Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbundprojekt zur Ernährungssicherheit in Ostafrika

16.12.2013
Forschungsinitiative HORTINLEA wird mit 7,5 Millionen Euro gefördert

Großer Erfolg für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover: Das Projekt HORTINLEA (Horticultural Innovations and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa) wird in der Förderinitiative „Globale Ernährungssicherung – GlobE“ über fünf Jahre mit 7,5 Millionen Euro gefördert.

Die Leibniz Universität hat sich gemeinsam mit anderen Hochschulen und afrikanischen Partnerinstitutionen erfolgreich um Forschungsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben.

Großer Erfolg für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover: Das Projekt HORTINLEA (Horticultural Innovations and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa) wird in der Förderinitiative „Globale Ernährungssicherung – GlobE“ über fünf Jahre mit 7,5 Millionen Euro gefördert. Die Leibniz Universität hat sich gemeinsam mit anderen Hochschulen und afrikanischen Partnerinstitutionen erfolgreich um Forschungsmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben.

In dem Forschungsvorhaben, das innerhalb der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ läuft, befassen sich Wissenschaftler aus der Naturwissenschaftlichen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität gemeinsam mit Partnerinstitutionen mit dem Thema „Wertschöpfungsketten im Gemüsebau“. Zur Verbesserung der Nahrungs- und Lebensbedingungen ist – gerade in Ostafrika - der Aufbau einer nachhaltigen und leistungsstarken Landwirtschaft dringend notwendig. HORTINLEA verbindet unterschiedliche Institute des Gartenbaus sowie das Institut für Umweltökonomik und Welthandel der Leibniz Universität mit zahlreichen Partnern aus Kenia, Tansania und Äthiopien.

Ziel ist es, sowohl den Exportgemüseanbau als auch den Anbau einheimischer Gemüsesorten zu fördern. In 14 Teilprojekten werden unterschiedliche Aspekte wie die Optimierung von Nach-Ernte-Technologien, Strategien zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten oder die Untersuchung der Ernährungskultur in Ostafrika bearbeitet. Die Federführung des Konsortiums liegt bei der Humboldt-Universität Berlin. Insgesamt sind mehr als 20 nationale und internationale Universitäten und Forschungseinrichtungen beteiligt.

Besonders wichtig ist die regionale Einbindung und Integration der Partnerinstitutionen in Afrika. Die einzelnen Forschungsprojekte müssen von den jeweiligen Partnern in Afrika als notwendig und nachhaltig erachtet werden und der lokalen Situation angepasst sein. Derzeit läuft eine bedarfsorientierte Situationsanalyse, gefolgt von der Bearbeitung der Forschungsfragen vor Ort sowie die wissenschaftliche Qualifikation von jungen Forschern in Doktorandenprogrammen und dem Fokus auf nachhaltiger Netzwerkbildung.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dagmar Kunze, Naturwissenschaftliche Fakultät, unter Telefon +49 511 762 4184 oder per E-Mail unter kunze@gem.uni-hannover.de gern zur Verfügung

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Dr. Philipp Schommers erhält Förderpreis für Klinische Infektionsforschung
16.10.2017 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise