Anzeige
Das VERA-Analyseprogramm ist besonders für Gebirgsregionen geeignet, da es die Darstellung von hochaufgelösten Feldern des bodennahen atmosphärischen Zustands ermöglicht.
Die Dichte der Wetterbeobachtungsstationen in British Columbia ist wesentlich geringer als im Alpenraum. Deshalb können kleinräumige Strukturen, die durch das Gebirge erzeugt werden, nicht direkt aufgelöst werden. Bei VERA wird jedoch ein "Downscaling-Verfahren" angewandt, das diese kleinräumigen Strukturen durch Vorgabe verschiedener physikalisch modellierter Muster in Form eines Variationsverfahren in die Analyse mit einbezieht. Dabei werden eine Reihe von Parametern wie Temperatur, Wind, Luftdruck, Niederschlag und Schneefallgrenze dargestellt.
VERA - Wetteranalysen in Echtzeit
Olympische Spiele, sowohl Sommer- wie Winterspiele, sind Anlässe, um weltweites Know-how in der Wetteranalyse- und Prognosetechnik zu bündeln und die Eignung solcher Verfahren in der Praxis zu überprüfen. Die meisten international verfügbaren hochauflösenden Analyseverfahren verwenden Information von numerischen Prognosemodellen, um die benötigten Feinstrukturen zu erzeugen. Das Neue am VERA-Programm ist hingegen, dass es ohne diese Zusatzinformationen auskommt und deshalb besonders geeignet ist, frühzeitig Differenzen zwischen prognostizierten Feldern und der Realität zu erkennen. Dies hat wiederum wesentliche Konsequenzen für die Einschätzung der momentanen Qualität einzelner numerischer Prognosemodelle. Es kann etwa aus einer Vielzahl von Modellen dasjenige herausgefiltert werden, das dem momentanen Zustand der Atmosphäre am besten entspricht (Echtzeit-Modellvalidierung).
Die VERA-Felder für zwei Ausschnitte von British Columbia, zentriert um Whistler, wo die alpinen Bewerbe der Olympiade stattfinden, sind alle drei Stunden über das Internet frei verfügbar unter: http://www.univie.ac.at/amk/veraxx/verolympic/
Neben der Anwendung des VERA-Programms für die olympischen Winterspiele in Vancouver wird derzeit von der VERA-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Reinhold Steinacker, Professor für Meteorologie der Universität Wien, und unter Mitarbeit von Dieter Mayer vom Institut für Meteorologie und Geophysik auch an der Adaptierung dieses Programms für andere Gebirgsregionen der Erde gearbeitet. Damit wird die weitere Verbreitung von österreichischem Know-how auf diesem Gebiet ermöglicht.
Kontakt
O. Univ.-Prof. Dr. Reinhold Steinacker
Vizedekan der Fakultät für Geowissenschaften,
Geographie u. Astronomie
Universität Wien
1090 Wien, Althanstraße 14 (UZA II)
T +43-1-4277-537 30
reinhold.steinacker@univie.ac.at
Dipl.-Ing. Dr. Dieter Mayer
Institut für Meteorologie und Geophysik
1090 Wien, Althanstraße 14 (UZA II)
T +43-1-4277-537 33
dieter.mayer@univie.ac.at
Veronika Schallhart | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.univie.ac.at/amk/veraxx/verolympic/
Weitere Berichte zu: Downscaling-Verfahren > Gebirgsregionen > Geophysik > Meteorologie > Olympiade > UZA > Vancouver Island > VERA-Analyseprogramm > VERA-Programm > Vienna Enhanced Resolution Analysis > Wetteranalyse > Wetterbeobachtungsstationen > Winterspiele
NASA's TRMM satellite sees heavy rainfall in Tropical Storm Bud
24.05.2012 | NASA/Goddard Space Flight Center
NASA sees Tropical Storm Sanvu continue to intensify
24.05.2012 | NASA/Goddard Space Flight Center
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten