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Finanzierung für Erderkundung mit „RapidEye“ steht

22.06.2004


Dudenhausen: „Für Ostdeutschland neue Arbeitsplätze in der Raumfahrt“



Die Finanzierung des RapidEye-Systems für die Erderkundung steht. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Dieter Dudenhausen, lobte das Konzept des nationalen Raumfahrtprojekts in öffentlich-privater Partnerschaft am Montag in Berlin als zukunftsweisend. „Mit der bedeutenden Investition werden in Ostdeutschland zukunftssichere Arbeitsplätze in der Raumfahrt geschaffen.“

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An den Investitionen der RapidEye AG in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro ist das BMBF über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit

14,7 Millionen Euro und das Land Brandenburg mit 37 Millionen Euro beteiligt. Das Unternehmen wird seinen Stammsitz in der Stadt Brandenburg an der Havel errichten und 140 Arbeitsplätze schaffen.

Das Satellitensystem Rapid Eye soll im Jahr 2007 mit fünf Satelliten starten. Deren optischen Kameras sollen erstmals in der Lage sein, täglich von jedem Punkt der Erde eine Aufnahme zu machen. Sollten Wolken dies verhindern, so besteht im Gegensatz zu anderen Systemen bereits 24 Stunden später die nächste Aufnahmemöglichkeit. Diese Wiederholraten gewährleisten damit eine hohe Aktualität der Informationen.

Sie umfassen thematische Karten wie die Darstellung von Ernteschäden, Ernteplanung und- vorhersagen genauso wie digitale Höhenmodelle. Als Kunden des Systems kommen daher vor allem die Landwirtschaft und Ernährungsindustrie in Frage. Aber auch Versicherungen können sie als Grundlage etwa für Schadensberechnungen nutzen. Staatliche und internationale Einrichtungen können mit den Daten der Satelliten Umweltvereinbarungen kontrollieren oder in Fällen der Katastrophenhilfe humanitäre Einsätze koordinieren.

Das DLR will deutschen Wissenschaftlern darüber hinaus die Fernerkundungsdaten kostenlos zur Verfügung stellen. Sie können für zahlreiche geowissenschaftliche, sowie umweltforschungsrelevante Arbeiten benutzt werden. Dazu gehört unter anderem die Beobachtung des Vegetationszustandes, der Indikatoren für Umweltstress sowie der Folgen von Naturkatastrophen.

Pressereferat | BMBF
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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