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Ziel des Geoverbundes ABC/J ist es, mit diesem Zentrum den neuen Herausforderungen, die sich durch Klimawandel, Verknappung natürlicher Ressourcen und Zunahme von Risiken ergeben, mit gebündelter wissenschaftlicher Kompetenz und modernsten Methoden zu begegnen.
Die weltweit voranschreitenden Veränderungen der natürlichen Umwelt beeinflussen das System Erde-Mensch nachhaltig. Prognosen über das Ausmaß sind mit hohen Unsicherheiten verbunden. Das gegründete HPSC erforscht die Ursachen dieser Veränderungen, um Vermeidungsstrategien aber auch Handlungsoptionen zur Anpassung an die veränderten Bedingungen wie Klimawandel, Landnutzungsänderungen und Ressourcenverknappung zu entwickeln.
Durch den Einsatz modernster Supercomputer lassen sich komplexe terrestrische Systeme, Simulationen von Transportprozessen sowie Interaktionen und Rückkopplungen innerhalb dieser Systeme präziser und schneller beschreiben, als dies bisher möglich war. Durch die verbesserte Beschreibung der Wasser-, Energie- und Stoffflüsse wird es möglich sein, terrestrische Systeme nachhaltig und optimal zu nutzen. Eine verbesserte Prognose der Klimawandelfolgen und verbesserte regionale Klimavorhersagen werden erwartet.
Der Geoverbund ABC/J wurde im August 2009 gegründet und ist eine Allianz der Universitäten Aachen, Bonn und Köln sowie des Forschungszentrums Jülich. Der Verbund vernetzt Expertise und Ressourcen seiner vier Mitgliedseinrichtungen in Forschung und Lehre und hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam drängende Fragen in den Bereichen Evolution der Erde, Umweltdynamik, Georessourcenmanagement und Georisiken für den Menschen zu identifizieren und Lösungsansätze über die Region hinaus zu erarbeiten.
Weitere Informationen:
Forschungszentrum Jülich: http://www2.fz-juelich.de/icg/icg-4/index.php?index=2
Universität Bonn: http://www.meteo.uni-bonn.de/institut
Geoverbund ABC/J: http://www.geoverbund-abcj.de/
Ansprechpartner:
Prof. Harry Vereecken, Institut für Bio- und Geowissenschaften, Forschungszentrum Jülich, Tel. 02461 61-4570, E-Mail: h.vereecken@fz-juelich.de Prof. Clemens Simmer, Meteorologischen Institut, Universität Bonn,
Tel.: 0228 73-5181/5190, E-Mail: csimmer@uni-bonn.de
Pressekontakt:
Annette Stettien
Tel. 02461 61-6048, E-Mail: a.stettien@fz-juelich.de
Annette Stettien | Quelle: Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen: www.fz-juelich.de
Weitere Berichte zu: Energie- und Stoffflüsse > Geoverbund > HPSC > Klimawandel > Ressource > Rückkopplungen > Supercomputer > Terrestrial Systems > Vermeidungsstrategien
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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