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Wetterballon steigt 27,5 Kilometer - Experiment der SRH erfolgreich

18.06.2015

In Kooperation mit dem Märkischen Gymnasium Hamm und mit der Unterstützung des zdi-Zentrums und der Hammer Wirtschaftsförderung ist das Wetterballon-Experiment unter dem Projektnamen "SRH in der Stratosphäre" erfolgreich verlaufen.

Ein mit Helium befüllter Ballon stieg am 29.05.2015 um ca. 09.45 Uhr vom Hammer Flugplatz in die Luft und erreichte eine Flughöhe von 27.598 Metern. Fast der gesamte dreistündige Flug wurde mit einer HD-Kamera aufgezeichnet, die in eine am Ballon befestigte Kapsel integriert wurde.


Der Moment, in dem der Wetterballon in 27.500 Metern Höhe platzt

Foto: SRH

Die mit Messinstrumenten ausgestattete Kapsel sammelte Daten über Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Flughöhe und -geschwindigkeit. „Wir haben monatelang auf diesen Moment hingearbeitet und waren uns deswegen auch sicher, dass alles klappt. Als aber der Ballon dann tatsächlich in die Höhe stieg, waren wir schon sehr stolz auf uns“, sagte Finja Sahm vom Projektteam.

Das Experiment wurde unter der Anleitung von Initiator und SRH-Professor Dr. Dragos Saracsan und den verschiedenen Studenten- und Schülerteams „Physik“, „Logistik“, „BWL & Administration“, „Innovation“ und „Dokumentation & öffentliche Arbeit“ vorbereitet und durchgeführt.

Die fünf Gruppen interagierten monatelang zusammen und legten den gesamten Versuchsablauf von der Planung und Durchführung des Fluges bis hin zur Auswertung der erhobenen Daten eigenständig fest. „Das Team musste im Vorfeld eigenverantwortlich viele Daten erheben, Berechnungen anstellen und Genehmigungen einholen.

Das war viel Arbeit, aber gerade durch die Zusammensetzung aus Schülern, Studenten und dem zdi-Zentrum hat das alles sehr viel Spaß gemacht und ist am Ende auch reibungslos verlaufen. Es war schon interessant zu sehen, wie professionell und souverän die Teams dieses Projekt zum Abschluss geführt haben“, so Saracsan.

Wo der Ballon letztendlich platzen würde, konnten die Wissenschaftler nicht exakt vorhersagen. Dies war u.a. abhängig von Wind- und Erdbewegung. Nach gut drei Stunden sendete der GPS-Tracker in der Kapsel das Signal an das Team. Die Kapsel landete auf einem Feld südlich von Hannover. Jetzt geht es an die Datenauswertung, von der sich die Jung-Forscher wichtige Erkenntnisse erhoffen. Ein Folgeprojekt ist bereits geplant.

„Das Projekt war sehr erfolgreich“, sagt Prof. Dr. Saracsan anschließend „und wir werden diesen Erfolg auch intern bei einem kleinen Come-Together gebührend feiern“.

Andre Hellweg | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.fh-hamm.de

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