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Das Richtfest findet auf dem Ekström-Schelfeis im Dronnig Maud Land in der Antarktis statt und wird nach Berlin übertragen. Die Neumayer-Station III wurde vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft aufgebaut und kann - aufgrund des neuartigen Bauprinzips - voraussichtlich 25 bis 30 Jahre genutzt werden.
"Die Polargebiete sind Schlüsselregionen, in denen sich Wechselwirkungen zwischen Bio-, Geo- und Atmosphäre besonders gut beobachten lassen. Gerade für die Klimaforschung sind ganzjährige Messungen in der Antarktis unverzichtbar", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.
Als größte deutsche Forschungsorganisation hat die Helmholtz-Gemeinschaft den Auftrag, komplexe Infrastrukturen wie den Forschungseisbrecher Polarstern, Forschungsstationen, aber auch Satelliten und Superrechner für die Forschung zu entwickeln und zu betreiben. Davon profitieren auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, die diese Infrastrukturen als Gäste nutzen. Jährlich kommen so auch mehrere tausend Gastwissenschaftler aus aller Welt nach Deutschland, um an solchen Anlagen zu arbeiten. "Mit solchen oft weltweit einzigartigen Infrastrukturen für die Forschung steigern wir auch die Attraktivität Deutschlands im Wettbewerb um die besten Köpfe", betont Mlynek.
Die Klimaforschung zählt zu den besonders wichtigen Aufgaben der Helmholtz-Gemein¬schaft, nicht nur in den Polargebieten, sondern auch in den mittleren Breitengraden Europas. Dazu gehören zum Beispiel groß angelegte und langfristige Messkampagnen, die Auswirkungen des Klimawandels auf Ökosysteme und auf deren Bewirtschaftung erfassen und vier regionale Klimabüros, um Kommunen, Unternehmen und Bürger konkret zu beraten. Auch am Institute for Advanced Studies Climate, Earth System and Sustainability, kurz IASS, sind Helmholtz-Forscher führend beteiligt. Der Aufbau des IASS wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
Ansprechpartner für die Medien:
Thomas Gazlig
Dipl.-Biol./Dipl.-Journ.
Leiter Kommunikation und Medien
10178 Berlin
Tel/Fax: 030 206 329-57/60
presse@helmholtz.de
Margarete Pauls
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Fax: 0471/4831-1389
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Thomas Gazlig | Quelle: Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen: www.helmholtz.de
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
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Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
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