Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftspreis „regionale Gesundheitsversorgung" 2013 ausgeschrieben

22.04.2013
Der mit 5.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis "regionale Gesundheitsversorgung" soll mehr Daten aus der regionalisierten Versorgungsforschung im Versorgungsatlas verfügbar machen und die Forschung auf diesem Gebiet stärken. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013.

Die Versorgungsforschung gehört in Deutschland trotz vielfältiger Bemühungen noch immer zu den Stiefkindern des Wissenschaftsbetriebs. Dabei liefern Untersuchungen der medizinischen Versorgung – insbesondere auch die Erforschung regionaler Unterschiede – wichtige Informationen für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens.

Der im vergangenen Jahr erstmals verliehenen Wissenschaftspreis „regionale Gesundheitsforschung“ soll die Versorgungsforschung stärken und ausgezeichnete Ergebnisse auf der Online-Plattform www.versorgungsatlas.de, einer Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung, öffentlich verfügbar machen. "Wir wollen den Versorgungsatlas, auf dem zunächst unsere eigenen Studien veröffentlicht wurden, für andere Forschergruppen öffnen", erklärt Dr. Sandra Mangiapane, die Leiterin des Versorgungatlasses. "Der Wissenschaftspreis soll dazu einen Beitrag leisten."

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können beispielsweise Untersuchungen zur Krankheitsprävalenz, zur Inanspruchnahme oder der Qualität der medizinischen Versorgung im Krankenhaus und im ambulanten Bereich mit regionalem Bezug einreichen. Zusätzlich werden in diesem Jahr erstmals Praxisstudien gefördert, die anhand von Good-practice-Beispielen zeigen, wie die medizinische Versorgung vor Ort verbessert werden kann. Dabei soll ein Bezug zu den bereits im Versorgungsatlas veröffentlichten Themen (z.B. Antibiotikaeinsatz, Darmkrebsfrüherkennung) vorhanden sein.

Neben Originalarbeiten können auch bereits anderweitig veröffentlichte Publikationen aus dem Vorjahr eingereicht werden. Ergebnisse aus Diplom- oder Masterarbeiten sowie aus Dissertationen sind ebenfalls willkommen, wenn diese den Anforderungen entsprechen.

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2013. Bewertet werden die Arbeiten durch den wissenschaftlichen Redaktionsbeirat des Versorgungsatlasses. Die Preisverleihung findet im Rahmen des ZI-Forums im Oktober 2013 statt.

ÜBER DEN VERSORGUNGSATLAS
Der Versorgungsatlas www.versorgungsatlas.de ist eine Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI). Er wurde institutionalisiert als öffentlich zugängliche Informationsquelle mit Studien zur medizinischen Versorgung in Deutschland. Schwerpunkt der Studien sind regionale Unterschiede in der Versorgung sowie in deren unterschiedliche Strukturen und Abläufen. Die Analysen sollen Anhaltspunkte liefern, wie die Versorgung verbessert werden kann. In Diskussionsforen kann jeder Beitrag öffentlich diskutiert werden. Die Analysen der Wissenschaftler des Versorgungsatlasses basieren auf den bundesweiten Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung in Deutschland. Die Internet-Plattform steht aber auch anderen Forschergruppen zur Verfügung, die ihre Untersuchungen nach einem Peer-Review auf www.versorgungsatlas.de veröffentlichen können.

PRESSEKONTAKT
Pressestelle Versorgungsatlas
Dipl. Biol. Barbara Ritzert · ProScience Communications –
die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH

Herbert-Lewin-Platz 3
10623 Berlin

Tel 030 4005-2453
Fax 030 4005-272419
presse@versorgungsatlas.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.versorgungsatlas.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie