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Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2013“ startet am 15. Januar 2013

21.12.2012

Bewerbungen können bis 31. März 2013 eingereicht werden. Insgesamt stehen 240.000 Euro Preisgeld für vorbildliche kommunale Klimaschutzprojekte zur Verfügung.

Vom 15. Januar bis 31. März 2013 sind Kommunen und Regionen aufgerufen, sich mit vorbildlichen Klimaschutzprojekten am Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2013“ zu beteiligen. Damit bieten die Initiatoren, Bundesumweltministerium (BMU) und Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden, Kommunen zum fünften Mal die Chance auf ein Preisgeld von insgesamt 240.000 Euro und eine umfassende begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Gesucht werden erfolgreich realisierte Klimaschutzprojekte, die in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beigetragen haben. Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich. Hinweis: Kategorie 2 ist im Vergleich zum Vorjahr thematisch neu ausgerichtet worden, die Kategorien 1 und 3 wurden nur geringfügig verändert:

Kategorie 1: Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften Vorbildliche technische und/oder bauliche Maßnahmen für den Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften, die z.B. besonders effektiv Energieeffizienz mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbinden.

Kategorie 2: Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement Herausragendes Engagement im kommunalen Energie- und Klimaschutzmanagement, z.B. beim Energiecontrolling, durch klimafreundliche Beschaffung, durch Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Ziel der Reduzierung des Energieverbrauchs etc.

Kategorie 3: Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen Erfolgreich umgesetzte Aktionen zur Ansprache und Motivation von Bürgerinnen und Bürgern zur Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz und/oder zur Anpassung an den Klimawandel, z.B. durch kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote.

Die Klimaschutzprojekte sollen andere Kommunen und Regionen anregen, neue Ideen auf ihre eigenen Situationen zu übertragen und umzusetzen. Der Erfolg des Projekts sollte durch Daten und Fakten sowie die Darstellung der spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort belegt werden. Wenn möglich soll eine Treibhausgasbilanzierung sowohl die bereits realisierten als auch die zukünftig zu erwartenden Minderungen deutlich machen.

Mit dem bundesweit durchgeführten Wettbewerb sollen Kommunen und Regionen die Möglichkeit erhalten, ihre erfolgreich realisierten Klimaschutzprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und anderen als gutes Beispiel zu dienen. Dazu erhalten die Preisträger durch das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit zu ihren prämierten Projekten. Unter anderem werden die ausgezeichneten Projekte als Filmbeitrag auf einer DVD sowie in einer in Buchform gedruckten Wettbewerbsdokumentation präsentiert. Beide Medien werden den Gewinnern zum individuellen Einsatz vor Ort zur Verfügung gestellt.

Für die Prämierung der Preisträger werden folgende Preisgelder vergeben:

● Kategorie 1 je 40.000 Euro
● Kategorie 2 je 20.000 Euro
● Kategorie 3 je 20.000 Euro
Das Preisgeld soll wieder in Klimaschutzprojekte investiert werden. Die Gewinner werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Damit markiert die Auszeichnung nicht das Ende der Aktivitäten, sondern ist gleichzeitig Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten. Die öffentliche Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Rahmen der 6. Kommunalkonferenz im November 2013 in Berlin. Die Wettbewerbsteilnehmer werden rechtzeitig vor der Veranstaltung darüber informiert, ob sie eine Auszeichnung erhalten.

In der Jury sind folgende Institutionen vertreten:

● Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
● Umweltbundesamt
● Deutscher Städtetag
● Deutscher Landkreistag
● Deutscher Städte- und Gemeindebund
Die Jury trifft eine Auswahl aus allen eingegangenen Bewerbungen. Je Kategorie sollen drei Kommunen oder Regionen für die Prämierung ausgewählt werden. Falls in einer Kategorie keine oder keine auszeichnungswürdigen Bewerbungen eingereicht werden sollten, besteht die Möglichkeit, in einer anderen Kategorie weitere Prämierungen vorzunehmen.

Alle weiteren Infos, wie Wettbewerbsflyer und Bewerbungsunterlagen, werden rechtzeitig auf der Homepage des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz (http://www.klimaschutz-in-kommunen.de/wettbewerb) bekannt gegeben.

Kurzinfo: Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz beim Deutschen Institut für Urbanistik bietet kompetente Unterstützung rund um den kommunalen Klimaschutz. Im Auftrag und mit Förderung des Bundesumweltministeriums steht ein breit gefächertes Informations- und Beratungsangebot speziell für Kommunen bereit.

Zum Angebot gehören: Beratung zu Fördermöglichkeiten, der Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz", Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Damit wird das Angebot der seit 2008 bestehenden

Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz fortgesetzt und erweitert.

Kontakt:
Anna Hogrewe-Fuchs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Service- und Kompetenzzentrum:
Kommunaler Klimaschutz Auf dem Hunnenrücken 3, 50668 Köln
Telefon: 0221/340308-16
Fax: 0221/340308-28
E-Mail: hogrewe-fuchs@difu.de
kontakt@klimaschutz-in-kommunen.de

Anna Hogrewe-Fuchs | Difu
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.klimaschutz-in-kommunen.de

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