Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftssommer 2010: Team der Otto-von-Guericke-Universität gewinnt Wettbewerb „Wissenschaft interaktiv“

10.06.2010
Magdeburger Brennstoffzelle leuchtet ein

Der Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“, der gemeinsam von der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergeben wird, geht dieses Jahr an ein Team von jungen Wissenschaftlern und PR-Verantwortlichen aus Magdeburg: Das Team um Sina Frankmölle von der Otto-von Guericke Universität Magdeburg gewinnt die Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro.

Im Wettbewerb „Wissenschaft interaktiv“ entwickeln Teams aus Wissenschaftlern und PR-Experten ihrer Einrichtungen Ideen für ein interaktives Exponat, das der Öffentlichkeit anschaulich wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt. Gemeinsam mit zwei Teams aus Berlin und Potsdam hatten es die Magdeburger zuvor ins Finale geschafft. Zurzeit präsentieren sie ihre Arbeit auf dem Wissenschaftssommer 2010, der noch bis zum 11. Juni in Magdeburg stattfindet. Thematisch war die Ausschreibung des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ angelehnt an das Thema des „Wissenschaftsjahrs 2010 – Die Zukunft der Energie“.

Die Besucherinnen und Besucher des Wissenschaftssommers konnten vom 5. bis zum 9. Juni über die drei Finalisten urteilen und gaben ihre Stimme mehrheitlich dem Team der Otto-von-Guericke-Universität. Es macht die elektrochemischen Abläufe in einer Brennstoffzelle sichtbar. „Der Wettbewerb ‚Wissenschaft interaktiv‘ hat uns gezeigt, dass auch so eine komplizierte Forschung wie die an der Brennstoffzelle einfach darstellbar ist. Das macht Mut“, sagt Sina Frankmölle vom Hochschulmarketing der Universität Magdeburg. „Wir freuen uns, dass wir dank der Siegprämie nun neue Projekte in Angriff nehmen können, mit denen wir weitere Forschungsarbeiten der Universität anschaulich machen werden.“

Große Resonanz erfuhren auch die beiden anderen Finalisten des Wettbewerbs. Energie aus Nahrung ist das Thema des Potsdamer Teams: Wie viel Energie steckt in welchen Lebensmitteln und wie viel davon benötige ich? Mit einer Energiewaage kann jeder Besucher seinen Energiebedarf ermitteln.

Das Projekt der Berliner Forscher bietet einen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise der Solarzelle. An einem so genannten Multitouch-Tisch können mehrere Besucher gleichzeitig spielen und so mehr über die Solarzellentechnologie erfahren.

„Für die Teams ist schon der Einzug ins Finale ein erster Sieg: Mit den damit verbundenen 8.000 Euro können sie Ideen für die Präsentation der Forschungsarbeit umsetzen, die sie sonst vielleicht nicht finanzieren könnten. Die Exponate können später zum Beispiel auf dem Tag der offenen Tür der Einrichtung präsentiert werden“, sagt Christian Kleinert, Projektleiter des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“.

Noch bis Freitag, 11. Juni 2010, sind die Exponate auf dem Alten Markt in Magdeburg zu sehen. Die Preisverleihung findet am 9. Juni um 19:30 Uhr auf dem Ausstellungsschiff von Wissenschaft im Dialog statt. Die MS Wissenschaft liegt zurzeit am Petriförder in Magdeburg.

Die nächste Ausschreibung des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ erfolgt im Herbst 2010.

Informationen: http://www.wissenschaft-interaktiv.de und http://www.wissenschaftssommer2010.de

Kontakt Forscherteams:
Otto-von-Guericke Universität Magdeburg: „Erlebnis Brennstoffzelle“
Sina Frankmölle, 0391/67-18844, sina.frankmoelle@ovgu.de
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam: „Energie und Ernährung“
Dr. Gisela Olias, 033200/88-278, olias@dife.de
Berliner Projekt: „Funktionsweise einer Solarzelle“
Ferdinand Streicher, 0177/690 52 57, fstr@physik.tu-berlin.de
Ihr Ansprechpartner bei Wissenschaft im Dialog:
Projektleitung „Wissenschaft interaktiv“
Christian Kleinert
Tel.: 0173/215 20 80
christian.kleinert@w-i-d.de

Dorothee Menhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de
http://www.wissenschaftssommer2010.de
http://www.wissenschaft-interaktiv.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie