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Zehn Jahre Deutscher Gründerpreis - Finalisten stehen fest

16.05.2011
Bandbreite reicht von technologischen Innovationen bis zu Prozess- und Produktoptimierungen in traditionellen Branchen

Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2011 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger stehen fest. Sechs herausragende Unter-nehmen wurden durch eine Jury nominiert, die sich aus Vertretern der Partner und Förderer der Auszeichnung zusammensetzt.

Wer einen der begehrten Preise gewinnt, die in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen werden, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 28. Juni 2011 im ZDF-Zollernhof in Berlin.

An den in diesem Jahr für die hohe Auszeichnung nominierten Unternehmen fällt auf, dass sie eine enorme Bandbreite repräsentieren. Diese reicht von Innovationen im medizinischen Bereich durch die Kombination unterschiedlicher wissenschaftlicher Fachrichtungen bis hin zur Entwicklung völlig neuer Werkzeuge und Produkte durch die konsequente Optimierung bestehender Technologien und Prozesse.

In der Kategorie StartUp stellt der Preis die Unternehmen in den Mittelpunkt, die mindestens ein Jahr und höchstens drei Jahre alt sind. Für ihre sehr erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsplans und die Etablierung am Markt sind nominiert:

• Cegat GmbH aus Tübingen, die die genetischen Ursachen von Krankheiten untersucht, um Verdachtsdiagnosen des Arztes zu sichern, individuelle Therapien entwickeln und bei Angehörigen des Betroffenen präventiv tätig sein zu können. In der Jurybegründung heißt es zur Nominierung: „Das Unter-nehmen bündelt das Know-How von Medizinern, Naturwissenschaftlern und Bioinformatikern und erreicht so eine neue Qualität in der Analyse von Genomen. Die Dauer einer umfassenden Genuntersuchung konnte von bis zu zwei Jahren auf vier Wochen reduziert werden und die zusätzliche Entwicklung von Diagnostik-Panels erlauben es, sämtliche für eine Krankheit in Betracht kommenden Gene gleichzeitig aufzuschlüsseln.“

• Terratransfer GmbH aus Bochum, die vollautomatische Messnetze entwickelt hat. Diese ermöglichen es, schnell und unkompliziert Umweltdaten wie Wasserstände zu messen und auszuwerten. „Es ist dem Unternehmen gelungen, durch eine neuartige Kombination bereits bestehender Hardware-Komponenten mit intelligenter Software das aufwändige und nur in großen Zeitabständen mögliche manuelle Messen der Daten zu ersetzen und dadurch eine neue Qualität der Datenanalyse zuzulassen“, begründet die Jury die Auswahl.

• Webo Werkzeugbau Oberschwaben GmbH aus Amtzell (Baden-
Württemberg), die neuartige Umformwerkzeuge für die Fertigung von
komplizierten Bauteilen im Getriebebereich entwickelt. „Das Unternehmen
macht durch neue technische Lösungen eine schnellere und exaktere
Herstellung von Bauteilen möglich. Webo konnte bereits namhafte Kunden aus
der Automobilbranche überzeugen und schafft so mit starkem Wachstum neue
Arbeitsplätze“, so die Jury.
In der Kategorie Aufsteiger wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das nicht
älter als sieben Jahre ist und bereits durch außerordentliches Wachstum aufgefallen ist. Nominiert sind in diesem Jahr:
• 4Jet Sales+Service GmbH aus Alsdorf (Nordrhein-Westfalen), die die
Lasertechnologie zur Bearbeitung unterschiedlichster Oberflächen mit
besonders hoher Qualität nutzt. Die Jury begründet die Nominierung: „Das
Unternehmen kombiniert auf innovative Weise Lasertechnik, Optikdesign,
Konstruktion und Software zu Systemlösungen aus einem Guss und beweist
dabei ein sehr gutes Gespür für wachsende Märkte. 4Jet nimmt eine
Vorreiterrolle im Wettbewerb ein und hat das Potenzial, weiterhin ein enormes
Umsatzwachstum zu erreichen.“
• Inventux Technologies AG aus Berlin entwickelt, produziert und
vertreibt besonders leistungsfähige Dünnschicht-Solarmodule. „Das
Unternehmen hat Solarmodule entwickelt, die eine bessere Ausnutzung der
Sonnenenergie ermöglichen und bei der Produktion weniger Rohstoffe und
Primärenergie verbrauchen. Inventux hat den Herstellungsprozess von
Photovoltaik-Modulen radikal vereinfacht und ist damit in der Lage, die
Produktionskosten der Module sowie die Kosten für die Erzeugung von
Solarstrom nachhaltig zu senken“, begründet die Jury ihre Entscheidung.
• Orwo Net AG aus Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), die hochwertige
Bilder, Fotobücher und Funartikel sowie weitere Fotofinishing-Produkte zu
einem besonders günstigen Preis produziert. Seit 2004 konnte die Orwo Net
AG ihre Umsätze kontinuierlich steigern und die Marktposition erfolgreich
ausbauen. Orwo hat es geschafft, aus einem insolventen Unternehmen in nur
sechs Jahren eines der führenden Fotogroßlabore der Bundesrepublik
aufzubauen und auf einem eigentlich schrumpfenden Markt den Turnaround
zu erreichen“, so die Jury.
Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die Experten des Deutschen Gründerpreises, die jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen, ausgezeichnete Kontakte in die Unternehmerszene und sehr gute Branchen-kenntnisse haben. Sie arbeiten mit dem Deutschen Gründerpreis bei der Suche nach interessanten Kandidaten zusammen.

Die sechs Unternehmen erhalten ein individuelles, auf ihre Bedürfnisse zugeschnit-tenes Coaching durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Nominierten. Je nach Bedarf stellen die Paten Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Organisation, Marketing, Vertrieb, Recht oder Personal und natürlich Kontakte zur Verfügung. Die sechs Finalisten erhalten außerdem ein eintägiges Medientraining sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann AG, die Gruner + Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Ausführliche Unternehmensporträts und Fotos der nominierten Unternehmen im Internet:
www.deutscher-gruenderpreis.de/Pressemitteilungen
www.deutscher-gruenderpreis.de/bilder
Unser Service für Radiosender:
unter http://www.medienkontor-audio.de/beitraege/index.html?source=37 finden Sie sendefertige O-Töne zum Download, die Sie bei Quellennennung („Deutscher Gründerpreis“) kostenlos verwenden können. Bei Fragen oder für die Vergabe eines Passwortes kontaktieren Sie per Email audio@medienkontor.de oder Telefon 030/25432-372.
Weitere Informationen:
Dt. Gründerpreis, Nadine Helterhoff,
Tel : (030) 2 02 25-51 33, Mail: nadine.helterhoff@dsgv.de

Nadine Helterhoff | Deutscher Gründerpreis
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-gruenderpreis.de

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