Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität Zürich und Jacobs Foundation stärken die Jugendforschung

14.01.2014
Das Jacobs Center für Jugendforschung an der Universität Zürich wird ausgebaut.

Zur Erforschung der Kinder- und Jugendentwicklung werden künftig theoretische Ansätze und Methoden aus Psychologie, Soziologie und Ökonomie verbunden. Durch die interdisziplinäre Weiterentwicklung soll das Jacobs Center zu einer der führenden internationalen Institutionen in der Jugendforschung werden.

Die Jacobs Foundation und die Universität Zürich finanzieren das neue Kompetenzzentrum in den nächsten 20 Jahren partnerschaftlich mit insgesamt rund 70 Millionen Franken.

Um den vielen unterschiedlichen Aspekten der Kinder- und Jugendentwicklung gerecht zu werden, will das erweiterte Jacobs Center for Productive Youth Development verschiedene Forschungsanstrengungen zusammenführen.

Am Jacobs Center soll erforscht werden, wie sich unterschiedliche soziale, psychologische und ökonomische Faktoren auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken. Die Jugendforschung umfasst sowohl die individuelle, institutionelle, als auch die gesellschaftliche Ebene.

«Wie sich nachwachsende Generationen entwickeln, liegt im Interesse der Gesellschaft. Von der Erforschung der Bedingungen für eine gelungene, produktive Kinder- und Jugendentwicklung profitieren Kinder sowie Jugendliche und letztlich auch die Gesellschaft», sagt Otfried Jarren, Rektor ad interim der Universität Zürich.

Das Jacobs Center konzentriert sich nicht nur auf Grundlagenforschung, sondern wird die eigens entwickelten Methoden und Interventionen in der Praxis einsetzen. Ein neuer Ansatz wird sein, die Massnahmen für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einer Kosten-Nutzen-Analyse zu unterziehen.

Das Kompetenzzentrum wird ab 1. August 2015 unter dem bisherigen Namen «Jacobs Center for Productive Youth Development» an der Philosophischen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich geführt. Insgesamt werden drei Professuren sowie drei Assistenzprofessuren in den Bereichen Psychologie, Soziologie und Ökonomie für die interdisziplinäre Jugendforschung eingerichtet. Hierfür sollen exzellente Forscherinnen und Forscher berufen werden. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – Doktorierende und Postdoktorierende – ist ein weiterer Schwerpunkt: Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen im Jacobs Center an neue Fragestellungen herangeführt werden.

Gemeinsame langfristige Investition in die Jugendforschung
Die Jacobs Foundation unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 1989 Forschung, die weltweit zu wichtigen Erkenntnissen und grundlegenden Verbesserungen für Kinder und Jugendliche führt. «In unserem 25-jährigen Jubiläumsjahr möchten wir mit unserer Investition gemeinsam mit der Universität Zürich das Jacobs Center zu einer wissenschaftlichen Spitzeninstitution auf Weltklasseniveau ausbauen», sagt Johann Christian Jacobs, Stiftungsratspräsident der Jacobs Foundation. Um das Jacobs Center künftig so zu positionieren, dass es in der internationalen Kinder- und Jugendforschung eine zentrale Rolle spielen kann, investieren die Jacobs Foundation und die Universität Zürich in den nächsten 20 Jahren insgesamt rund 70 Millionen Franken in das Center. «Für uns, als eine führende Stiftung im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung, kann das Center zum wissenschaftlichen Impulsgeber unserer Arbeit werden», so Johann Christian Jacobs.
Kontakt:
Universität Zürich
Nathalie Huber
Media Relations
Tel. +41 44 634 44 64
E-Mail: nathalie.huber@kommunikation.uzh.ch
Jacobs Foundation
Alexandra Güntzer
Leiterin Kommunikation
Tel. +41 44 388 61 06
E-Mail: alexandra.guentzer@jacobsfoundation.org

Nathalie Huber | idw
Weitere Informationen:
http://www.mediadesk.uzh.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie