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Werkstatttest bestanden!

12.02.2009
· SACHEN MACHEN verleiht Best Practice Award
· Nachwuchsprojekt der Dr. Reinhold Hagen Stiftung prämiert

Auf dem heutigen Jahrestreffen der Initiative SACHEN MACHEN bei der Audi AG in Ingolstadt wurden die Gewinner der Best Practice Awards 2009 ausgezeichnet.

VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs übergab den Preis in der Kategorie „Nachwuchs begeistern“ an die Dr. Reinold Hagen Stiftung für ihr Projekt „Werkstattpraxis für Schülerinnen und Schüler“. „Leidenschaft entfachen, Nachwuchs unterstützen und Ideen mobilisieren – die Dr. Reinold Hagen ermutigt junge Menschen auf vielfältige und vorbildliche Art und Weise, sich mit Technik auseinanderzusetzen. Dafür steht SACHEN MACHEN“, sagte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

Begeisterung und Interesse für technische Berufe wecken: Das war Ziel des „Werkstatt-Tags“ der Hagen Stiftung. 60 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse nahmen ein Jahr lang an einem festgelegten Wochentag in Gruppen zu je 15 Personen an dem Projekt teil. Anstatt in die Schule zu gehen, erlernten sie in den Ausbildungsstätten der Stiftung die Grundlagen der Elektrotechnik und der Informationstechnologie ebenso wie die der Kunststoff- und Metallbearbeitung. „Der Werkstatt-Tag soll die Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und insbesondere Mädchen für das Berufsbild des Ingenieurs interessieren. Dies hilft den Übergang von der Schule zur Ausbildung bzw. zur Hochschule zu erleichtern und individuelle Kompetenzen frühzeitig und konsequent zu fördern“, erläutert Karl-Friedrich Linder, Geschäftsführer der Dr. Reinold Hagen Stiftung, die Zielsetzung des Projektes.

Die Teilnahme am „Werkstatt-Tag“ erforderte ein hohes Maß an Disziplin, da der versäumte Unterrichtsstoff eigenständig nachgearbeitet werden musste. Zur Zufriedenheit der Projektverantwortlichen lässt sich jedoch feststellen, dass alle Schüler ihre schulischen Leistungen während der Projektlaufzeit verbessert haben. Dass der Werkstatt-Tag erst um 16 Uhr endete, bedeutete für einige Teilnehmer ungewohnte Belastungen, die aber von den Projektverantwortlichen der Stiftung, ebenso wie die Schülerkontakte zu den Auszubildenden, durchaus erwünscht waren.

„Das Projekt hat gezeigt, dass die Jugendlichen aller Schultypen die Möglichkeit eines praxisnahen Einblicks in technische Berufsfelder und die Berufsausbildung gerne wahrgenommen haben“, betont Linder und führt fort „dass mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun einen technischen Beruf anstreben freut uns sehr und zeigt das Nachwuchspotential – insbesondere bei den Mädchen.

Michael Schwartz | VDI-Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de

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