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Spezialist für Phasenübergänge und Konvektionsmechanismen im Erdinneren

18.07.2007
Einer der bedeutende Erkenntnisse über Phasenübergänge und Konvektionsmechanismen im Inneren unseres Planeten geliefert hat ist der Mineralphysiker Professor Tetsuo Irifune (Ehime-Universität, Matsuyama/Japan), der jetzt als Humboldt-Preisträger neun Monate lang am Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth forscht.

Er gilt auch als führender Fachmann auf dem Gebiet der Synthese ultra-harter, nano-kristalliner Diamantaggregate.

Bayreuth (UBT). Der Mineralphysiker Professor Tetsuo Irifune ist als Forschungspreisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung für einen Zeitraum von insgesamt neun Monaten an das Bayerische Geoinstitut der Universität Bayreuth gekommen. Hier wird der in seinem Land führende Experte auf dem Gebiet geowissenschaftlicher und materialwissenschaftlicher Hochdruckforschung gemeinsam mit Kollegen des Geoinstituts die Struktur, die chemische Zusammensetzung und Dichteänderungen in Mineralphasen des Erdmantels unter den extremen Bedingungen des Erdinneren untersuchen. Der Preisträger beteiligt sich auch an der Ausbildung im Rahmen des internationalen Doktorandenkollegs "Oxide" im Elitenetzwerk Bayern.

Professor Irifune ist Direktor des Geodynamik-Forschungszentrums an der Ehime-Universität in Matsuyama/Japan. Seine Forschungsarbeiten gelten schwerpunktmäßig der Struktur des Erdmantels, der bis in eine Tiefe von 2900 km unter uns hinabreicht. Seine Arbeiten lieferten der Fachwelt bisher bedeutende Erkenntnisse über Phasenübergänge und Konvektionsmechanismen im Inneren unseres Planeten. Er gilt auch als führender Fachmann auf dem Gebiet der Synthese ultra-harter, nano-kristalliner Diamantaggregate.

Die Einladung zu dem von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Aufenthalt an der Universität Bayreuth beruht auf einer Initiative von Prof. David Rubie und Dr. Catherine McCammon vom Bayerischen Geoinstitut.

Jürgen Abel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bgi.uni-bayreuth.de

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