Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verantwortungsportal Saarland ausgezeichnet

15.11.2010
Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Unternehmen für die Region“ wurden am 9. November 2010 in Berlin sieben Projekte, darunter zwei Projekte aus dem Saarland, von der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet.

Sie stehen stellvertretend für insgesamt über 70 Vorhaben, die deutlich machen, wie sich Unternehmen erfolgreich in die Lösung von gesellschaftlichen Problemen einbringen. Alle Projekte zeigen, dass unternehmerisches Engagement weit mehr ist als ein finanzieller Beitrag und beispielsweise Vernetzungsarbeit und das Know-How von Mitarbeitern mit einschließt.

Zur Festigung der bisherigen Erfolge und zur Weiterentwicklung der Initiative wurde vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz das „Verantwortungsportal Saarland“ entwickelt.

Dieses Portal wurde im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs und Mitglied des Deutschen Bundestages Hans-Joachim Fuchtel, des DIHK Hauptgeschäftsführers Dr. Martin Wansleben und des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes Peter Hauptmann ausgezeichnet.

Anders als herkömmliche Internetseiten informiert das Portal www.verantwortungspartner-saarland.de nicht nur über die Aktivitäten der Initiative, sondern bietet zudem die Möglichkeit, durch Moderatoren unterstützt, Kontakte zu knüpfen sowie Ideen auszutauschen und zu entwickeln. „Diese Kombination ist das Erfolgsrezept und kann nur mit Unterstützung lokaler Netzwerke umgesetzt werden. Deshalb engagieren wir uns auch aktiv mit dem Netzwerk SaarLernNetz an der Initiative“, so Dr. Josef Burgard, Projektleiter am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Eine Reihe von Anregungen und Kontaktaufnahmen sind bereits in konkrete Projekte umgesetzt worden. Seit Anfang 2008 sind die Verantwortungspartner im Saarland zum Thema „Jugend, Technik und Beruf“ aktiv.

Die Initiative wurde 2008 von der stellvertretenden Vorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, gegründet. Anhand dieser Beispiele werde deutlich, so Birgit Riess, Programmdirektorin "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" der Bertelsmann Stiftung, wie sich Unternehmen durch vernetztes Engagement wirksam bei der Lösung regionaler Probleme einbringen können. "Dies entspricht auch den Zielen des jüngst von der Bundesregierung vorgelegten Aktionsplans CSR (Corporate Social Responsibility), verstärkt kleine und mittlere Unternehmen für gesellschaftliches Engagement zu gewinnen und die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit von CSR zu erhöhen."

Seit März 2008 sind sieben "Regionen Verantwortungspartner“ in Deutschland und in Österreich entstanden. Hier arbeiten als „harter Kern“ über 200 Unternehmen, rund 30 Vertreter aus Politik und Verwaltung und über 60 Organisationen aus der Zivilgesellschaft mit. Gemeinsam mit vielen weiteren Partnerunternehmen und gemeinnützigen Organisationen wurden bereits mehr als 50 konkrete Projekte umgesetzt. Damit knüpfen die Regionen an den Erfolg der Initiative „Unternehmen für die Region“ an, die bereits rund 1.400 Projekte auf der „Landkarte des Engagements“ verzeichnet.

Kontakt:
Elke Rieder
Tel.: +49 681 857 75-4810
E-Mail: elke.rieder@dfki.de

Reinhard Karger | idw
Weitere Informationen:
http://www.verantwortungspartner-saarland.de
http://www.dfki.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017 ausgeschrieben
23.01.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Personal-Trainer zum Anziehen: Intelligente Trainingskleidung gewinnt Fashion Fusion Award
23.01.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie