Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompaktatlas erklärt Deutschland

17.02.2010
Das Leibniz-Institut für Länderkunde hat einen Deutschlandatlas mit aktuellen thematischen Karten herausgebracht. Er bietet auf 240 Seiten vielfältige Informationen zu Bevölkerung, Wirtschaft, Siedlungen, Staat, Umwelt, Alltagsleben und internationalen Verflechtungen. Allgemein verständliche Texte ergänzen die präzisen und leicht lesbaren Karten.

Wo gibt es die meisten kinderreichen Familien? In welcher Region Deutschlands haben die Menschen die höchste Lebenserwartung? Welches Bundesligastadion wird am meisten besucht? Diese und viele andere Fragen beantwortet der vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) herausgegebene "Deutschlandatlas", der in diesen Tagen auf den Buchmarkt gekommen ist.

Der Atlas bietet eine Fülle von Informationen zu den Themen Bevölkerung, Wirtschaft, Siedlungen, Staat, Umwelt, Alltagsleben und internationale Verflechtungen. Insgesamt verdeutlichen 200 präzise und leicht lesbare Karten die räumlichen Unterschiede und Beziehungen auf einen Blick. "Die Karten in diesem Atlas dienen im umfassenden Sinn der Orientierung in Deutschland", so IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz über das gerade erschienene Werk. Renommierte Geographen haben zu den Karten allgemein verständliche Texte beigesteuert. Sie tragen dazu bei, die dargestellten Verteilungen und räumlichen Unterschiede zu verstehen und einzuordnen.

Der "Deutschlandatlas" leitet sich vom ersten gesamtdeutschen Nationalatlas her, der unter IfL-Regie von 1999 bis 2007 entstand und der das Leipziger Institut nicht nur hierzulande als prominente Adresse für wissenschaftlich fundierte und zugleich leserfreundliche Atlasprodukte bekannt gemacht hat. "Trotz eines gewissen Wiedererkennungswertes hat das jetzt erschienene Werk nicht den Anspruch, ein neuer Nationaltatlas zu sein", sagt Projektleiterin Dr. Sabine Tzschaschel. Umfang und Anschaffungspreis des zwölfbändigen Nationalatlas seien "gewichtige Gründe", weshalb das Werk eher in öffentlichen Bibliotheken als in privaten Haushalten zu finden sei. Mit dem für jedermann erschwinglichen Deutschlandatlas wolle man diese Lücke schließen.

Der "Deutschlandatlas" ist in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) erschienen. Er hat hat 240 Seiten und kostet für WBG-Mitglieder 29,90 Euro. Die Buchhandelsausgabe des Primus-Verlags ist für 39,90 Euro erhältlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dirk Hänsgen, Leibniz-Institut für Länderkunde, Tel. 0341 255-6565, D_Haensgen@ifl-leipzig.de. Bestellungen sind ausschließlich bei den Verlagen bzw. im Buchhandel möglich.

Dr. Peter Wittmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ifl-leipzig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Unter hohem Druck elastisch: Bayreuther Forscher erschließen Zusammensetzung des Erdmantels
30.03.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Von der Bottnischen See bis ins Kattegat – Der Klimageschichte der Ostsee auf der Spur
28.03.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE