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Gemeinsam mit dem Direktor des Nationalparks Pirin, Georgi Granscharow, nahm der IÖR-Wissenschaftler Dr. Karsten Grunewald Ende August die erste vollautomatische Klimastation an der Berghütte Vichren im Nationalpark Pirin in Betrieb.
Die Messung von Umweltdaten im Hochgebirge des Balkans, das zu den Weltnaturerbestätten der UNESCO zählt, und deren Auswertung ist seit Jahren ein Schwerpunkt von Karsten Grunewald, der seit kurzem im IÖR tätig ist und sich an Arbeiten zur Landschaftsentwicklung beteiligt.
Mit der neuen Messstation können aktuelle Trends des Schutzgebiets durch regional aufgelöste Kennwerte erfasst und in den globalen Klima- und Landschaftswandel eingeordnet werden. Die Feldarbeiten werden in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.
Die zukünftig erhobenen Klima- und Abflussdaten finden nicht nur wissenschaftliche Verwendung. Sie werden auch dem Bulgarischen Meteorologischen Dienst und der Nationalparkverwaltung zur Verfügung gestellt, und können von der sich rasant entwickelnden Tourismusbranche der Region genutzt werden.
Ansprechpartner im IÖR:
Dr. Karsten Grunewald, Tel.: 0351 / 4679 227, E-Mail: K.Grunewald@ioer.de
Anja Petkov | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ioer.de
Weitere Berichte zu: IÖR > Klima- und Abflussdaten > Klima- und Landschaftswandel > Klimastation > Landschaftsentwicklung > Nationalpark Harz > Tourismusbranche > Umweltdaten
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
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Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
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Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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