Klimawandel. Mehr als 100 Wissenschaftler, darunter Meeresforscher, Biologen, Genetiker und Physiker aus rund 50 wissenschaftlichen Laboratorien und Instituten weltweit, beteiligen sich an dem Projekt. Einmalig in der Geschichte der Seefahrt ist auch die Umrüstung eines Segelboots in ein schwimmendes Hochleistungslabor.
In dem türkisblauen Wasser des Pazifischen Ozeans waren die Forscher vor allem an einem spezifischen Plankton-Ökosystem vor den Marquesas-Inseln interessiert. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war die Entdeckung von sieben Korallen-Arten vor den Gambier-Inseln. Die gesammelten Proben werden entweder unter Deck oder in den 50 beteiligten Laboren weltweit analysiert.
Am Mittwoch, den 9. November 2011, werden Teilnehmer dieser Expedition ihre neuesten Ergebnisse im zweiten Jahr der Forschungsreise mit der Öffentlichkeit teilen!
Die Redner sind:
André Le Bivic – Forschungsdirektor am CNRS und stellvertretender Direktor des Instituts für biologische Wissenschaften des CNRS
Etienne Bourgois – Präsident des Tara-Fonds und Co-Direktor der „Tara Ocean“-Expedition
Eric Karsenti – CNRS-Forscher am EMBL und Co-Direktor der „Tara Ocean“-Expedition
Jean Weissenbach – emeritierter Forschungsdirektor beim CNRS und Direktor des Genoscope – Französisches Zentrum für Sequenzierung der CEA und Gewinner der Goldmedaille des CNRS 2008
Stéphanie Reynaud -Wissenschaftsreferentin am Forschungszentrum in Monaco
Kontakt: – Eloïse Fontaine – Tara Ocean – Tel.: 0033 1 42 01 38 57 – E-Mail: eloise@taraexpeditions.org
Quelle: Pressemitteilung des CNRS– 19.10.2011 – http://www2.cnrs.fr/presse/communique/2322.htm
Redakteurin:: Myrina Meunier, myrina.meunier@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft Frankreich Nr.213- 7. November 2011
Myrina Meunier | Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen: www.wissenschaft-frankreich.de
Weitere Berichte zu: CNRS > EMBL > Expedition > Laboratorium > marine Ökosysteme > Marquesas-Inseln > oceans > Oceans-Expedition > Plankton-Ökosystem > Ökosystem
NASA's TRMM satellite sees heavy rainfall in Tropical Storm Bud
24.05.2012 | NASA/Goddard Space Flight Center
NASA sees Tropical Storm Sanvu continue to intensify
24.05.2012 | NASA/Goddard Space Flight Center
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten