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"FUEGO"-System spürt Feuer vor Eskalation auf

29.10.2013
Statellit scannt Erdoberfläche und erfasst verlässlich helle Regionen

Wissenschaftern der University of California in Berkeley haben ein Satellitensystem entwickelt, mit dessen Hilfe Flächenbrände verlässlich aufgespürt werden können, bevor diese völlig außer Kontrolle geraten.

Die Vorrichtung namens "FUEGO" (Fire Urgency Estimator in Geosynchronous Orbit) könnte nicht nur viele Leben retten, sondern auch zu einer erheblichen Reduktion jener Kosten beitragen, die jährlich durch die Brandbekämpfung anfallen.

Analyse auffälliger Flächen

Es bestehen auch noch andere Alternativen zur Brandprävention."Da gibt es einerseits die sogenannten Beobachtungstürme, welche früher personell besetzt waren und heutzutage in erster Linie mit Videokameras ausgestattet sind. Andererseits können Brände auch wie in Niedersachsen direkt aus der Luft mithilfe des Feuerwehr-Flugdienstes erfasst werden", erklärt Silvia Darmstädter, Pressesprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes www.feuerwehrverband.de , im pressetext-Interview. Zusätzlich gäbe es bereits Versuche der Branddetektion mit Flugdrohnen.

Das Detektionssystem verfügt über eine integrierte Kamera, einen Infrarotfilter sowie ein Aufzeichnungsgerät. Mithilfe dieser Ausstattung wird die gesamte Erdoberfläche gescannt, um helle Flecken aufzuspüren. Dank einer Computeranalyse ist es nun möglich, jede helle Region zu untersuchen und präzise festzustellen, ob es sich dabei tatsächlich um ein Feuer handelt. Um Fehlalarme zu verhindern, werden die Bilder alle paar Sekunden aufgenommen und genauestens berechnet.

Globale Erwärmung problematisch

Weil die globale Erwärmung eine immer zentralere Rolle spielt, nimmt auch die Anzahl der auftretenden Flächenbrände stetig zu. Im Jahr 2012 sind insgesamt über 67.000 Flächenbrände gemeldet worden, durch die rund 3,6 Mio. Hektar Land zerstört worden sind. Das Forscherteam aus Berkeley hofft deshalb, mit dem FUEGO-System eine zufriedenstellende Lösung für dieses verheerende Problem liefern zu können.

Carolina Schmolmüller | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.berkeley.edu
http://www.feuerwehrverband.de

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