Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Meeresforschung begrüßt ihr neues Forschungsschiff

08.02.2006


Die deutsche Meersforschung begrüßt mit FS Maria S. Merian das weltweit modernste Forschungsschiff. Der erste Einsatz gilt dem wissenschaftlichen Nachwuchs.



Am kommenden Donnerstag, dem 9. Februar 2006, wird das neue Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in Rostock-Warnemünde der Wissenschaft übergeben. Das Durchschnittsalter der Gäste dieses Festaktes wird dabei ungewöhnlich niedrig sein: Abordnungen von "Jungforschern" - Doktoranden und Postdocs - aus den Forschungsinstituten in Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Oldenburg und Rostock werden gemeinsam mit den Direktoren der Forschungszentren, die sich im Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) zusammengeschlossen haben, anwesend sein. Gemeinsam übernehmen sie vom Ministerpräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns, Harald Ringstorff, und dem Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Frieder Meyer-Krahmer, das weltweit modernste Forschungsschiff. Für die kommenden 25 bis 30 Jahre wird es die wichtigste Arbeitsplattform für Atlantik-, Nord- und Ostsee-Expeditionen sein.

... mehr zu:
»Forschungsschiff »MARIA »MERIAN


Und noch eine Gruppe junger bis sehr junger Menschen wartet wissbegierig an der Kaikante auf die Merian: stellvertretend für die zukünftige Forschergeneration werden Schüler der Maria-Merian-Schulen Deutschlands anwesend sein. Die rund 15 köpfige Gruppe der 9 bis 17 Jahre alten Schüler aus Berlin, Bochum, Borken, Köln, Krefeld, Nürnberg, Telgte, Waiblingen und Wiesloch und die sie begleitenden Lehrer werden sich auf einer dreistündigen Ausfahrt, die sich direkt an den Festakt anschließt, von den Nachwuchswissenschaftlern die Forschungsarbeit auf See erläutern lassen. Neben Probenahme- und Messtechniken werden Forschungsfragen vorgestellt, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollen. Das Themenspektrum reicht von der Erforschung klimarelevanter Prozesse im Meer bis zur Rohstofferkundung in der Tiefsee.

Mit der Indienststellung der MARIA S. MERIAN ist ein wichtiger Schritt zur Erneuerung der deutschen Forschungsflotte und damit zur Stärkung der Meeresforschung vollzogen. Mit ihrer Eisverstärkung wird sie insbesondere für Forschungsfahrten am Eisrand im Nordatlantik und in der Ostsee prädestiniert sein, muss darüber hinaus aber auch die Bedürfnisse der Meeresforschung in anderen Meeresregionen abdecken, denn dem Neubau steht ein Verlust von drei Schiffen gegenüber: 1999 waren aus Altersgründen die Forschungsschiffe VICTOR HENSEN und VALDIVIA, 2004 das Warnemünder Flaggschiff A. V. HUMBOLDT außer Dienst gestellt worden.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Erwin Suess, Konsortium Deutsche Meeresforschung 030 200 747 90
Dr. Barbara Hentzsch, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde 0381 5197 102

Barbara Hentzsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de
http://www.deutsche-meeresforschung.de/

Weitere Berichte zu: Forschungsschiff MARIA MERIAN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Von der Bottnischen See bis ins Kattegat – Der Klimageschichte der Ostsee auf der Spur
28.03.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Einfluss der Sonne auf den Klimawandel erstmals beziffert
27.03.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit