Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Interesse an geothermischer Energiegewinnung

05.12.2005


Land bekräftigt Interesse an geothermischer Energiegewinnung
NRW-Wirtschaftsministerin zu Gast an der RUB


Prometheus-Projekt kommt bei Christa Thoben gut an


Aus Wärme aus dem Erdinneren umweltverträglich Energie zu gewinnen ist das Ziel des Projekts Prometheus von Geowissenschaftlern und Ingenieuren der RUB. Bei einem Besuch informierte sich darüber heute NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Sie begrüßte das Engagement der Forscher und betonte, dass die neue Landesregierung die erneuerbaren Energien weiter fördern werde, allerdings mit Augenmaß und ohne ideologische Scheuklappen. Wichtig für Nordrhein-Westfalen seien die industriepolitischen Chancen, die aus einem Projekt wie Prometheus entstünden.


Erdwärme ins Fernwärmenetz einspeisen

Ziel des Projektes Prometheus ist die Förderung und Nutzung geothermischer Wärme aus 4000 Metern Tiefe in Bochum. Insbesondere wollen die Forscher demonstrieren, dass sich geothermische Energie nach dem Hot-Dry-Rock-Verfahren gewinnen lässt, d.h. Wasser, das in den Boden gepresst wird, wird dort erwärmt und kommt erhitzt wieder an die Erdoberfläche. Außerdem wollen sie zeigen, dass die so geförderte Wärmeenergie sich in das Fernwärmenetz der Ruhr-Universität und angrenzender Verbraucher einspeisen lässt. Außerdem ziehen die Wissenschaftler die Option einer teilweisen Nutzung der Wärme zur Stromerzeugung mit in Betracht. Der Rektor der Ruhr-Universität, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner, stellte die Forschungsarbeiten zur Gewinnung geothermischer Wärme als wichtigen Schwerpunkt der Ruhr-Universität Bochum heraus. Die hiesigen Geowissenschaftler hätten bereits seit vielen Jahren in internationalen Projekten Erfahrungen gesammelt, die nun in Verbindung mit dem Know-How der Ruhr-Universität in der Energieforschung zu einem weltweit einzigartigen Projekt führen. Das Prometheus-Projekt sei der Brückenschlag aus der Forschung in die Praxis.

Das Projektmanagement liegt bei der Rubitec

Die rubitec GmbH hat als Technologieverwertungsgesellschaft der Ruhr-Universität das Prometheus-Projekt in den letzten Jahren unterstützt und bis zum derzeitigen Projektstand entwickelt.

Weitere Informationen

rubitec GmbH, Dr. Karl Grosse, Tel. 0234 32-11935, E-Mail: karl.grosse@rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.rub.de

Weitere Berichte zu: Energiegewinnung Prometheus-Projekt Wärme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Geowissenschaften:

nachricht Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen
18.08.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Klimawandel: Bäume binden im Alter große Mengen Kohlenstoff
17.08.2017 | Universität Hamburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Geowissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie