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Bayerisches Geoinstitut und NASA-Institut unterzeichnen Wissenschaftsabkommen zur Planetenforschung

19.09.2005


Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth und einem Institut der U.S-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA



Eine Verstärkung der Zusammenarbeit besonders auf den Gebieten der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten ist das Ziel eines Abkommens zwischen dem Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth und einem Institut der U.S-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Mit seiner Unterschrift unter ein Memorandum setzte nun BGI-Leiter Professor David Rubie dieses neue Abkommen zur Intensivierung gemeinsamer Forschungsarbeiten mit einem Institut der NASA in Houston/Texas in Kraft.



Das Partnerinstitut ist das Lunar und Planetary Institute (LPI) der NASA, das sich überwiegend mit extraterrestrischer geowissenschaftlicher Forschung befasst. Der Institutsleiter ist Professor Stephen Mackwell, der selbst fünf Jahre lang Lehrstuhlinhaber am Bayerischen Geoinstitut war und auch seitdem mit Bayreuth verbunden blieb.

Die beiden Institute wollen ihre Zusammenarbeit bei der geologischen und geophysikalischen Erforschung der Planeten verstärken, da hier viele gemeinsame Interessen bestehen. Für den schnelleren Austausch von Fachinformationen werden unkomplizierte und direkte Übertragungswege geschaffen, auch werden gegenseitige Fachbesuche durch Wissenschaftler und Doktoranden gefördert.

Ein für das Geoinstitut ganz besonders wichtiger Abschnitt des Abkommens behandelt den leichteren Zugang zu extraterrestrischem Probenmaterial, das durch verschiedene NASA-Weltraummissionen zur Erde gebracht wird. Aus diesem Material gewinnen die Forscher zahlreiche Informationen über die Entwicklungsgeschichte des Weltalls und seiner Planeten. Im Gegenzug wird das Bayerische Geoinstitut seine Expertise bei der experimentellen und modellierenden Untersuchung von Prozessen in Planeten und auf ihrer Oberfläche beisteuern.

Jürgen Abel M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

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