Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vergabe des Total E-Quality Prädikats 2010 an das Institut für Deutsche Sprache (IDS)

04.11.2010
Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim erhält in diesem Jahr erstmalig das Total E-Quality Prädikat für die Jahre 2010 bis 2012. Mit dieser Auszeichnung werden Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen für ihr Engagement zur Chancengleichheit gewürdigt. Die Auszeichnung wird vom Verein Total E-Quality in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben und heute in Erfurt überreicht.

„Das Institut für Deutsche Sprache schafft Frauen und Männern nicht nur die gleichen Rahmenbedingungen für beruflichen Erfolg und ist selbst damit erfolgreicher als andere. Sondern: Es fördert die Karriere von Frauen im Institut und steigert damit seine Attraktivität als Arbeitgeber“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung für unsere Gleichstellungsarbeit. Dies spornt uns an, weitere wichtige Ziele im Bereich Chancengleichheit sowie von Vereinbarkeit von Familie und Beruf im IDS zu verfolgen“, so Iris-Franziska Radenheimer, Gleichstellungsbeauftragte des IDS.

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses.

Total E-Quality am Institut für Deutsche Sprache (IDS) – Die Begründung der Jury

Fragen der Gleichstellung werden im Institut für Deutsche Sprache (IDS) als
Vorstandssache betrachtet und auf allen Ebenen der Personalplanung, -gewinnung, -förderung und -führung explizit eingebracht. Das IDS hat der Bedeutung von Chancengleichheit schon frühzeitig und initiativ Rechnung getragen. In den letzten Jahren konnte der Frauenanteil insbesondere in wissenschaftlichen Führungspositionen erhöht werden. Außerdem bekennt sich das IDS zu den „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG“.

Das IDS erhält die Total E-Quality Auszeichnung zum ersten Mal. Eine erneute Bewerbung im Jahr 2013 ist geplant. Diese soll weiterführende Fortschritte sowie Nachhaltigkeit in der Gleichstellungsarbeit des IDS verdeutlichen. Damit kann das Prädikat für weitere drei Jahre erworben werden.

Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. http://www.total-e-quality.de wurde 1996 in Frankfurt gegründet. TOTAL E-QUALITY wurde von Vertreterinnen und Vertretern namhafter deutscher Unternehmen in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft zunächst für die Wirtschaft entwickelt. Seit 2001 vergibt der Verein TOTAL E-QUALITY e.V. das Prädikat auch für Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. geprüft. Die Jury setzt sich aus fachkompetenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Forschung zusammen. Das Prädikat wird für drei Jahre verliehen und besteht aus einer Urkunde sowie den Nutzungsrechten des TOTAL E-QUALITY Logos für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) http://www.ids-mannheim.de ist die zentrale Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte. Es gehört zu den 86 außeruniversitären Forschungs- und Serviceeinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft http://www.leibniz-gemeinschaft.de.

Kontakt:
Iris-Franziska Radenheimer
Gleichstellungsbeauftragte des
Instituts für Deutsche Sprache (IDS)
R 5,6-13
68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 15 81-116
Fax: 0621 / 15 81 200
E-Mail: radenheimer@ids-mannheim.de

Dr. Annette Trabold | idw
Weitere Informationen:
http://www.ids-mannheim.de
http://www.leibniz-gemeinschaft.de

Weitere Berichte zu: Bewerbung Chancengleichheit E-Quality Gleichstellungsarbeit IDS Prädikat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie