Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Copernicus-Satellit erfolgreich ins All gestartet - "Sentinel-2A" beobachtet Zustand der Erde aus rund 800 km Höhe

23.06.2015

Der Satellit "Sentinel-2A" ist erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, gestartet.

Damit befindet sich bereits der zweite Satellit des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus im All. Auf seiner Umlaufbahn in rund 800 km Höhe soll "Sentinel-2A" wertvolle Daten zu Oberflächenveränderungen und Gewässereigenschaften liefern - und dadurch z. B. den Katastrophenschutz verbessern.

Bundesminister Dobrindt:

"Copernicus schafft eine europäische Infrastruktur zur Erdbeobachtung, die weltweit einzigartig ist. Deutschland profitiert davon in erheblichem Maße: Politik, Verwaltung und unsere Wirtschaft sind auf aktuelle Geodaten angewiesen. Der erfolgreiche Start des zweiten Satelliten ist ein wichtiger Schritt, um zentrale wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen besser zu bewältigen. Zugleich zeigt das Projekt die Leistungsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie."

Neben "Sentinel-2A" soll im kommenden Jahr noch ein baugleicher Zwillingssatellit starten.
Gemeinsam werden sie in der Lage sein, in fünf Tagen die gesamte Landfläche der Erde zu erfassen.


Hauptinstrument an Bord der Satelliten ist ein bildgebendes multispektrales Instrument, das in 13 Farbkanälen und einer Aufnahmebreite von 290 Kilometern kontinuierlich die Erdoberfläche abtastet.

Auf dem Erdbeobachtungssatelliten fliegt zudem eine in Deutschland entwickelte Kommunikationstechnik, das Laser Communication Terminal (LCT), mit. Es ermöglicht eine schnellere Datenübertragung zur Bodenstation, die in Krisen- und Katastrophensituationen entscheidend sein kann.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Bürgerservice Invalidenstraße 44
10115 Berlin
E-Mail: buergerinfo@bmvi.bund.de

BMVI Presseabteilung | BMVI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Grazer Forscher stellen Methode zur dreidimensionalen Charakterisierung vulkanischer Wolken vor
14.12.2017 | Karl-Franzens-Universität Graz

nachricht Rest-Spannung trotz Megabeben
13.12.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten