Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Portal zum Klimawissen wächst

23.11.2012
Das Webportal klimanavigator.de erweitert den Kreis seiner Partner um fast ein Drittel.
Das entschieden die Portalpartner am heutigen Donnerstag auf ihrer Jahrestagung im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main. Zu den neuen Partnern gehören Universitäten und technische Hochschulen, Landesämter sowie private Forschungseinrichtungen. Damit stellen zukünftig 50 Forschungseinrichtungen und übergreifende Forschungsverbünde ihre Arbeit auf dem Informationsportal dar.

Die Webplattform klimanavigator.de bündelt seit Juli 2011 Informationen aus Einrichtungen, die in Deutschland zum Klimawandel und zur Anpassung an dessen Folgen wissenschaftlich arbeiten. Monatlich erhalten über 1000 unterschiedliche Nutzer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hier schnell und unkompliziert Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen und den einschlägigen Expertinnen und Experten.
Die Plattform ist frei zugänglich. Neben aktuellen Pressemeldungen der Partner und Übersichten über die Forschungsschwerpunkte stehen Hintergrundinformationen zu wichtigen Aspekten rund um das Thema Klimawandel zur Verfügung. Eine intelligente Suchfunktion erlaubt die schnelle Navigation nach Bundesländern, Themen oder Institutionen.

Die Portalpartner haben einen Kooperationsvertrag zum Betrieb des Klimanavigators unterzeichnet. Gemeinsam entscheiden sie auf ihrer jährlichen Versammlung, wer als neuer Partner aufgenommen wird. Hauptkriterien sind dabei, dass im öffentlichen Auftrag geforscht wird und die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) befolgt werden.

Die organisatorische und redaktionelle Betreuung der Plattform www.klimanavigator.de liegt bei dem in Hamburg ansässigen Climate Service Center des Helmhotz-Zentrums Geesthacht und einem Redaktionsteam aus Partnern des Klimaportals.

Nach der heutigen Entscheidung am Klimanavigator beteiligte Einrichtungen:
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung; Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL); Bergische Universität Wuppertal; BiK-F - Biodiversität und Klima Forschungszentrum; Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; CLM-Community; Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge e.V.; Deutsches Klima-Konsortium e.V. (DKK); Deutsches Klimarechenzentrum GmbH (dkrz); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR); Ecologic Institute gGmbH; Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft (FiW); Forschungszentrum Jülich GmbH; Freie Universität Berlin; Georg-August-Universität Göttingen; Helmholtz-Zentrum Potsdam (GFZ); Forschungsplattform zum Klimawandel e.V.; Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (IFM-GEOMAR); Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH (UFZ); Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG); Helmholtz-Zentrum München; Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie; Institut der deutschen Wirtschaft Köln; Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS); Karlsruhe Institut für Technologie (KIT); Niedersächsisches Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG); Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung e.V.; Leibniz-Institut für Troposphärenforschung; Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF); MARUM, Zentrum für Umweltwissenschaften; Max-Planck-Institut für Biogeochemie; Max-Planck-Institut für Meteorologie; Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.; Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen; RWTH Aachen; Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie; Sustainability Center Bremen, econtur gGmbH; Sustainable Business Institute (SBI) e.V.; TuTech Innovation GmbH; UDATA; Universität Bayreuth; Universität Bremen; Universität Hamburg; Universität Kassel; Universität Potsdam.

Hintergrund:
Das im Auftrag der Bundesregierung gegründete Climate Service Center (CSC) bildet eine Schnittstelle zwischen der Forschung zum Klimawandel und den Nutzern von Klimawissen. Es ist eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht mit Sitz in Hamburg. Das CSC stellt wissenschaftlich fundierte, bedarfsgerechte Informationen, Produkte und Dienstleistungen bereit, um die Gesellschaft bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Es wendet sich dabei vor allem an Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Zudem soll das CSC der Wissenschaft neue Impulse geben und ermitteln, wo zusätzlicher Forschungsbedarf besteht.

Das CSC ist eine Initiative im Rahmen der „Hightech-Strategie zum Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und wird von diesem geför-dert. Außerdem ist das Climate Service Center integraler Bestandteil der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel, die zum Aufgabenbereich des Bundesum-weltministeriums (BMU) gehört.

Sabine Wendler | Senckenberg
Weitere Informationen:
http://www.klimanavigator.de
http://www.senckenberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen
26.04.2017 | Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V.

nachricht Flechten aus dem Bernsteinwald
25.04.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie