Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschernetzwerk über dem Atlantik

17.08.2012
Ausbau der deutsch-klanadischen Meeresforschung
Deutsch-kanadische Kooperation in der Meeres- und Umweltforschung

Die deutsch-kanadische Allianz in der Meeresforschung wird ausgebaut. In Gegenwart der deutschen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel unterzeichneten das kanadische Halifax Marine Research Institute (HMRI) und die Helmholtz-Gemeinschaft mit den Zentren GFZ (Potsdam), GEOMAR (Kiel) und AWI (Bremerhaven) ein Abkommen für eine mehrjährige intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Umweltforschung.

Die Vertragsunterzeichnung fand am Donnerstagabend (Ortszeit) in Halifax, Kanada statt. In seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Helmholtzgemeinschaft fügte Professor Reinhard Hüttl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, seine Unterschrift bei. Neben der Bundeskanzlerin wohnten der kanadischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Gary Goodyear, und der Premierminister der Provinz Nova Scotia, Darrell Dexter, der Zeremonie bei.

Neue Schwerpunkte der jetzt gestärkten transatlantischen Allianz sind insbesondere die zwei Netzwerke „Marine Environmental Observation, Prediction and Response (MEOPAR)“ und „ArcticNet“. „Mit diesen Projekten erweitern wir die Zusammenarbeit auf Aspekte der Umweltforschung im Bereich des Atlantiks und der Arktis“, erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Leiter des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ.
Die Unterzeichnung des Abkommens anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin in Halifax sei ein besonders positives forschungspolitisches Zeichen für die Erdsystemforschung, so Hüttl weiter. Nun müsse der jetzt aufgespannte Rahmen mit exzellenter Forschung gefüllt werden.

Zu den anwesenden Gästen und Unterzeichnern der Vereinbarung gehörte auch GEOMAR Direktor Prof. Dr. Peter Herzig. „Dieses Abkommen ebnet den Weg für weitere erfolgreiche deutsch-kanadische Forschungsprojekte“, erklärt Prof. Herzig. Er verwies darauf, dass mit einem deutsch-kanadischen Projekt der Helmholtz-Gemeinschaft bereits begonnen wurde: die „Helmholtz Research School for Ocean System Science and Technology“ wurde in diesem Frühjahr bewilligt, um insbesondere die gemeinsame Ausbildung auf dem Sektor der Meereswissenschaften zu stärken.

Bildmaterial:

Ab 14:00 Uhr MESZ stehen unter http://www.geomar.de/presse Bilder zum download zur Verfügung.

Links:

www.helmholtz.de - Helmholtz-Gemeinschaft

www.awi.de - Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

www.geomar.de GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

www.gfz-potsdam.de Deutsches Geoforschungszentrum GFZ

www.dal.ca Dalhousie University

http://hmri.ca/ Halifax Marine Research Institute (HMRI)

www.geomar.de/de/studieren/phd-hosst/ Helmholtz Research School Ocean System Science and Technology (HOSST)

Franz Ossing | GFZ Potsdam
Weitere Informationen:
http://www.geomar.de
http://www.helmholtz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Open Science auf offener See
19.01.2018 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Bisher älteste bekannte Sauerstoffoase entdeckt
18.01.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics