Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zehn Jahre Wettbewerb »Excellence in Production«

14.08.2013
Der Wettbewerb »Excellence in Production« gibt dem Werkzeugbau ein Gesicht: Seit zehn Jahren präsentieren das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT die Besten der Branche.

In diesem Jahr findet der Wettbewerb bereits zum zehnten Mal statt. 301 Unternehmen beteiligten sich am Wettbewerb, 50 von ihnen wurden von einem Expertenteam der beiden Institute detailliert untersucht und zehn Unternehmen für das Finale nominiert.

Im Finale stehen in diesem Jahr zehn Unternehmen, die sich einer hochkarätigen Jury von Vertretern aus Industrieunternehmen, Verbänden und Forschung stellen. Die Preisverleihung zum »Werkzeugbau des Jahres 2013« findet im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am 16. Oktober 2013 im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt und ist Bestandteil des 13. Internationalen Kolloquiums »Werkzeugbau mit Zukunft«.

Die Jury zeichnet während der Preisverleihung sowohl den Gesamtsieger als auch die Besten innerhalb verschiedener Kategorien mit einem wertvollen Pokal und Urkunden aus. Die nominierten Unternehmen können sich schon jetzt zu den besten Werkzeugbau-Betrieben im deutschsprachigen Raum zählen.

Neue Jurymitglieder und ein frisches Design

Pünktlich zum Jubiläum präsentiert sich der Wettbewerb in einem neuen Gewand: Nicht nur Webseite und Urkunden werden gründlich aufgefrischt, auch die Jury kann neue Mitglieder begrüßen: Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group GmbH, wird als neues Jurymitglied die Perspektive der Industrie vertreten. Markus Heseding übernimmt als neuer Geschäftsführer des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge den Jury-Sitz von Dr. Wolfgang Sengebusch.

Diesem gebührt der besondere Dank der Veranstalter, da er den »Werkzeugbau des Jahres« von Beginn an mit großem persönlichem Engagement begleitet hat. Und auch Werner Ressing, Leiter der Abteilung Industriepolitik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), wird mit seinem Eintritt in den Ruhestand die Jury verlassen. Ressing hat sich mit großem Engagement für den Wettbewerb in den verschiedenen Ebenen eingesetzt. Veranstalter und die Jury danken ihm dafür in besonderem Maße.

Leistungsfähigkeit zahlt sich aus!

Alle Unternehmen, die am 17. Juli für das Finale nominiert wurden, haben sich schon jetzt in einem harten Wettbewerbsumfeld bewiesen. So bewerten die Juroren entlang der kompletten Prozesskette die technologische Leistungsfähigkeit sowie finanzielle, organisatorische und strategische Aspekte der Unternehmen. Ein Expertenteam besuchte 17 Unternehmen vor Ort und konnte sich dabei persönlich von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Erst dann nominierte die unabhängige Jury aus Vertretern von Wissenschaft, Politik, Verbänden und Industrie die zehn besten Unternehmen für das Finale, aus dem schließlich der Gesamtsieger hervorgeht. Mit der Nominierung von vier Unternehmen in der Kategorie »Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter« erkennt die Jury die hohe Leistungsfähigkeit kleiner, externer Unternehmen an.

Zehn Jahre »Werkzeugbau mit Zukunft« – und ein Blick in die Vergangenheit

»Der Wettbewerb hat in der Branche mehr ins Rollen gebracht als wir uns zu Beginn jemals hätten träumen lassen. Vor allem die erfolgreichen Unternehmen der vergangenen zehn Jahre haben viel dazu beigetragen, dass neue technologische und organisatorische Lösungen im Werkzeugbau Einzug gehalten haben«, so Martin Bock, Geschäftsfeldleiter Werkzeugbau am Fraunhofer IPT und langjähriger Co-Organisator des Wettbewerbs. Die Veranstalter nehmen das Jubiläum am Abend der feierlichen Preisverleihung deshalb zum Anlass, die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre Revue passieren zu lassen.

Auch der diesjährige Wettbewerb und das 13. Internationale Kolloquium »Werkzeugbau mit Zukunft« werden wieder von den Unternehmen Uddeholm Tooling AB, HASCO Hasenclever GmbH + Co. KG und der DEMAT GmbH, Veranstalter der Branchenmesse EuroMold, unterstützt. Als Medienpartner des Wettbewerbs berichten die VDI nachrichten und die Fachzeitschrift werkzeug & formenbau.

Übersicht der Finalisten nach Kategorie in alphabetischer Reihenfolge

Kategorie »Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter«
- Kirchhoff Automotive Deutschland GmbH, Attendorn
- Kunststoff Helmbrechts AG, Helmbrechts
Kategorie »Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter«
- GEDIA Gebrüder DINGERKUS GmbH, Attendorn
- Gerresheimer Werkzeugbau Wackersdorf GmbH, Wackersdorf
Kategorie »Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter«
- Formenbau Glittenberg GmbH, Frankenberg
- OPUS Formenbau GmbH, Heiligkreuzsteinach
- WEBO Werkzeugbau Oberschwaben GmbH, Amtzell
- Werkzeugbau Ruhla GmbH, Seebach
Kategorie »Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter«
- Haidlmaier Werkzeugbau GmbH, Nussbach in Österreich
- Hofmann Innovation Group, Lichtenfels
Kontakt
Dipl.-Kfm. Martin Bock
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-159
Fax +49 241 8904-6159
martin.bock@ipt.fraunhofer.de
www.ipt.fraunhofer.de
Das Programm und weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie unter www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20130813eip2013.html

Susanne Krause | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipt.fraunhofer.de
http://www.excellence-in-production.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie