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Wissenschaftler der TU Braunschweig mit dem Patent Award 2008 ausgezeichnet

27.01.2009
Preisverleihung im Rahmen einer festlichen Gala-Night mit mehr als 2.000 Gästen

Um 23:45 Uhr am 25.01.2009 standen sie fest: die Gewinner des Patent Awards 2008 – dem Zukunftspreis der IP Bewertungs AG (IPB).

Zusammen mit mehr als 2.000 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, u.a. Gerhard Schröder und Dr. Annette Schavan, konnten sich die TU Braunschweig, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit über die Awards und ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 40.000 Euro freuen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft statt.

Der erste Preis, der mit 25.000 Euro dotiert war, ging an ein Forscherteam um Prof. Martin Koch von der Technischen Universität Braunschweig. Das Gewinnerportfolio beinhaltet einen dielektrischen Spiegel für die Kommunikation mit Terahertz-Frequenzen (THz), mit denen sich die THz-Lücke des elektromagnetischen Spektrums für neuartige Kommunikationssysteme in Massenproduktion erschließen lässt. Die Jury aus hochrangigen Vertretern der Intellectual Property-Szene entschied sich für dieses Patent, da unter anderem mit dem ansteigenden Bandbreitenbedarf von drahtlosen Kommunikationssystemen zukünftig auch die Bedeutung von höheren Trägerfrequenzen signifikant zunehmen wird.

Den zweiten Platz und ein Preisgeld von 10.000 Euro nahm ein Forscherteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf entgegen. Bei ihrer Erfindung handelt es sich um einen molekularbiologischen Test, der den Erfolg bzw. Misserfolg der therapeutischen Anti-Östrogen-Behandlung bei Brustkrebs vorhersagen kann. Somit ist schon vor der Einleitung der Therapie eine Prognose möglich, ob die etablierte Therapie erfolgversprechend ist, oder ob alternative Behandlungsmethoden die Heilungschancen für die Patientin erhöhen können.

Das Portfolio auf dem dritten Platz stammt aus dem Bereich Maschinenbau und wurde vom Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit in Darmstadt für den Patent Award eingereicht. Die Erfindung schützt Lager für Maschinenelemente, die eine adaptronische Lagerung ermöglichen. “Aktive adaptronische Strukturen sorgen dafür, dass Maschinen- und Fahrzeugvibrationen – und damit auch der Lärm – geringer werden“, so Dr. Tobias Melz vom Fraunhofer-Insitut.

Mit über 150 eingelieferten Patentportfolios aus den unterschiedlichsten Technologiebereichen wie Medizintechnik, Biotechnologie und Maschinenbau war der Patent Award ein voller Erfolg. Erstmalig von der IP Bewertungs AG (IPB) im letzten Jahr ausgeschrieben prämiert dieser Preis Patente mit großem Marktpotential.

„Mit dem Patent Award möchten wir die Bereitschaft, Patente anzumelden, fördern“, so Dr. Andreas Muth, Managing Partner der IPB Holding AG. „Unser Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verstärkt auf die wahren Schätze der deutschen Wirtschaft – die Patente – zu lenken. Und das ist uns gelungen!“

Über den Patent Award 2008 – Der Zukunftspreis der IP Bewertungs AG (IPB):

 Die Laufzeit des Patent Awards 2008 war vom 26. April 2008 bis zum 30. September 2008.

 Die Gewinner erhalten folgende Preise:
1. Preis 25.000 Euro, 2. Preis 10.000 Euro, 3. Preis 5.000 Euro.
 Die Jury besteht aus Rolf W. Einsele (Vizepräsident der Vereinigung für gewerblichen Rechtschutz und Urheberrecht e.V.), Thomas Gazlig (Leiter Kommunikation und Medien bei der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren in Berlin), Dr. Klaus-Dieter Langfinger (Präsident Licensing Executives Society Deutschland), Dr. Eugen Popp (Präsident Patentanwaltskammer), Dr. Lothar Steiling (Präsident Vereinigung von Fachleuten des Gewerblichen Rechtschutzes) und Dr. Nikolaus Thumm (Chef-Volkswirt des Europäischen Patentamtes).
Über die IP Bewertungs AG (IPB):
Die IP Bewertungs AG (IPB) ist eine der führenden Gesellschaften im Bereich der Bewertung, Entwicklung und Verwertung von Technologien und Patenten in Europa. Das Hamburger Unternehmen ist Marktführer im Bereich der Patentverwertungsfonds und betreut ein Gesamtvolumen von über 200 Millionen Euro. Zu ihren Kunden gehören internationale Großkonzerne, kleine und mittlere Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren sowie Einzelerfinder. Die meisten der rund 80 Mitarbeiter verfügen über einen naturwissenschaftlichen und/oder technischen Hintergrund Die IPB wurde im Jahr 2001 als Spin-Off aus der Vereins- und Westbank gegründet.
Pressekontakt:
IP BEWERTUNGS AG (IPB)
Juliane Ostler Tel: +49 40 8787 90-425
Stephansplatz 10 Fax: +49 40 8787 90-122
D-20354 Hamburg Email: Ostler@ipb-ag.com

Juliane Ostler | IP Bewertungs AG (IPB)
Weitere Informationen:
http://www.IPB-AG.com
http://www.WERTE-AUS-WISSEN.de
http://www.patentaward.de

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