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Über eine Tonne Vulkanasche für die Forschung

15.05.2014

Das Labor für Umweltmesstechnik an der Fachhochschule Düsseldorf, unter der Leitung von Prof. Dr. Weber, forscht mit seinem Team seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Luftreinhaltung und Geräteentwicklung unter anderem auch auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit bei Vulkanausbrüchen.

Das Labor für Umweltmesstechnik entwickelt und modifiziert Messsysteme zur Untersuchung von Vulkanasche in großen Höhen für den Einsatz in kleinen Forschungsflugzeugen und Drohnen.


Christian Fischer vom Labor für Umweltmesstechnik sammelte am Fuße des Eyjafjallajökull in Island über eine Tonne Vulkanasche für die Forschung. Foto: FH Düsseldorf

Dies dient der Überwachung des deutschen Luftraums zum Beispiel im Falle einer Vulkanaschewolke wie sie 2010 den deutschen Luftraum lahmlegte.

Die einwandfreie Funktion der im Einsatzfall verwendeten Messsysteme muss unter realen Bedingungen mit Vulkanasche überprüft werden.

Zu diesem Zweck reiste Christian Fischer vom Labor für Umweltmesstechnik nach Island, um dort über eine Tonne Vulkanasche in unterschiedlichen Gebieten nahe der Vulkane Eyjafjallajökull und Grimsvötn zu sammeln.

Mit diesem Probenmaterial ist es möglich, die Forschungen des Labors für Umweltmesstechnik auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit weiter voranzutreiben.

Die Vulkanasche wird dazu mit einem Flugzeug in großer Höhe ausgebracht, wodurch es möglich ist, mit einem Forschungsflugzeug diese künstliche Vulkanaschewolke in der Atmosphäre unter realen Bedingungen zu untersuchen.

Sollte wieder eine Vulkanaschewolke die Sicherheit im deutschen Luftraum gefährden, stehen erprobte Messsysteme zur Verfügung, die die tatsächliche Bedrohungslage einschätzen helfen.

Hierzu stellt das Team des Labors für Umweltmesstechnik zudem eine durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) beauftragte Flugbereitschaft.

Weitere Informationen:

http://www.fh-duesseldorf.de

Simone Fischer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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