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VDI zeichnet Ingenieurnachwuchs aus

05.06.2014

Zur Förderung des Ingenieurnachwuchses im Hochschulbereich vergibt die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU) einmal jährlich einen Preis für eine heraus-ragende energie- und umweltrelevante Abschlussarbeit von Master- und Diplom-Studiengängen. Diesjährige Preisträger sind M. Sc. Peter Hense (25) aus Lippetal und Dipl.-Ing. Denis Hess (26) aus Stuttgart. Sie dürfen sich neben einer Urkunde über je 750 Euro Preisgeld freuen.

Für den Preis bewerben können sich deutsche Studierende, die an einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder Gesamthochschule in Deutschland oder im Ausland einen Studiengang mit entsprechenden Schwerpunkt im Energie- und Umweltbereich absolvieren.

Das Thema der Abschlussarbeit soll technisch orientiert, die fertige Arbeit zur Bewertung beim betreuenden Institut bereits eingereicht sein und die Einreichung nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Eine Jury bewertet die eingegangenen Arbeiten und entscheidet nach Kriterien wie Entwicklungspotential, Innovationsgrad, Originalität und praktischer Nutzen und Verwertungsfähigkeit.

Peter Hense erhält den Preis für seine Masterarbeit „Erstellung eines ökologischen Bewertungsmodells zur Metallgewinnung aus mineralischen Rückständen“, die er an der Technischen Universität München am Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg schrieb.

Er untersucht darin mit klassischen ökobilanziellen Methoden die Umweltauswirkungen dieser Art der Metallgewinnung im Vergleich zur Metallgewinnung aus natürlichen Rohstoffen. Der von Hense gewählte Ansatz ergänzt bestehende Ökobilanzierungsmodelle und bietet deshalb einen hohen praktischen Nutzen.

Denis Hess wird geehrt für seine Diplomarbeit „Fernübertragung regelbarer Solarenergie von Nordafrika nach Mitteleuropa“, die er an der Universität Stuttgart und am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt anfertigte. Er beschreibt darin ein potenzielles Bürgerprojekt, das Menschen auf kommunaler Ebene in vier Nationen mithilfe von regelbaren erneuerbaren Energien verbinden kann.

Bestandteil der Abschlussarbeit ist die integrale Betrachtung eines regelbaren Solarstromtransfers aus solaren Dampfkraftwerken von Marokko nach Deutschland mit einer Punkt-zu-Punkt-Hochspannungsgleichstrom-Verbindung als ideale Ergänzung zu den in Deutschland heimischen fluktuierenden Energien.

Bewerbungen um den „Preis für energie- und umweltrelevante Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten 2014“ sind ab sofort bis zum 30. September 2014 möglich. Die Bewerbungsformulare können unter www.vdi.de/geu-studienpreis heruntergeladen werden.

Weitere Informationen:

http://www.vdi.de/geu-studienpreis - Informationen zum Studienpreis

Stephan Berends | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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