Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftsministerin Schulze zeichnet CeNTech als „Ort des Fortschritts“ aus

05.12.2011
Fortschritt NRW – Das Zentrum für Nanotechnologie in Münster

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat dem Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) im Rahmen der Initiative „Fortschritt NRW“ heute den Titel „Ort des Fortschritts“ verliehen. Mit der Auszeichnung ehrte die Ministerin die dort arbeitenden Forscherinnen und Forscher und Firmen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Nanotechnologie.

„Das CeNTech hat seit seiner Gründung herausragende Impulse bei der Analytik von Nanomaterialien gesetzt“, begründete die Ministerin die Wahl bei der Verleihung. Im Zentrum der Arbeit stünden dabei Entwicklungen, die die Gesellschaft auch in Hinblick auf die aktuellen globalen Herausforderungen voranbringen.

„Die Arbeiten des CeNTech haben eine enorm hohe Relevanz im Bereich der medizinischen Diagnostik und der Gesundheitswissenschaften, aber auch im Umwelt- und Verbraucherschutz“, so die Ministerin weiter. „Die Idee, neue Entwicklungen aus der Wissenschaft aufzugreifen und zum Nutzen der Gesellschaft in Produkte und Anwendungen zu überführen, etwa in den Bereichen Medizin und Lebensqualität, wird hier in einzigartiger Weise praktiziert.“

„Nachhaltiger Fortschritt kann nur durch die Bündelung aller Kräfte und integrative Ansätze gelingen“ erläuterte die Ministerin. Dazu gehöre auch der intensive Dialog mit der Politik und der Gesellschaft. „Auch hier leistet CeNTech aktive, richtungsweisende Arbeit in der Stadtgesellschaft und in der wissenschaftlichen Community“, kommentierte Svenja Schulze die erfolgreiche Arbeit von CeNTech.

„CeNTech war deutschlandweit eines der ersten Zentren für Nanotechnologie, das interdisziplinäre Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach vereinigt“, führte die Wissenschaftsministerin abschließend aus. „Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung, verschiedene Wissenschaftsdisziplinen, Forschung und Lehre gehen hier Hand in Hand.“

Hintergrundinformationen

Das CeNTech entstand 2003 im Zuge einer Kooperation zwischen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und der Stadt Münster. Es ist eine der ersten Einrichtungen deutschlandweit, in der Physiker, Biologen, Chemiker und Mediziner sowie Unternehmen optimale Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit unter einem Dach vorfanden. Den Initiatoren ging es einerseits darum, die Spitzenforschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie voranzutreiben, andererseits sollten Ausgründungen und Firmen verstärkt gefördert werden.

Das CeNTech engagiert sich zudem als eines von acht Netzwerken, die gemeinsam das Clustermanagement NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW.NRW) tragen. Es übernimmt die formale Funktion des Konsortialführers mit dem dazugehörenden Verwaltungsaufwand. Für die Durchführung des Clustermanagements NMW.NRW haben die acht Netzwerke unter der Federführung der CeNTech GmbH einen Landesauftrag in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. Euro erhalten. Der Vertrag läuft bis Ende 2012.

„Fortschritt NRW“ steht für eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Denn nachhaltiger Fortschritt bedeutet mehr als technologische Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Fortschritt bezieht die soziale Frage ein und verbindet Ökonomie und Ökologie.

„Orte des Fortschritts“ sind Punkte in Nordrhein-Westfalen, an denen sich nachhaltiger Fortschritt 'made in NRW' ablesen lässt. Mit der Auszeichnung als „Ort des Fortschritts“ wird der besondere Beitrag der Institution zu einem qualitativen Fortschritt in NRW gewürdigt und sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Nordrhein-Westfalen als Ort der Wissenschaft und Industrieland mit starken Regionen und einer lebendigen Kultur hervorragende Chancen hat, Fortschritt zu organisieren und zu gestalten.

Dirk Borhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Alle Details im Blick – jederzeit und in Echtzeit
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

12.12.2017 | Medizin Gesundheit